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Sars-CoV-2-Pandemie

Corona-Zahlen im Main-Kinzig-Kreis: 15 neue Fälle am Dienstag

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  • Jan Max Gepperth
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Alle Entwicklungen der Corona-Krise im Main-Kinzig-Kreis im Ticker.

Dieser Artikel wird aktualisiert.

+++ Update 26. Mai, 18.31 Uhr +++

Am Dienstag meldet das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis insgesamt 15 weitere laborbestätigte Covid-19-Fälle, darunter neun aus Hanau. Damit wurden für die Stadt seit dem 11. Mai insgesamt 53 Infektionen gemeldet und umfassend bearbeitet. Mit den seit Mittwoch, 20. Mai, vorliegenden Informationen über die Veranstaltung in Frankfurt hat das Gesundheitsamt alle Fälle mit Blick auf den möglichen Ursprung noch einmal zusammengefasst. Inklusive der anschließenden Übertragungen innerhalb der betroffenen Familien sind in Hanau bisher 41 Infektionen auf den Gottesdienst am 10. Mai zurückzuführen. Die Fälle waren in den vergangenen Tagen bereits veröffentlicht worden. Aktuell wurden heute zudem noch sechs bestätigte Fälle aus Maintal gemeldet, die ebenfalls auf den Gottesdienst zurückzuführen sind. Weitere Testungen wurden veranlasst, so dass diese Zahlen noch ansteigen können.

Wie der Main-Kinzig-Kreis berichtet, besuchte nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nur ein junger Mann aktiv den Schulunterricht. Auch hier haben die intensiven Vorbereitungen gemeinsam mit dem Staatlichen Schulamt gut gegriffen. 

Mit den 15 neuen bestätigten Covid-19-Fällen liegt die Gesamtzahl jetzt bei 741. Aktuell gelten insgesamt 198 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch acht Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 25. Mai, 10.31 Uhr +++

Wie auch am Vortag meldet das Kreisgesundheitsamt für den Montag keine neuen Covid-19-Infektionen. Allerdings können weitere elf Personen als genesen eingestuft werden. Damit liegt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis seit Samstag unverändert bei 726. Die Gruppe der gesunden Personen ist auf 500 angewachsen, die Zahl der Sterbefälle bleibt bei 43. Aktuell gelten daher insgesamt noch 183 Personen im Main-Kinzig-Kreis als mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch acht Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis. 

+++ Update 24. Mai, 17.48 Uhr +++

Am Sonntag sind keine weiteren Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsamt des Kreises mit.


+++ Update 23. Mai, 18.27 Uhr +++

Das Gesundheitsamt meldet für den Samstag fünf bestätigte Covid-19-Infektionen aus Hanau. Davon sind vier Fälle der bereits erwähnten Veranstaltung in Frankfurt zuzuordnen. Mindestens 40 Personen haben sich dort mit dem Coronavirus angesteckt, darunter auch mehrere Familien aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Mit den Meldungen vom Samstag erhöht sich im Main-Kinzig-Kreis die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 726. Als genesen hat das Gesundheitsamt am gleichen Tag zwei Personen gemeldet, so dass derzeit noch 194 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelten Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis liegt seit dem Vortag unverändert bei 10.


Zahlreiche Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt

+++ Update 22. Mai, 19.03 Uhr +++

Seit Mittwoch sind für den Main-Kinzig-Kreis weitere 15 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Davon haben sich allein 13 Personen mit Wohnsitz in Hanau bei dem Gottesdienst in Frankfurt angesteckt. Ein weiterer Fall wurde aus der Martin-Luther-Stiftung in Hanau gemeldet und eine Person kommt aus Birstein. Somit sind derzeit derzeit noch 191 Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert sind. Die Zahl der stationär behandelten Personen aus dem Kreis ist rückläufig und liegt jetzt bei 10.


+++ Update 20. Mai, 17.32 Uhr +++

Sieben neue Coronavirus-Fälle am Mittwoch im Kreis Am Mittwoch meldete das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sieben laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (5) und Langenselbold (2). Sieben Bürger wurden zudem als genesen eingestuft. Damit erhöht sich die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle bis Mittwochabend auf 706.

Am Feiertag gestern übermittelte der Kreis keine aktuellen Daten. Zieht man davon die mittlerweile 473 Genesenen sowie 43 Sterbefälle ab, waren Stand Mittwoch somit noch 190 Bürger nachweislich mit Covid-19 infiziert. Stationär behandelt werden nach Angaben der Kreisverwaltung noch 14 Menschen aus dem Kreisgebiet. Aktuelle Zahlen soll es heute im Laufe des Nachmittags geben.


Kein neuer Corona-Fall am Dienstag

+++ Update 19. Mai, 18.07 Uhr +++

Eine gute Nachricht: Das Kreisgesundheitsamt in Gelnhausen hat am Dienstag aus den Laboren keine weiteren positiv auf das Coronavirus getesteten Fälle übermittelt bekommen. Die traurige Nachricht: Eine weiterer Kreisbewohner aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Zudem hat die Behörde vier Bürger als genesen eingestuft. Die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle verbleibt somit bei 699. Zieht man davon die mittlerweile 466 Genesenen sowie 43 Sterbefälle ab, sind derzeit noch 190 Bürger nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden aktuell noch 14 Menschen aus dem Kreisgebiet. Es ist seit dem 12. März erst das zweite Mal, dass vom Gesundheitsamt kein neuer Fall gemeldet worden ist.


+++ Update 18. Mai, 15.23 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Montag sechs neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau (5) und Gelnhausen. Die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis stieg damit laut Mitteilung auf 699. Zieht man davon die 462 als genesen eingestuften Personen (+1) sowie 42 Sterbefälle ab, so sind aktuell 195 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 19 Bürger aus dem Kreisgebiet. Die Situation im Bereich der Alten-, Pflege- und Reha-Einrichtungen hat sich nach Angaben der Kreisverwaltung in den vergangenen Tagen ebenfalls leicht entspannt. Derzeit seien noch aus insgesamt sieben stationären Einrichtungen Angestellte beziehungsweise Bewohner mit dem Coronavirus infiziert, insgesamt handelt es sich dabei um 30 Personen, wie es in der Mitteilung heißt.


Sechs neue Infizierte am Wochenende

+++ Update 17. Mai, 17.42 +++

Das Gesundheitsamt hat am Samstag zwei neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau und Maintal. Als genesen stufte das Gesundheitsamt laut Mitteilung drei Personen ein. Gestern kamen vier weitere Fälle dazu. Die Erkrankten wohnen in Hanau (2), Bad Orb und Maintal. Als genesen stufte das Gesundheitsamt am Sonntag eine Person ein. Die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie gemeldeten Fälle im Main-Kinzig-Kreis stieg damit auf 693. Zieht man davon die mittlerweile 461 Genesenen sowie 42 Sterbefälle ab, so sind aktuell 190 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Im Krankanhaus behandelt werden laut Mitteilung des Amts derzeit noch 19 Bürger aus dem Kreisgebiet.

+++ Update 15. Mai, 17.12 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag die Quarantäne für eine Etage des Hauses St. Elisabeth in Hanau aufgehoben. Das teilte der Main-Kinzig-Kreis gestern mit. Aufgrund eines Covid-Ausbruchs hatte das Gesundheitsamt in dem Altenwohnheim am 30. April Quarantäne angeordnet. In der Zwischenzeit sind in der Einrichtung drei Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Aufhebung sei nun möglich, weil alle Bewohner erneut getestet worden seien und negative Ergebnisse aufwiesen mit Ausnahme einer Person, die in ihrem Zimmer isoliert werden könne. Bei den Gesamtzahlen für den Main-KinzigKreis sind am Freitag drei laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus Hanau hinzugekommen, gleichzeitig stufte das Gesundheitsamt drei Personen als genesen ein. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infizierten ist damit auf 687 angestiegen. Zieht man die mittlerweile 457 Genesenen sowie 42 Sterbefälle ab, sind aktuell noch 188 Bürger nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 21 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.


Sechs Infizierte und ein Toter am 14. Mai

+++ Update 14. Mai, 18.12 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Kreises hat am Donnerstag im Zusammenhang mit Covid-19 sechs laborbestätigte Fälle für den MainKinzig-Kreis gemeldet. Die Meldungen betreffen Maintal (drei), Hanau (zwei) und Erlensee. Eine mit dem Coronavirus infizierte Person aus Hanau ist gestorben. Weitere 19 Personen hat das Gesundheitsamt als genesen eingestuft. Stationär behandelt würden derzeit 21 Bürger aus dem Kreisgebiet. Mit den neuen Resultaten erhöhe sich die Gesamtzahl der Covid-Fälle auf 684. Ziehe man die insgesamt 454 Genesenen sowie 42 Sterbefälle ab, seien aktuell noch 188 Menschen im Main-KinzigKreis nachweislich von dem Coronavirus betroffen. Eine vor 14 Tagen verhängte Quarantäneverfügung für die Seniorendependance Haus Neuberg konnte gestern aufgehoben werden, da alle neuen Testergebnisse keinen Nachweis mehr auf Covid-19 gezeigt hätten.

