Leere Gänge in einer Schule in Baden-Württemberg. Stühle und Tische stehen gestapelt in den Fluren.
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Die meisten Schüler sind nach den Ferien ins Homeschooling gestartet. (Symbolfoto)

„Belastend für Eltern“

Corona zwingt Schüler nach den Ferien ins Homeschooling - „Das ist einfach alles nicht durchdacht“

Von den rund 13.900 Schülern im Landkreis Fulda waren am Montag wegen Corona nur 1681 in den Schulen. Das sind rund 12 Prozent. Diese „geringe Zahl“ bewertet das Schulamt als positiv.

Region - „Es zeigt, dass die Eltern die Aufforderung sehr ernst genommen haben“, sagt Harald Persch, stellvertretender Leiter des Schulamts Fulda, mit Blick auf das Homeschooling in der Corona-Pandemie*. Das hessische Kultusministerium hat entschieden, dass ab der Klasse 7 Distanzunterricht erfolgen soll. Auch die Klassen 1 bis 6 sollen, wenn möglich, zu Hause unterrichtet werden, die Präsenzpflicht wurde ausgesetzt. Aber: Wenn es nötig ist, dann dürfen Eltern ihre Kinder auch in die Schule schicken. Dieses Angebot für Präsenzunterricht haben landkreisweit 1681 Schüler wahrgenommen.

Auch die Abschlussklassen sollten ursprünglich vor Ort unterrichtet werden. Sonntagabend, wenige Stunden vor dem Schulstart, gab es wegen Corona aber noch einmal eine Änderung: Weil der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert im Landkreis Fulda am Wochenende von rund 200 auf 350 hochgeschnellt war, empfahl das Schulamt den Schulleitern, von Präsenzunterricht in Abschlussklassen abzusehen. „Wir mussten reagieren. Und bis auf zwei, drei Schulen im ländlichen Bereich, die das jetzt erst entscheiden möchten, hat das auch jede Schule so umgesetzt“, sagt Persch. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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