Ilai ist erst eineinhalb Jahre alt und hat wegen seines Neuroblastoms schon etliche Operationen hinter sich. Viele Schmerzen hat der Junge bereits aushalten müssen. 
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Ilai ist erst eineinhalb Jahre alt und hat wegen seines Neuroblastoms schon etliche Operationen hinter sich. Viele Schmerzen hat der Junge bereits aushalten müssen. 

Bösartiger Tumor

Wetterau: Hilfe für den todkranken Ilai - Verein sammelt Spenden für teure Therapie 

Der eineinhalbjährige Ilai ist todkrank. Helfen könnte eine teure Therapie. Der Verein "Hand-in-Hand" in Altenstadt bittet um Spenden.

  • Der eineinhalbjährige Ilai leidet an einem bösartigen Tumor
  • Helfen kann dem Jungen eine teure Therapie
  • Der Verein "Hand-in-Hand" aus Altenstadt in der Wetterau sammelt Spenden  

"Er lag in den Armen seiner Mutter und jammerte ganz leise immer wieder ›Wasser, Wasser, Wasser‹ - das war ein Moment, in dem mir fast mein Herz gebrochen ist." Das sagt Birgit Guth aus Glashütten im Taunus im Gespräch mit dem Hilfsverein "Hand-in-Hand" in Altenstadt, dem Verein für schwerst- und krebskranke Kinder.

Es geht um Ilai, ihren Enkelsohn, eineinhalb Jahre alt und seit einem Jahr krank. Todkrank. Der kleine Ilai hat ein Neuroblastom im höchsten Stadium. Dieser bösartige Tumor verteilt sich über das Nervensystem in Ilais Körper.

Als Ilai nach Wasser bettelt, darf seine Mama ihm keines geben, weil er durch eine Therapie keinen Schluckreflex hat und daran ersticken könnte.

Pascal Guth, Fluggeräteelektroniker aus dem Taunus, wird vor acht Jahren von seiner Firma in die Nähe von São Paolo in Brasilien versetzt. Dort lernt er Keth kennen, die beiden verlieben sich, heiraten und bekommen einen Sohn.

Sie nennen ihn Ilai. Ilai ist ein hebräischer Name; er bedeutet: der neben Gott Sitzende, ein Held aus König Davids Heer.

Hilfe für Ilai aus Altenstadt: Erste Symptome mit einem halben Jahr 

Ilai war zunächst ein fröhlicher kleiner Säugling, bis er plötzlich nach einem halben Jahr blaue Flecken im Gesicht hatte, erzählt seine Oma Birgit Guth. Diese Blutergüsse kamen und gingen, waren aber schnell ein Alarmzeichen für die jungen Eltern Pascal und Keth, zumal Ilai sich immer häufiger schlecht fühlte und erbrach.

Der Hausarzt stellte eine massive Anämie fest. Im Krankenhaus in São Paulo stellten die Ärzte fest: Ilai hat Krebs. Und auch noch eine der aggressivsten Formen des Krebses bei Kindern: ein Neuroblastom. Dieses Neuroblastom hat Ilais Lymphknoten befallen, und diese haben die Metastasen über den ganzen kleinen, zerbrechlichen Körper verteilt.

Für Ilais Familie brach eine Welt zusammen. Natürlich wollten Birgit und Peter Guth, dass ihr Sohn Pascal zusammen mit Frau und Kind nach Deutschland kommt, um dem Enkel die beste medizinische Hilfe angedeihen zu lassen.

Hilfe für Ilai aus Altenstadt: Teure Therapie kann Chancen verbessern

Aber als die Rückkehr in die Heimat nach diversen Chemotherapien endlich anstand, kam der nächste Rückschlag: Ilai und seine Eltern hatten sich im Krankenhaus in São Paulo mit Corona infiziert, wurden extrem krank und mussten in Quarantäne.

Mittlerweile sind Eltern und Kind "coronafrei", aber Ilai muss noch eine Knochenmarktransplantation und Bestrahlungen über sich ergehen lassen, bevor er transportfähig seien wird.

"Das ist ein wichtiger Punkt, wenn es um die Spendenbereitschaft der Menschen für Ilai geht", sagt Birgit Guth zu den Mitarbeitern vom Verein "Hand-in-Hand". "Viele denken: Was geht mich ein Kind in Brasilien an, es gibt hier vor Ort genug Leid, das es zu lindern gilt." "Ilai braucht eine besondere Behandlung in Spanien und den USA, die seine Heilungschancen von 30 Prozent auf fast 70 Prozent erhöht", erklärt Andrea Weber, Pressesprecherin von "Hand-in-Hand".

Die Therapie sei extrem kostspielig, aber auch nur in diesen Ländern verfügbar. Trotz guter Erfolge müsse diese Therapie privat finanziert werden. "Es werden annähernd 500 000 Euro gebraucht, um Ilais Überleben zu retten", sagt Weber weiter. "Bitte helfen Sie uns", sagt Birgit Guth, Ilais Oma. "Nur mit Euch kann Ilai gewinnen."

Für Ilai ist ein Sonderkonto beim Verein "Hand-in-Hand" eingerichtet. VR Bank Main-Kinzig-Büdingen; DE 55506616390301693620.

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