+++ Update 14. Mai, 09.26 Uhr +++

Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt insgesamt 53 Personen als genesen eingestuft sowie im Zusammenhang mit Covid-19 zwei weitere Todesfälle aus Hanau gemeldet. Die Testergebnisse haben außerdem sechs laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus Hanau (3), Langenselbold (2) und Bruchköbel ergeben.

Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Covid-Fälle auf 678. Zieht man die insgesamt 435 Genesenen sowie 41 Sterbefälle ab, sind aktuell noch 202 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 24 Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreisgebiet.

Sechs neue Fälle

+++ Update 13. Mai, 09.36 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag sechs neue laborbestätigte Corona-Fälle aus Hanau, Rodenbach (je zwei), Linsengericht und Schöneck gemeldet. Damit erhöhe sich die Zahl auf 672, heißt es in der Mit- teilung. Als genesen stufte das Gesundheitsamt weitere 23 Personen ein. Zieht man die 382 Genesenen sowie 39 Sterbefälle ab, seien aktuell noch 251 Menschen im Kreis nachweislich infiziert. Stationär behandelt werden 28 Bürger aus dem Kreisgebiet. 


+++ Update 12. Mai, 09.19 Uhr +++

6000 Mund-Nasen-Schutze hat Rewe-Inhaber Rainer Lapp gespendet. Die Päckchen mit dem Schutzmaterial werden über das Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises in den Kommunen zur Verfügung gestellt, in denen Rainer Lapp Rewe-Märkte betreibt, dazu gehören im Main-Kinzig-Kreis Sinntal, Gelnhausen und Linsengericht. Landrat Thorsten Stolz freute sich sehr über die Aktion. Lapp erklärte, er wolle der Region mit dieser Materialspende etwas zurückgeben und jene unterstützen, die für andere da sind, auch wenn dies zurzeit nicht immer einfach sei.


+++ Update 11. Mai, 18.05 Uhr +++

Für den Montag meldet das Gesundheitsamt drei neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (2) und Sinntal. Eine Patientin aus Hanau ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Weitere 25 Personen haben die Erkrankung überstanden und werden als gesund registriert.

Damit geht auch im Main-Kinzig-Kreis die Zahl der noch infizierten Personen weiter zurück auf jetzt 268 Personen. Die Gesamtzahl der seit Ausbrauch der Pandemie gemeldeten Fälle addiert sich aktuell auf 666, davon sind 359 als genesen erfasst. Insgesamt 39 Patienten sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Stationär behandelt werden derzeit 30 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.


Nur fünf neue Infizierte am Wochenende

+++ Update 10. Mai, 16.32 Uhr +++

Am Sonntag meldete das Gesundheitsamt des Kreises keinen weiteren Fall.


+++ Update 9. Mai, 17.15 Uhr +++

Am Samstag meldet das Gesundheitsamt zusätzliche 21 Personen als genesen. Am gleichen Tag kommen fünf laborbestätigte Covid-19-Fälle hinzu. Damit sinkt die Zahl der noch infizierten Personen im Main-Kinzig-Kreis auf 291. Die Gesamtzahl der seit Ausbrauch der Pandemie gemeldeten Fälle addiert sich auf 663. Die neu ermittelten Fälle kommen aus Hanau (4) und Gelnhausen. Weitere Veränderungen zum Vortag gab es nicht. Es werden immer noch 32 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.

Elf neue Fälle am Freitag

+++ Update 8. Mai, 17.55 Uhr +++

Am Freitag konnte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises weitere 31 Personen als genesen einstufen. Aus den aktuellen Testergebnissen ergaben sich elf neue bestätigte Infektionen. Die Betroffenen kommen aus Bruchköbel, Erlensee, Flörsbachtal, Biebergemünd, Gelnhausen, Maintal, Nidderau, Steinau und Hanau (3). Eine Person aus Maintal ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Stationär behandelt werden 32 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle steigt damit im Main-Kinzig-Kreis auf 658. Die Zahl der nachweislich noch infizierten Personen ist auf 307 weiter zurückgegangen. Insgesamt gelten 313 Betroffene als genesen und 38 Patienten sind im Main-Kinzig-Kreis seit Anfang März nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.



+++ Update 8. Mai, 08.58 Uhr +++

Im Laufe der nächsten Woche öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten ihre Anlagen teilweise wieder für das Publikum. Hessenweit gelten Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln. Führungen und museumspädagogische Angebote bleiben weiterhin ausgesetzt. Direktorin Kirsten Worms kündigte an, dass in der ehemaligen Benediktinerabtei Seligenstadt die Infoausstellung in der Prälatur öffnet. Im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad seien der Museumsshop und die Ausstellungs- und Info-Räume im Fürstenbau temporär offen, die Burgruine bleibe geschlossen. Die Ruine der Kaiserpfalz Gelnhausen sei dann zugänglich, allerdings nur in Außenbereichen und ohne den Turm. Schloss Steinau ermögliche den Zugang zu den Ausstellungen „Schlösser und Gärten im Fokus“ sowie über die Grimm-Familie.


+++ Update 7. Mai, 18.03 Uhr +++

Das Kreisgesundheitsamt hat am Donnerstag vier neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus Bad Soden-Salmünster, Hanau, Maintal und Rodenbach gemeldet. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 647 gestiegen. 34 weitere Personen hat das Gesundheitsamt als genesen eingestuft. Zieht man alle mittlerweile 282 Genesenen sowie die 37 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 328 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 31 Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Erkrankungen umfasst alle laborbestätigten Fälle von Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis seit Beginn der Verbreitung. Gelegentlich müsse die Statistik angepasst werden, etwa bei zunächst nicht eindeutigen Adressmeldungen aus den Laboren, einer erst nachträglichen Aufklärung über den Erstwohnsitz durch die Patienten oder Irrtümern bei der Ergebnisfeststellung und -meldung, heißt es.

Drei Todesfälle am Mittwoch


+++ Update 6. Mai, 17.59 Uhr +++

Auch am Mittwoch kann das Gesundheitsamt wieder eine große Zahl genesener Covid-19-Patienten melden: Weitere 26 Personen haben die Infektion überstanden. Drei Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Sie kommen aus Hanau (2) und Maintal. Außerdem wurdenacht neue laborbestätigte Erkrankungen gemeldet.

Die betroffenen Personen kommen aus Wächtersbach und Hanau (7), darunter zwei Bewohnerinnen und zwei Beschäftigte aus dem Haus St. Elisabeth. Damit steigt die Zahl der registrierten Fälle im Main-Kinzig-Kreis auf insgesamt 644. Mittlerweile 248 Personen sind als genesen eingestuft, die Zahl der Sterbefälle liegt jetzt bei 37. Noch an dem Virus erkrankt sind demnach 359 Personen. Wie am Vortag werden 37 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.


Zwei Tote und vier neue Infizierte am Dienstag

+++ Update 5. Mai, 18.03 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag vier neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle sowie z wei weitere Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die verstorbenen Personen wohnten in Hanau und befanden sich zuletzt in stationärer Behandlung im Klinikum Hanau beziehungsweise dem St. Vinzenz-Krankenhaus. Eine von ihnen stammt aus dem Altenheim St. Elisabeth, das derzeit von einem Covid-Ausbruch betroffen ist. Die neu gemeldeten Infizierten kommen aus Bruchköbel und Hanau (je 2).

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 636 gestiegen. 27 weitere hat das Gesundheitsamt als genesen eingestuft. Zieht man alle mittlerweile 222 Genesenen sowie die 34 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 380 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 37 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 5. Mai, 10.28 Uhr +++

Die Dienststellen des Main-Kinzig-Kreises, des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA) sowie des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft sind wieder für den Publikumsverkehr geöffnet – allerdings zu eingeschränkten Zeiten und nur nach Terminvereinbarung. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn sie die Kreisgebäude betreten, es sei denn, sie sind von dieser Pflicht aufgrund von Erkrankungen ärztlich befreit. Besucher müssen sich vorab bei den Mitarbeitern der Fachbereiche telefonisch oder per E-Mail melden. In Ausnahmefällen wird den Besuchern eine Maske ausgehändigt. Das Sozialamt hat für die Terminvergabe eine eigene Telefonnummer eingerichtet: 0 60 51/ 8 54 88 88.


+++ Update 5. Mai, 09.12 Uhr +++

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Ronneburg stellen gemeinsam mit Freunden und Unterstützern Masken her. Diese „Ronneburger Community-Maske“ sei zwar nicht immer perfekt geschneidert, aber waschbar, echte Handarbeit und kostenlos für alle Ronneburger, wie es in einer Mitteilung heißt. So wollen die Wehrleute einen Beitrag dazu leisten, dass „Einwegmasken für Mediziner und Pflegepersonal bleiben“.

