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Die Aufgaben für das Deutsch-Abitur in Hessen wurden offenbar geleakt. Wegen der Corona-Pandemie gelten an Schulen besondere Abstandsregeln. 

Abi-Prüfungen an Fachoberschulen

Aufgaben für Deutsch-Abitur in Hessen vorab bei WhatsApp durchgesickert 

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Die Aufgaben für die Deutsch-Abiturprüfungen in Hessen sind vor Prüfungsbeginn durchgesickert. Sie tauchten auf WhatsApp auf. 

  • Die Aufgaben für das Deutsch-Abi in Hessen sind offenbar bereits vor Prüfungsbeginn erschienen
  • Um 8.19 Uhr versendete das hessische Kultusministerium eine Warnmeldung
  • Ein Bild von den möglichen Fragen taucht bei WhatsApp auf

Frankfurt - Die Aufgaben für das Deutsch-Abitur an den Fachoberschulen in Hessen sind schon vor dem Beginn der Prüfungen bei WhatsApp durchgesickert. Das berichtet die Fuldaer Zeitung. Das Kultusministerium versendete demnach eine Warnmeldung, die am Freitag (15.05.2020) um 8.19 Uhr in den Schulen eintraf. 

Aufgaben für Deutsch-Abitur in Hessen vorab bei WhatsApp veröffentlicht

An einer Schule in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis reagierte die Schulleitung jedoch sofort. Die Meldung aus dem Ministerium sei um 8.19 Uhr in der Schule eingetroffen, sagte der Schulleiter der Kinzig-Schule in Schlüchtern, Karsten Günder, der Fuldaer Zeitung. 

Für das Deutsch-Abitur gab es vom Kultusministerium noch vor Beginn der Prüfungen neue Aufgaben. In Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis tauschte man die Abiturprüfungen rechtzeitig vor dem offiziellen Beginn der Prüfung um 9 Uhr aus. Pünktlich zum Start der Prüfungsvorbereitung lagen den Schülern aus Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis um 8.45 Uhr die neuen Abi-Aufgaben für das Fach Deutsch vor. 

Aufgaben für Deutsch-Abitur an Fachoberschulen in Hessen geleakt

Die Aufgaben für die Abi-Prüfungen in Hessen seien bei WhatsApp aufgetaucht, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums der Fuldaer Zeitung mit. Dort soll ein Bild von einer Tafel zu sehen gewesen sein, die die Prüfungsfragen zeigt. Woher das Foto stammt, ist derzeit noch unbekannt.

Das Kultusministerium erkannte das Datenleck nach eigenen Angaben rechtzeitig, sodass die Fragen vor der Prüfung ausgetauscht werden konnten. Deshalb sei keinem Schüler ein Nachteil entstanden. 

An den Schulen in Hessen gelten Hygieneregeln, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Eine Lehrerin aus Frankfurt will wegen der Corona-Pandemie nicht zum Präsenzunterricht an einer Grundschule gezwungen werden.* Sie hat beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht.

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Sehr geehrte Leser*innen, in einer früheren Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, dass nicht alle Schulen rechtzeitig reagiert und bereits mit den Abiturprüfungen begonnen hatten. Das war ein Fehler und wir bitten, dies zu entschuldigen.

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