Die Verteilung der Masken erfolgt immer dienstags ab 19.30 Uhr an den Feuerwehrhäusern in Altwiedermus und Hüttengesäß. Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, kann die Maske auch nach Hause geliefert bekommen. Kontakt per E-Mail an maskeauf@feuerwehr-ronneburg.de oder unter Telefon 0 60 48/9 53 71 79 (Anrufbeantworter) melden.

Nur zwei neue Infizierte am Montag

+++ Update 4. Mai, 18.32 Uhr +++

Das Kreisgesundheitsamt hat am Montag nur zwei neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus Hanau und Schlüchtern gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf insgesamt 632. Drei weitere Erkrankte stuften die Ärzte unterdessen als genesen ein.

Zieht man die insgesamt 195 als genesen eingestuften Personen sowie die bislang 32 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 405 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär werden derzeit 40 Bürger aus dem Kreis behandelt.


+++ Update 4. Mai, 12.03 Uhr +++

Gute Nachricht für Kinder und Familien: Nachdem die Stadt am Freitag noch keinen konkreten Termin für die Wiederöffnung ihrer Spielplätze und als Richtwert eher den 11. Mai genannt hatte, kam gestern die Nachricht: Auch in der Brüder-Grimm-Stadt können die Spielplätze bereits ab heute wieder genutzt werden. Die Sportflächen wie Bolzplätze oder Basketballfelder, die teilweise an Spielplätze grenzen, bleiben weiterhin geschlossen. Auch die Stadt Erlensee gibt in einer Mitteilung die Öffnung ihrer Spielplätze bekannt. Maskenpflicht gilt auf Spielplätzen nicht, dennoch müssen die Regeln des Kontaktverbots auch hier eingehalten werden.


+++ Update 4. Mai, 10.51 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat ihre zur Bekämpfung des Coronavirus erlassenen Restriktionen für Trauerfeiern und Beerdigungen auf den Friedhöfen etwas gelockert. Zwar sollen sie nach wie vor „im engsten Familien- und/oder Freundeskreis“ stattfinden, jedoch ist die Zahl der Teilnehmer im Freien (nicht in den Trauerhallen) aufgehoben worden, also nicht mehr begrenzt.

Bisher galt, dass hier maximal 20 Personen einschließlich des Bestattungspersonals anwesend sein durften. Die geänderte Richtlinie wurde am 30. April bekanntgegeben. Wer an einer Trauerfeier oder Bestattung teilnimmt, muss nach wie vor einen Mindestabstand zu anderen Personen von eineinhalb Metern einhalten. Ausgenommen sind davon nur Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

 Bei Abschiedsfeiern in den Trauerhallen selbst gilt nach wie vor eine Teilnehmerzahlbegrenzung, die jedoch – abhängig von der Zahl der Sitzplätze in den einzelnen Kapellen und Abschiedsräumen – ebenfalls nach oben korrigiert wurde. In der Praxis bedeutet dies, dass lediglich ein Teil der vorhandenen Sitzplätze besetzt werden kann, um auch hier den geforderten Mindestabstand zwischen den Personen gewährleisten zu können. Die Beerdigungsinstitute und Religionsgemeinschaften wurden über die Details informiert.

Wie bisher gilt auch weiterhin, dass Trauerfeiern und Beerdigungen für Verstorbene, die mit dem Coronavirus infiziert waren, nur im Freien stattfinden können. Alle Teilnehmer einer Trauerfeier müssen bereits beim Betreten des Friedhofs einen Mund-Nase-Schutz anlegen. Ausgenommen sind Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die einen entsprechenden Nachweis mit sich führen. Die Änderung der Richtlinie wurde möglich, weil das Land Hessen seine diesbezüglichen Vorschriften verändert hat. Die Anpassungen gelten ab heutigem Montag, 4. Mai.


Zehn neue Infizierte am Wochenende - Zwei Tote

+++ Update 3. Mai, 20.08 Uhr +++

Das Kreisgesundheitsamt hat am Sonntag fünf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle sowie zwei Sterbefälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die beiden verstorbenen Personen wohnten in Hanau, eine in der Einrichtung St. Elisabeth, die derzeit von einem Covid-Ausbruch betroffen ist, die zweite war in stationärer Behandlung im Klinikum Hanau. Die fünf neu gemeldeten Infizierten wohnen in Hanau (drei), Großkrotzenburg und Maintal. Mit ihnen stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle im Main-Kinzig-Kreis auf 630 an. Bereits am Samstag hatte das Kreisgesundheitsamt fünf neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle aus Großkrotzenburg, Hanau, Langenselbold, Nidderau und Sinntal gemeldet. Zieht man die 192 als genesen eingestuften Fälle sowie die 32 Sterbefälle ab, so sind aktuell 406 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 38 Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.

+++ Update 1. Mai, 17.41 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 13 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Sieben davon sind einem Ausbruch in der Seniorendependance Haus Neuberg zuzuordnen. Nach ersten Erkenntnissen könnte das Virus über den Bereich des Personals in die Einrichtung eingebracht worden sein. Die gesamte Einrichtung ist vorsorglich quarantänisiert, wobei die Zugangs- und Besuchsbeschränkungen seit März ohnehin bereits sehr strikt gewesen sind.

Darüber hinaus sind am Freitag aus drei weiteren Alten- und Pflegeeinrichtungen im Westkreis Covid-19-Fälle gemeldet worden. Aktuell sind laut Mitteilung in neun Alten-, Pflege- und Rehaeinrichtungen kreisweit Angestellte oder Bewohner mit dem Coronavirus infiziert.

Die weiteren der 13 neu gemeldeten Infizierten wohnen in Hanau (3), Bruchköbel, Langenselbold und Nidderau. Als genesen stuft das Gesundheitsamt sechs weitere Fälle ein. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit am Freitag auf 620 gestiegen. 


+++ Update 30. April, 17.05 Uhr +++

Am Donnerstag meldet das Gesundheitsamt weitere elf laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Damit hat sich die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Main-Kinzig-Kreis auf 607 erhöht. Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (zehn) und Schöneck. Zwei Patienten aus Hanau und Erlensee sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Am gleichen Tag wurden acht Personen als genesen eingestuft. Zieht man von der Gesamtzahl die mittlerweile 186 Genesenen sowie die 30 Sterbefälle ab, so sind aktuell 391 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit noch 44 Infizierte aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Im Bereich der Altenpflegeeinrichtungen gab es im Vergleich zu den vergangenen Tagen keine auffälligen Veränderungen.

Fünf Fälle am Mittwoch

+++ Update 29. April, 16.23 Uhr +++

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis hat sich am Mittwoch um fünf auf 596 erhöht. Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (3) und Nidderau (2). 25 weitere Personen wurden als genesen eingestuft. Zieht man von der Gesamtzahl die mittlerweile 178 Genesenen sowie die 28 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 390 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 49 Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 29. April, 08.43 Uhr +++

Die Nachbarschaftsinitiative Mittelbuchen bietet ihren Mitgliedern laut einer Mitteilung Mund- und Nasenschutzmasken an. Die Initiative habe einen Lieferanten gefunden und übernehmen 50 Prozent des Einkaufspreises für ihre Mitglieder. Diese können die Bedarfsmasken aus Stoff für 2,50 Euro pro Stück, so lange der Vorrat reicht, erwerben.

Dafür steht am Donnerstag, 30. April, von 17 bis 18 Uhr und am Samstag, 2. Mai, von 11 bis 12 Uhr jeweils ein Vorstandsmitglied zur Verfügung und legt die Masken abgepackt vor die Eingangstür in der Sodener Straße 8. Pro Mitglied werden maximal zwei Masken ausgegeben. Der Verein bittet darum, den Eigenanteil abgezählt, vorzugsweise im verschlossenen Umschlag, mitzubringen und links oben an der Treppe in den Briefkasten des Büros einzulegen.

19 Fälle am Dienstag - Hanauer Altenheim betroffen

+++ Update 28. April, 18.36 Uhr +++

Am Dienstag hat sich die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Fälle nach Auskunft des Gesundheitsamtes im Main-Kinzig-Kreis um19 auf 591 erhöht. Von den neuinfizierten Personen wohnen 14 in Hanau, davon acht im Altenheim St. Elisabeth. Konkret betroffen seien hier sieben Bewohner und eine Pflegekraft, die bisher allerdings noch keine auffälligen Symptome zeigten. Seit Ausbruch der Pandemie wurden in dem Altenheim laut dem Kreis somit insgesamt zwölf Bewohner und zwei Beschäftigte positiv getestet.

Die weiteren aktuellen Fälle kommen aus Bruchköbel (zwei), Gelnhausen, Langenselbold und Bad Orb. Darüber hinaus wurden drei weitere Personen als genesen eingestuft. Zieht man von der aktuellen Gesamtzahl der 591 bestätigten Fälle die mittlerweile 153 Genesenen sowie die 28 Sterbefälle ab, so sind aktuell 410 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 52 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

+++ Update 28. April, 11.18 Uhr +++

Das Kreis-Gesundheitsamt hat dieQuarantäne für das Curata-Seniorenwohnzentrum in Bad Soden-Salmünster aufgehoben. Am Karfreitag hatte der Kreis die Maßnahme für eines der beiden Häuser der Pflegeeinrichtung angeordnet, nachdem ein Covid-19-Ausbruch festgestellt wurde. Sechs Bewohner, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind mittlerweile verstorben.

Das Gesundheitsamt hatte das Haus engmaschig überwacht und den positiv getesteten Angestellten häusliche Absonderung angeordnet. Bei der jüngsten Testung aller Bewohner wurden keine positiven Befunde mehr ermittelt. Noch befinden sich zehn Mitarbeiter in häuslicher Isolierung, davon sind neun an Covid-19 erkrankt. Aus zwölf Alten-, Pflege- und Reha-Einrichtungen aus dem Kreisgebiet liegen derzeit Meldungen über Covid-19-Fälle vor.


+++  Update 28. April, 09.43 Uhr +++



Am Krankenhaus in Gelnhausen ist in der Nacht zum Dienstag die Corona-Schleuse ausgebrannt. Gegen 3 Uhr wurde das Feuer von einer Nachtschwester entdeckt. Als Brandursache wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Laut Polizeiangaben konnte das Feuer vom Klinikpersonal gelöscht werden, bevor die Feuerwehr eintraf. Als Auslöser wird ein Heizlüfter vermutet, ein Übergreifen der Flammen auf das direkt angrenzende Corona-Zelt konnte verhindert werden. Zerstört wurden unter anderem Tische und Stühle, der Gesamtschaden an der Corona-Schleuse soll sich auf circa 5.000 Euro belaufen.

Fünf neue Fälle am Montag

+++ Update 27. April, 17.59 Uhr +++

Fünf neue Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis Die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis hat sich am Montagum fünf auf 572 erhöht. Die Neuinfizierten wohnen in Hanau (zwei), Erlensee, Gründau und Nidderau.

Zwei weitere Personen wurden als genesen eingestuft. Zieht man von der Gesamtzahl die mittlerweile 150 Genesenen sowie die 28 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 394 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 50 Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis.das


+++ Update 26. April, 15.45 Uhr +++

Auch am Sonntag bleibt die Lage rund um das Coronavirus erwartungsgemäß ruhig. Das Kreisgesundheitsamt meldet lediglich vier weitere bestätigte Infektionen. Die betreffenden Fälle kommen jeweils zu gleichen Teilen aus Hanau und Maintal. Darüber hinaus gibt es im Main-Kinzig-Kreis keine neuen Befunde.

Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 572 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 396 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Unverändert werden derzeit 51 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis stationär behandelt.


13 neue Infektionen am Samstag

+++ Update 26. April, 18.02 Uhr +++

Für den Samstag meldet das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis 13 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Erkrankten wohnen in Hanau (7), Maintal (2), Großkrotzenburg (2), Erlensee und Langenselbold. Eine weitere Person ist als gesund gemeldet.

Damit ist die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle auf 568 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 148 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 392 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Stationär behandelt werden derzeit 51 Personen.


+++ Update 25. April, 10.52 Uhr +++

Hals über Kopf wurde am Freitag in Hessen die Entscheidung gekippt, dass Viertklässler am Montag wieder zur Schule gehen sollen. Die Rolle Rückwärts macht auch die Planungen der Schulen in der Region zunichte.

Diese hatten sich bereits vorbereitet.


21 neue Fälle am Freitag

+++ Update 24. April, 18.46 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 21 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Erkrankten wohnen in Hanau (7), Erlensee (4), Maintal (je 3), Langenselbold, Nidderau (je 2), Freigericht, Gelnhausen, und Schöneck.

Damit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Covid-19-Fälle auf 555 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 147 als genesen eingestuften Personen sowie 28 Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab, so sind aktuell noch 380 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an Covid-19 erkrankt. Stationär behandelt werden derzeit 53 Personen.

+++ Update 24. April, 16.35 Uhr +++

Bittere Nachricht für alle Hanauer und die ganze Region:Die 65. Auflage des Hanauer Bürgerfeste wurde soeben abgesagt. 

Zahl der Corona-Toten im Kreis steigt auf 28 

+++ Update 23. April, 17.57 Uhr +++

Am Donnerstag meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreis in seiner Corona-Bilanz weitere 20 Personen, die aus der Quarantäne entlassen werden können. Die Betroffenen kommen aus 12 verschiedenen Kommunen des gesamten Kreisgebietes. Zudem gibt es fünf neue bestätigte Corona-Infektionen aus Hanau (3), Großkrotzenburg und Steinau.Zwei Personen aus Gelnhausen und Schöneck sind im Zusammenhang mit dem neuartigen Virus gestorben.

Insgesamt sind im Main-Kinzig-Kreis damit bisher 28 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Infektion gestorben. Die Gesamtzahl der bisher laborbestätigten Fälle hat sich auf 534 erhöht. Die Zahl der genesenen Personen liegt jetzt bei 140, so dass noch 366 Menschen im Main-Kinzig-Kreis nachweislich an dem Coronavirus erkrankt sind. Stationär behandelt werden 50 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zu dem gestern gemeldeten Ausbruch im Stadtteilzentrum an der Kinzig gibt es keine neuen Entwicklungen.


+++ Update 23. April, 11.31 Uhr +++

Mit der Corona-Krise hat sich für viele Menschen der berufliche Alltag stark verändert. Von diesen Veränderungen bleibt auch die duale Ausbildung nicht unbeeinträchtigt, teilt die Fachstelle Jugendberatungshilfe Pilot mit. Wenn das Ausbildungspersonal im Homeoffice arbeitet oder ein Großteil der Belegschaft Kurzarbeit hat, kann die betriebliche Ausbildung nicht in gewohnter Form stattfinden. Hinzu kommt, dass die Berufsschulen geschlossen sind. 

Womöglich stellen sich zudem für den Betrieb große wirtschaftliche Herausforderungen. Diese Entwicklungen können sich auf die Qualität der Ausbildung auswirken oder im schlimmsten Fall die Ausbildungsstelle gefährden. Das hessische Landesprogramm QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule) unterstützt auch während der Corona-Krise Auszubildende, Betriebe und Lehrkräfte bei Problemen in der dualen Ausbildung. An allen 26 Standorten in Hessen beraten und begleiten die Ausbildungsbegleitungen per Telefon und E-Mail weiter. Weitere Infos gibt es im Internet. 


+++ Update 23. April, 10.18 Uhr +++

Ab Montag werden die Schulen in Hessen zumindest teilweise wieder geöffnet. Mit normalem Schulalltag hat das jedoch wenig zu tun. In Hanau müssen 3500 Schüler auch in den Pausen Masken tragen, außerdem gelten strenge Hygieneregeln.



Drei Tote am Mittwoch - Corona-Ausbruch in Hanauer Pflegeheim

+++ Update 22. April, 17.40 Uhr +++

Am Mittwoch meldet das Gesundheitsamt erneut drei Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Personen kommen aus Hanau (2) und Schlüchtern. Damit sind im Main-Kinzig-Kreis bisher 26 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Infektion gestorben. Zudem wurde am Nachmittag ein Ausbruch in der Altenpflegeinrichtung „Stadtteilzentrum an der Kinzig“ in Hanau gemeldet. Hier sind bisher vier positive Fälle ermittelt. Die betroffenen Bewohner zeigen laut Mitteilung des Kreises keinerlei Symptome und es geht ihnen gut, wie die Pflegedienstleitung bestätigt.

Insgesamt kamen am Mittwoch28 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis hinzu. Die Betroffenen kommen aus Hanau (16), Maintal (4), Langenselbold (2), Bruchköbel (2), Schlüchtern (2), Bad Orb und Wächtersbach. Damit liegt die Gesamtzahl der bisher laborbestätigten Fälle bei 529. Eine Person wurde heute als genesen gemeldet. Aktuell sind derzeit also 383 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus infiziert, 120 Personen sind als genesen eingestuft, 26 infizierte Personen sind gestorben. Stationär behandelt werden 54 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 22. April, 15.24 Uhr +++

Rund 6500 von insgesamt 30 000 Schülern sollen am kommenden Montag, 27. April, im Main-Kinzig-Kreis wieder zur Schule gehen. Vorher ist jedoch noch viel zu tun.


+++ Update 22. April, 13.48 Uhr +++

Weiterhin geschlossen in der Corona-Krise sind Kirchen, Synagogen, Moscheen und weitere religiöse Räume. Das hat auch Auswirkungen auf die an diesem Freitag beginnende wichtigste Zeit des Jahres für Muslime: den Fastenmonat Ramadan.


+++ Update 22. April, 11.02 Uhr+++

Die Corona-Pandemie hat dramatische Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Auch im Main-Kinzig-Kreis schlägt die Krise voll zu. Jedes achte Unternehmen im Kreis hat Kurzarbeit beantragt.


23 neue Infizierte am Dienstag - Zwei Tote

+++ Update 21. April, 16.31 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 23 neue laborbestätigte Covid-19-Fälle sowie zwei Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Bruchköbel und Maintal. Die Neuinfizierten kommen aus Rodenbach, Schöneck (je 5), Bad Orb (3), Erlensee, Hanau (je 2), Bruchköbel, Großkrotzenburg, Maintal, Neuberg, Niederdorfelden und Wächtersbach.

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 501 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 119 als genesen eingestuften Personen sowie die 23 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 359 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 51 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 21. April, 10.35 Uhr +++

Seit gestern kehrt ein Stückchen Normalität zurück in unser Leben. Geschäfte unter 800 Quadratmetern Ladenfläche dürfen - natürlich unter strengen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen - wieder öffnen. Wir haben uns gestern in Hanau umgesehen, der Ansturm hielt sich jedoch in Grenzen.


+++ Update 21. April, 08.53 Uhr +++


Erstmals nach vielen WochenCoronakrise hatten am Montag wieder die Eisdielen in der Region geöffnet. Dabei befolgten die Geschäftstreibenden die strengen Auflagen mit viel Kreativität. In dieser Hanauer Eisdiele an der Gustav-Hoch-Straße wurde ein Einbahnstraßen-System installiert, um zu verhindern, dass sich die Kunden zu nahe kamen. Nach einer langen Pause schmeckte das Eis umso besser, wie in den Gesichtern von Anja Neubauer und ihren beiden Töchter Flora (links) und Nina abzulesen ist. 

Acht Infizierte und ein Todesfall am Montag

+++ Update 20. April, 17.03 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Montag zum insgesamt erst zweiten Mal seit der Ausbreitung von Covid-19 im Kreisgebietmehr Genesene ermittelt als neue Infizierte gemeldet.Acht Neuinfizierte stehen elf als nun genesen eingestuften Bürger gegenüber. Darüber hinaus meldete der Kreis einen Verstorbenen aus Hammersbach im Zusammenhang mit Covid-19. Die Neuinfizierten kommen aus Freigericht (2), Erlensee, Rodenbach, Hanau, Bruchköbel, Maintal und Hammersbach.

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 478 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 111 als genesen eingestuften Personen sowie die 21 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 346 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 50 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.


+++ Update 20. April, 11.31 Uhr +++

Der Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim muss weiter geschlossen bleiben. Für den Wildpark und das Forstmuseum bedeutet die Corona-Krise eine immense finanzielle Belastung. Und auch die Tiere müssen mit den Umstellungen leben. So scheinen sich die Polarwölfe ohne Besucher regelrecht zu langweilen.


Kreis verteilt Schutzausrüstung

+++ Update 20. April, 09.47 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat laut Pressemitteilung in Zusammenarbeit mit allen 29 Städten und Gemeinden für die Verteilung eines größeren Schutzausrüstungs-Kontingents für Pflegeeinrichtungen gesorgt. Verpackt wurde die Lieferung vom Gefahrenabwehrzentrum gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AQA und des Gesundheitsamts, so Landrat Thorsten Stolz (SPD), der auch den örtlichen Feuerwehren für ihre Hilfe bei der Verteilung dankte. Ein Team des Gefahrenabwehrzentrums hatte die Pakete am Donnerstag in Frankfurt abgeholt und umgepackt, unterstützt durch Mitarbeiter des Kreises. In einer etablierten Logistikkette wurden die Pakete für rund 190 Anbieter von stationärer und ambulanter Pflege dann am Freitag und Samstag an die Städte und Gemeinden ausgeliefert. Die Kreismitarbeiter waren am Freitag noch bis in die Nacht hinein unterwegs, um den Kommunen die weitere Verteilung möglichst früh zu ermöglichen.

+++ Update 19. April, 14.18 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Sonntag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 sowie eine neue Coronavirus-Infektion aus der Gemeinde Schöneck gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Hanau und Maintal. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 470 gestiegen.

Zieht man die mittlerweile 100 als genesen eingestuften Personen sowie die 20 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 350 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 62 Menschen.

Mundschutz selbst basteln 

+++ Update 19. April, 12.23 Uhr +++

Mundbedeckungen aller Art sind derzeit gefragt wie noch nie. Wer in Hanau einkaufen will, wird sogar zum Tragen verpflichtet. Wie ihr euch ohne basteln eine einfache Mundbedeckung selbst basteln könnt, erfahrt ihr hier.


+++ Update 19. April, 11.16 Uhr +++

Während Geschäfte unter strengen Auflagen bereits am morgigen Montag öffnen dürfen, müssen sich Friseursalons noch gedulden. Ab dem 4. Mai darf wieder frisiert werden. Wir haben mit dem Obermeister der Friseurinnung Hanau über die Konsequenzen der Corona-Krise für die Branche gesprochen.

30 Infektionen am Samstag

+++ Update 18. April, 17.04 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Samstag 30 neue Coronavirus-Infektionen sowie einen weiteren Sterbefall im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Der Verstorbene wohnte in Maintal. Die Neuerkrankten kommen aus Hanau (10), Erlensee, Maintal (je 3), Bad Orb, Großkrotzenburg, Schöneck (je 2), Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Brachttal, Bruchköbel, Gelnhausen, Langenselbold, Neuberg und Rodenbach.

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf 469 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 100 als genesen eingestuften Personen sowie18 Sterbefälle ab, so sind aktuell noch 351 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden 52 Menschen.

Stadt Hanau verkauft Schutzmasken


+++ Update 18. April, 15.28 Uhr +++

Die Stadt Hanau sorgt mit der verordneten Maskenpflicht für Schlagzeilen. Ab Montag können nun an mehrere Verkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet Masken zum Selbstkostenpreis von 5 Euro erworben werden. So hat die Stadt am Freitag ausreichend sogenannte Alltags-Masken für ihre Bürger besorgt. Bedürftige Mitbürger, zum Beispiel Kundinnen und Kunden der Hanauer Tafel, bekommen kostenlos Masken.

Diese Masken sind für fünf Euro erhältlich bei: family-Apotheke (Innenstadt/Nürnberger Straße 1), Gloria Apotheke (Innenstadt/Nußallee 7E), Postcarré Apotheke (Innenstadt/Am Steinheimer Tor 5), Altstadt-Apotheke (Nordwest/Hausmannstraße 2), Apotheke am Kinzigbogen (Lamboy/Kinzigbogen 6), Lamboy-Apotheke (Lamboy/Otto‑Wels‑Straße 1), Nord-Apotheke (Lamboy/Lamboystraße 11), Buchen-Apotheke (Mittelbuchen/Kesselstädter Straße 10), Burg-Apotheke (Steinheim/Steinheimer Vorstadt 11), easyApotheke (Steinheim/Otto‑Hahn‑Straße 18), Fleming-Apotheke (Steinheim/Doorner Straße 62), Einhorn-Apotheke (Großauheim/John‑F.‑Kennedy‑Straße 26), Rochus Apotheke (Großauheim/Hauptstraße 1), Fasanen Apotheke (Klein-Auheim/Geleitstraße 66A).

+++ Update 18. April, 11.39 Uhr +++

Ab Montag greifen die ersten Lockerungsmaßnahmen. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern dürfen unter Sicherheitsvorkehrungen wieder öffnen. Das sorgt auch bei den Einzelhändlern im Main-Kinzig-Kreis für Erleichterung.


+++ Update 18. April, 10.34 Uhr +++

Die Maskenpflicht der Stadt Hanau, die ab kommendem Montag, 20. April, in Kraft tritt, hat wie berichtet auch Gültigkeit in den Bussen der Hanauer Straßenbahn (HSB). Am Freitag kündigte die Stadt nun an, dass die Einhaltung der Tragepflicht ab Montag, 27. April, kontrolliert werde. Die HSB habe zu diesem Zweck im Einvernehmen mit der Stadt Hanau ihre Beförderungsbedingungen angepasst, damit die Masken verpflichtend zu tragen sind.

Freibadsaison fällt womöglich komplett aus

+++ Update 18. April, 09.49 Uhr +++

Die Temperaturen werden allmählich sommerlicher und damit steigt auch die Sehnsucht nach Abkühlung. Die zu bekommen, wird angesichts der Corona-Krise aber nicht so einfach sein. Die Stadt Hanau rechnet bereits damit, dass die komplette Freibadsaison ausfällt.

+++ Update 17. April, 17.14 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag11 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Neuerkrankten kommen aus Hanau (4), Nidderau (2), Freigericht (2), Schlüchtern, Maintal und Niederdorfelden. Als genesen eingestuft wurden heute ebenfalls elf Menschen.

Damit ist die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle auf 439 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 97 als genesen eingestuften Personen sowie 17 Sterbefälle ab, sind aktuell noch 325 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 50 Personen

Corona-Infizierte in elf Pflegeeinrichtungen im Kreis

+++ Update 17. April, 15.18 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis sind bislang aus insgesamt elf Alten-, Pflege- und Reha-Einrichtungen Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Hohe Infektionszahlen verzeichnen dabei die Bad Soden-Salmünsterer EinrichtungCurata mit insgesamt 25 positiven Testergebnissen unter Bewohnern und Mitarbeitern und das Bad Orber Reha-Zentrum MediClin mit mittlerweile 13 Erkrankten unter den Patienten und sieben Covid-19-Fällen unter den Mitarbeitern.

Das Gesundheitsamt hatte in neun der elf Einrichtungen, jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Teamleitungen vor Ort, laut Mitteilung bislang einen größeren Ausbruch verhindern können. Dazu wurden die Betroffenen und deren Kontaktpersonen aus den Häusern größtenteils in der Einrichtung selbst isoliert beziehungsweise das Personal mit Kontakt zum Erkrankten häuslich isoliert. Lediglich in Curata und MediClin hat es bisher eine größere Zahl an Infizierten gegeben, sechs Bewohner aus Curata sowie ein Patient von MediClin sind mittlerweile verstorben.

+++ Update 16. April, 13.31 Uhr +++

Was genau die Regelungen der Landesregierung für die Kommunen, Geschäfte und Menschen in Hessen bedeuten, ist in vielen Dingen nicht so ganz klar. Die Bürgermeister aus der Region wünschen sich daher eine klareLinie vom Land.


Alles wichtige zur Maskenpflicht in Hanau

+++ Update 16. April, 11.56 Uhr +++

Die Stadt Hanau führt ab Montag eine Maskenpflicht ein. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu dieser Regelung. Hier geht's lang. Damit steht Hanau allerdings alleine da. Alle anderen Kommunen im Kreis sprachen eine dringende Empfehlung aus, eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken gibt es allerdings nicht.

+++ Update 16. April, 10.41 Uhr +++

Das Forum Hanau öffnet ab Montag, 20. April, wieder. „Bei der Bewertung der Verkaufsfläche wird jeder Laden für sich betrachtet“, stellt Oberbürgermeister Claus Kaminsky klar, dass Einkaufszentren wie das Forum nicht als eine Einheit betrachtet werden.

Weitere Corona-Ausbrüche in Pflegeeinrichtungen

+++ Update 16. April, 18.12 Uhr +++

In drei weiteren Einrichtungen im Main-Kinzig-Kreis hat es Covid-19-Fälle gegeben. Das teilte das Gesundheitsamt am Donnerstag mit, nachdem jeweils eine größere Zahl an positiven Testergebnissen eingegangen ist. Betroffen sind die Reha-EinrichtungMediClin sowie das Altenpflegeheim St. Martin in Bad Orb und das Haus St. Elisabeth in Hanau.

In der Einrichtung MediClin wurden laut Mitteilung der MediClin-Zentralverwaltung elf Patienten positiv getestet. Vier positiv getestete Patienten wurden mittlerweile in andere Kliniken verlegt, ein 78-jähriger Patient mit schweren Vorerkrankungen sei im Klinikum Fulda verstorben. Wie der Main-Kinzig-Kreis mitteilte, wurden auch vier Mitarbeiter der Einrichtung positiv getestet. Kontaktpersonen von Patienten und Mitarbeitern wurden ermittelt und müssen sich in häusliche Quarantäne begeben.

Aus Altenpflegeheimen in Bad Orb und Hanau liegen darüber hinaus ebenfalls weitere positive Testergebnisse vor, wie der Kreis mitteilte. Eine Person aus der Mitarbeiterschaft sowie zwei Bewohner haben sich in St. Martin in Bad Orb mit dem Coronavirus infiziert. In St. Elisabeth in Hanau sind drei Bewohner betroffen. Die überwiegende Zahl der Tests der Kontaktpersonen in den beiden Häusern fiel laut Kreis-Mitteilung negativ aus.

+++ Update 16. April, 17.59 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag drei weitere Tote sowie 27 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Zwei der Toten wohnten in einer Bad Soden-Salmünsterer Einrichtung, die aufgrund eines Covid-19-Ausbruchs seit vergangenem Freitag unter Quarantäne steht, ein weiterer Toter in Gründau. Die Neuerkrankten kommen aus Hanau (11), Bad Orb (4), Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau (je 2), Biebergemünd, Bruchköbel, Linsengericht, Rodenbach, Schlüchtern und Schöneck.

Damit ist die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle auf 428 gestiegen. Zieht man die 86 als genesen eingestuften Personen sowie die 17 Sterbefälle ab, sind aktuell noch 325 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 50 Personen.


+++ Update 16. April, 14.38 Uhr +++

Soziale Distanz bedeutet auch, dass Menschen in schweren Momenten mir ihrer Trauer alleine sind. Das Trauerzentrum Hanau gibt Menschen auch in diesen Zeiten halt.


+++ Update 16. April, 13.04 Uhr +++

Wer mit einer Heilmittelverordnung seines Arztes nach einem Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logopäden Ausschau hält, musste bislang oft viel Geduld mitbringen – oder bekam erst gar keinen Termin. Doch ausgerechnet mit der jetzigen Coronavirus-Epidemie hat sich das Bild gründlich geändert.

+++ Update 16. April, 11.50 Uhr +++

Gute Nachrichten für Menschen mit geringem Einkommen, die auf die Unterstützung der Tafel-Vereine angewiesen sind. Nachdem einige Tafeln im Kreisgebiet ihren Betrieb aufgrund der Corona-Situation einschränken oder einstellen mussten, kann die Arbeit nicht zuletzt dank hauptamtlicher Mitarbeiter des kreiseigenen Bildungsträgers AQA weitergehen.


+++ Update 16. April, 09.41 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat eine Maskenpflicht eingeführt, die ab Montag, 20. April, gelten soll. Die Maskenpflicht gilt für Geschäfte und den Nahverkehr, teilte die Stadt mit. Hier geht's zur Meldung.



15 neue Fälle am Mittwoch - Ein weiterer Todesfall

+++ Update 15. April, 18.35 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch 15 neue laborbestätigte Coronavirus-Infektionen sowieeinen weiteren Toten aus Hanau gemeldet. Die 15 an Covid-19 Erkrankten kommen aus Bad Orb, Hanau (je 5), Maintal (je 2), Biebergemünd, Freigericht und Nidderau. Damit liegt die Zahl der laborbestätigten Fälle nun bei über 400. „Auch die Zahlen im Main-Kinzig-Kreis machen deutlich, dass die Verlängerung der Kontaktverbote, auf die sich die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten geeinigt haben, richtig ist. Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht überwunden“, erklärte Landrat Thorsten Stolz in einer Stellungnahme zu den ersten durch Bund und Land veröffentlichten Informationen.

Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle aus dem Main-Kinzig-Kreis ist mit den 15 neuen auf nun 401 gestiegen. Zieht man die mittlerweile 86 als genesen eingestuften Personen sowie 14 Sterbefälle ab, sind aktuell noch 301 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 50 Bürgerinnen und Bürger.

Pflegeheim-Mitarbeiter sollen sensibilisiert werden

+++ Update 15. April, 13.21 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat nach dem Ausbruch des Coronavirus in einem Altenpflegeheim in Bad Soden-Salmünster alle Mitarbeiter des medizinischen wie auch des pflegerischen Bereichs erneut dazu aufgerufen, in der Corona-Pandemie sensibel auf Krankheitssymptome zu achten, auch bei sich selbst.


+++ Update 15. April, 12.15 Uhr +++

Einst holte Tina Christmann für den Hanauer Ruderclub Hassia zahlreiche Medaillen. Seit 2018 studiert die 24-Jährige an der Universität im britischen Oxford, ist dort Präsidentin des Frauen-Ruderclubs. Sie hat uns verraten, wie sie die Corona-Krise erlebt.


+++ Update 15. April, 11.44 Uhr +++

Die Stadtwerke Hanau (SWH) raten in einer Mitteilung dazu, morgens das Trinkwasser aus der Leitung erst kurz ablaufen zu lassen oder aufzufangen, um beispielsweise Pflanzen zu gießen und dann erst das frische Trinkwasser für Kaffee oder Tee aus der Leitung zu entnehmen. Ähnlich gelte dies für die Dusche. Hintergrund: Trinkwasser müsse in Leitungen stets fließen, damit es dort nicht zu einer unerwünschtenVerkeimung mit Bakterien komme. Das gilt laut SWH im Grunde immer, auch schon dann, wenn über Nacht ein Hahn nicht aufgedreht wurde. „Solche Regeln gelten in der Corona-Krise erst recht, wenn in Gebäuden beispielsweise wegen vorübergehender Schließung von Schulen, Restaurants und Cafés oder auch Trainingsstopps tage- oder wochenlang das Wasser in den Leitungen verbleibt“, gibt Stadtwerke-Geschäftsführerin Martina Butz zu bedenken.

Laut Adrian Szabo, Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Hanau Netz GmbH, sind am besten mindestens einmal pro Woche in vorübergehend ungenutzten Gebäuden alle Wasserhähne, Duschen, Toiletten und sonstigen Anschlüsse einer Trinkwasserinstallation ausreichend lange zu öffnen und zu spülen, um das stehende Wasser in der gesamten Hausinstallation auszutauschen.

Stadt Hanau stellt Kühlcontainer auf

+++ Update 15. April, 10.53 Uhr +++

Um bei einem möglichen Anstieg der Sterberate gerüstet zu sein, hat die Stadt Hanau einen Kühlcontainer auf dem Hauptfriedhof aufgestellt. Dieser bietet 25 weitere Kühlplätze.

+++ Update 15. April, 09.21 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) hält die Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie für „nur begrenzt hilfreich“. Unter anderem hatte die Akademie eine schrittweise Öffnung der Schulen vorgeschlagen. „Dass wir uns alle eine rasche Rückkehr in unser normales Leben wünschen, ist unstrittig. Die Hoffnungen, die mit diesem Papier bei vielen Bürgerinnen und Bürgern erweckt wurden, halte ich für absolut verfrüht“, so Kaminsky in einer Mitteilung.

Die zentrale Schwäche sei, dass es für all die Maßnahmen, von denen eine gewisse Zahl sinnvoll sein könnten, keinen Zeitplan gebe. „Was den Wissenschaftlern in den Elfenbeintürmen einfällt, muss für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und für uns Politikerinnen und Politiker auf allen Ebenen umsetzbar sein. Gerade wir vor Ort brauchen einen Vorlauf, um realistische Zeitpläne umzusetzen“, sagte der Hanauer Rathauschef.

Drei weitere Todesfälle in Pflegeheim

+++ Update 14. April., 17.15 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag zwölf neue Coronavirus-Infektionen sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Alle drei Verstorbenen sind dem Ausbruch in einer Bad Soden-Salmünsterer Einrichtung zuzurechnen. Eine der Personen war vor mehr als einer Woche in ein Krankenhaus eingeliefert und seither dort stationär behandelt, die anderen beiden in der Pflegeeinrichtung häuslich isoliert worden.

Die zwölf neuen Coronavirus-Fälle kommen aus Hanau (8), Bad Soden-Salmünster, Maintal, Nidderau und Rodenbach. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle ist damit auf387 gestiegen, die Zahl der Verstorbenen kreisweit auf 13. Zieht man die mittlerweile 84 als genesen eingestuften Personen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 290 mit dem Coronavirus infiziert. Stationär behandelt werden derzeit 48 Menschen.

+++ Update 14. April, 11.54 Uhr +++

Am Freitag wurde bekannt, dass es in einem Pflegeheim in Bad Soden-Salmünster zu einem Corona-Ausbruch gekommen ist. Die Lage bleibt weiter angespannt, eine der erkrankten Personen ist am Ostermontag gestorben.

Vorbildliches Verhalten am Osterwochenende

+++ Update 14. April, 10.43 Uhr +++

Es geht doch: Die Hanauer Bürger haben sich am Osterwochenende vorbildlich an die Abstands- und Hygieneregelungen gehalten. Die Ordnungshüter stellten nur wenige Verstöße fest. Allerdings hatten eine Shisha-Bar und ein Kiosk illegalerweise geöffnet.


+++ Update 14. April, 09.35 Uhr +++

Für Menschen, die sich in der Corona-Krise freiwillig einbringen und unterstützen wollen, hat die Stadt vor  eine Datenbank eingerichtet. Unter www.corona.hanau.de können sich Interessierte registrieren. Hier steht ein Formular zum Download bereit. Gesucht werden Helfer für alle möglichen Bereiche – aktuell aber vor allem als Unterstützer in der Pflege und im Gesundheitswesen. „Im Moment herrscht noch kein akuter Mangel, aber das kann sich natürlich sehr schnell ändern. Wenn dann die Pflege an ihre Grenzen kommt, benötigen wir einen Pool von Menschen, die einspringen können“, sagt die städtische Projektleiterin Barbara Battenhausen. Klar ist, dass für ein Ehrenamt im Gesundheitsbereich Fachkenntnisse unerlässlich sind: „Wir denken an Medizinstudenten, an Menschen, die jetzt in anderen Berufen tätig sind, aber eine medizinische Ausbildung haben, an diejenigen, die ihren Zivildienst oder ihr freiwilliges soziales Jahr im Krankenhaus oder Altenheim geleistet haben. Wichtig sind einschlägige und nachweislicheErfahrungen in Medizin oder Pflege.“ 


+++ Update 13. April, 17.48 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Ostermontag zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Die Verstorbenen aus Maintal und Gelnhausen waren zuletzt stationär in Kliniken in Hanau beziehungsweise Frankfurt behandelt worden. Darüber hinaus meldete der Kreis vier neue Coronavirus-Infektionen von Menschen, die in Hanau (2), Hasselroth und Schlüchtern wohnen. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle liegt damit bei 375. Stationär behandelt werden derzeit 44 Menschen.

Sechs neue Infektionen am Sonntag

+++ Update 12. April, 16.12 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Ostersonntag sechs neue Coronavirus-Infektionen von Menschen gemeldet, die in Bad Orb (2), Brachttal, Bruchköbel, Gelnhausen und Hanau wohnen. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle liegt damit bei 371. Zieht man die 83 als mittlerweile wieder genesen geltenden Fälle sowie sieben Sterbefälle ab, sind aktuell 281 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (79), Bad Soden-Salmünster (33) und Maintal (27). Stationär behandelt werden derzeit 38 Menschen.

Die Lage in der Pflegeeinrichtung Curata in Bad Soden-Salmünster, die mit einem der beiden Häuser seit Freitag unter Quarantäne steht, hat sich nicht verändert. Das Gesundheitsamt hatte am Karfreitag diese drastische Maßnahme aufgrund eines Covid-Ausbruchs verhängt: Mittlerweile sind 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Angestellte des Hauses positiv auf das Coronavirus getestet worden.

+++ Update 11. April, 15.02 Uhr +++

Die Zahl der erkrankten Bewohner und Angestellte in der Bad Soden-Salmünsterer Einrichtung Curata ist auf 20 gestiegen. Das Gesundheitsamt erreichten am Samstag weitere Testergebnisse, wonach sich nun insgesamt 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Frauen und Männer aus dem Personal mit dem Virus infiziert haben. Im Main-Kinzig-Kreis liegt die Gesamtzahl an laborbestätigten Fällen nun bei 365, die Zahl der Verstorbenen stieg auf sieben.

Nidderau sagt Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum ab

+++ Update 11. April, 12.13 Uhr +++

„Die Stadt Nidderau musste schweren Herzens die Entscheidung treffen, aufgrund der aktuellen Situation die für den Juni geplanten Veranstaltungen im Rahmen des 50-jährigen Stadtjubiläums abzusagen. Ebenfalls davon betroffen ist der traditionelle Windecker Pfingstmarkt“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Entscheidung sei einvernehmlich mit den an den Vorbereitungen beteiligten Vereinsgemeinschaften getroffen worden. „Das Bedauern ist bei allen groß“, so Schultheiß weiter. Derzeit können aber auch die Planungen der Festivitäten nicht fortgeführt werden. Die Stadt werde die Entwicklung in den kommenden Monaten abwarten und einen neuen Termin in Abstimmung mit allen Mitstreitern ins Auge fassen. Bereits abgesagt wurde unter anderem auch die Buchmesse Main-Kinzig.

+++ Update 10. April, 17.34 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag 21 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Betroffen sind Personen aus Hanau (4), Bad Soden-Salmünster, Rodenbach (3), Langenselbold, Schöneck (je 2), Bad Orb, Freigericht, Gelnhausen, Jossgrund, Nidderau, Steinau und Wächtersbach. Derweil hat es in einer weiteren Pflegeeinrichtung im Westkreis einen Coronavirus-Fall gegeben. Das Gesundheitsamt hat für die betreffende Person sowie das unmittelbare Kontaktfeld Isolierungsmaßnahmen angeordnet. Weitere positive Testergebnisse aus dieser Einrichtung liegen nicht vor.

Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 336 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 82 Genesenen sowie die bisher sechs Sterbefälle ab, sind aktuell noch 248 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (75), Maintal (23) und Bad Soden-Salmünster (19). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (20). Stationär behandelt werden müssen derzeit 36 Menschen.

Corona-Ausbruch in Pflegeheim

+++ Update 10. April, 13.15 Uhr +++

In einem Pflegeheim in Bad Soden-Salmünster ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. 13 Bewohner wurden infiziert und auch fünf Mitarbeiter wurden positiv getestet. 


+++ Update 9. April 16.16 Uhr +++

 Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag 14 neue Coronavirus-Fälle von Bürgerinnen und Bürgern gemeldet, die in Birstein (5), Hanau (4), Brachttal, Hasselroth, Maintal, Schöneck und Steinau wohnen. Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 315 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 76 Genesenen sowie die bisher sechs Sterbefälle ab, sind aktuell noch 233 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (71), Maintal (23) und Bad Soden-Salmünster (16). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (20). Stationär behandelt werden müssen derzeit 36 Menschen.


Hilfsangebote und Hotlines in der Übersicht

+++ Update 9. April 09.28 Uhr +++


Die Stadt weist auf folgende Angebote hin:
- Bürgertelefon der Stadt Hanau für Fragen zur Lage in Hanau: 0 61 81/ 6 76 60–20 01 (täglich von 7 bis 20 Uhr) 

- Sozial-Hotline der Stadt Hanau für Fragen rund um den Job: 0 61 81–6 76 60–20 03 (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr) E-Mail: sozial-hotline@hanau.de -

- Bürgertelefon der Stadt Hanau für Menschen, die Hilfe bei der Versorgung mit Lebensmitteln benötigen: 0 61 81–6 76 60–20 02 / 0 61 81–29 5–81 30 (montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr; samstags von 9 bis 13 Uhr), E-Mail: versorgung@hanau.de 

- Für Fragen rund um die Notdienste der Kindertagesstätten: eigenbetrieb-kindertagesbetreuung@hanau.de 

- Für Fragen rund um die Notbetreuung der Schulen: Bitte kontaktieren Sie die für Ihr Kind zuständige Schule (montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr) 

- Für Fragen von Hanauer Unternehmen, die finanzielle Unterstützung benötigen: wirtschaft-corona@hanau.de 

Gutschein-Portal zur Unterstützung des Hanauer Handels: www.hanau-vorfreude.de 

- Portal für Unterhaltung, Bildung und Kultur: www.hanaudaheim.de

Weitere Hilfsangebote finden sich hier.


+++ Update 9. April 08.42 Uhr +++

Kein Eis an Ostern! Für eine rege Diskussion in der Stadtgesellschaft hat die Entscheidung der Stadt Hanau gesorgt, mit Blick auf das bevorstehende Osterfest den Blumenhändlern zu erlauben, ihre Geschäfte wieder zu öffnen. Kritik wurde vor allem dahingehend laut, dass, wenn es schon Lockerungen in den Beschränkungen gebe, auch den Eisdielen wieder ihren Betrieb zu erlauben. „So verständlich dieser Wunsch bei dem sonnigen Wetter auch sein mag, haben wir an dieser Stelle leider keinen Ermessensspielraum“, erläutert Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Hier greife die Verordnung des Landes Hessen, wonach Eisdielen bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen „Die Regelung hinsichtlich der Blumenläden in der städtischen Allgemeinverfügung war dagegen strenger als die Beschränkungen des Landes, das mehr Ausnahmen zugelassen hatte.“ Nachdem jedoch erkennbar wurde, dass sich viele Kundinnen und Kunden an die Auflagen halten, indem sie den geforderten Abstand wahren und Masken tragen, um ihr Umfeld zu schützen, sei es das richtige Signal gewesen, auf das Niveau der Landesverordnung zurückzukehren und mehr Freiheiten zuzulassen.

18 neue Fälle am Dienstag

+++ Update 8. April, 18.02 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag 18 neue Coronavirus-Fälle von Menschen gemeldet, die in Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Steinau (je 2), Gelnhausen, Jossgrund, Maintal, Nidderau, Ronneburg und Schöneck wohnen. Zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Ronneburg kamen hinzu, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr fünf liegt.

Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 283 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 63 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 217 Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (61), Maintal (20) und Bad Soden-Salmünster (14). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (16). Stationär behandelt werden müssen derzeit 37 Menschen.

+++ Update 8. April, 14.40 Uhr +++

Die Stadt Hanau will wegen der Corona-Pandemie für alle Fälle eine Datenbank mit freiwilligen Helfern aus der Bürgerschaft aufbauen. Es gebe zwar von städtischer Seite aktuell keinen Bedarf an Hilfskräften, man wolle aber vorbereitet sein, falls sich die Situation verschlechtert, heißt es. Hier geht es zum Artikel.


Landwirtin stellt Ackerfläche für Anbau zur Verfügung

+++ Update 8. April, 13.53 Uhr +++

Angesichts der durch die Corona-Pandemie verursachten Probleme in der Landwirtschaft hat sich die Langen-Bergheimer Bio-Landwirtin Irmgard Beck in Kooperation mit dem örtlichen Landfrauenverein eine besondere Aktion einfallen lassen: Sie stellt Bürgern kostenlos Ackerparzellen zur Verfügung, damit sich die Menschen übers Jahr mit Gemüse und Salat aus eigenem Anbau versorgen können. „Als Landwirtin hier in Langen-Bergheim möchte ich gerne dazu beitragen, dass Sie ein Stück von uns vorbereitetes Land selbst mit Gemüse, Kräutern, etc. bestellen können“, schreibt Beck in einem Facebook-Aufruf. „Alleiniger Zweck ist die Selbsterzeugung von Gartenprodukten, die Fläche soll kein Ort zum Grillen, Feiern oder Ähnlichem sein." Die Ackerfläche ist gut erreichbar ganz in der Nähe des Waldhofs am Verbindungsweg zum Reiterhof Beck. Um Saatgut oder Setzlinge müssen sich die jeweiligen Interessenten jedoch selbst kümmern.

Interessierte werden gebeten, sich noch bis Ostern zu melden: 01 63/18 77 56 66 (Irmgard Beck), 01 71/ 4 10 25 02 (Landfrauenvorsitzende Ilka Stürtz) oder Mail: irmgardbeck0105@web.de


+++ Update 8. April, 13.17 Uhr +++

Während derCorona-Krise gibt es auf derInternet-Plattform „HanauDaheim“ Themen für alle Altersgruppen, Angebote zum Anschauen, Mitmachen, Lernen sowie um virtuelle Kontakte zu pflegen und neu aufzubauen. Das Internet-Angebot wird gemeinsam mit Hanauern, freien und institutionellen Kulturschaffenden der Stadt sowie vielen weiteren Aktiven und Kreativen aus Bildung und Sport gestaltet. Unter anderem ist dort das Musical „Vom Fischer und seiner Frau“ der Brüder-Grimm-Festspiele erstmals im Internet zu sehen. 

An die jüngsten Hanauer richtet sich ein besonderes Angebot, sagt Astrid Weiermann, Betriebsleiterin des Hanauer Eigenbetriebs Kindertagesbetreuung. So führen in der Rubrik „Online Kita“ Erzieherinnen spielerisch vor, wie man Knete herstellt, erzählen Kinder-Geschichten, lesen Gedichte vor, bemalen Luftballons oder zeigen, wie das „Fliegenklatschen-Spiel“ funktioniert. Bei „Stay at home“-Konzerten erleben die Zuschauer Musiker nicht in Sälen oder auf Open-Air-Geländen, sondern von der Couch aus: Die HanauerReggae-Band Banjoory tritt auf, der über die Stadtgrenzen hinaus beliebte Reinhard Paul singt im Rahmen seiner „Gartenfernsehen“-Auftritte auch für das „HanauDaheim“-Publikum. Der Culture Club öffnet im Internet seine Online-Disco. Musik hören – dazu passt auch tanzen: Tipps geben die Profis der Hanauer Tanzschule unter der Leitung von Ute Berné und Britt Harrington. Zu finden sind die Programme auf der Seite www.hanaudaheim.de.

Stadt Hanau sagt alle Veranstaltungen bis zum 30. Juni ab

+++ Update 8. April, 11.55 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat weitere drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet: alle Veranstaltungen bis zum 30. Juni wurden abgesagt. Mehr Informationen gibt es hier. 


+++ Update 8. April, 11.13 Uhr +++

New York gilt als das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Und Alexander Kraft lebt mittendrin. Der 37-Jährige, der in Hammersbach aufgewachsen und in Hanau zur Schule gegangen ist, ist erst vor wenigen Monaten an die amerikanische Ostküste gezogen. 

Chinesische Partnerstadt schickt Hanau 20 000 Atemschutzmasken

+++ Update 8. April, 09.56 Uhr +++


Ein paar Tage lagen die weit gereisten Pakete mit dem unübersehbaren Aufdruck „United we shall overcome“ noch beim Zoll, aber am Montag war es dann endlich so weit: 20 000 Atemschutzmasken, die von der chinesischen Partnerstadt Taizhou zur Unterstützung geschickt worden waren, konnten ans Klinikum Hanau ausgeliefert werden. Weitere Maskenlieferungen sind noch angekündigt. Volkmar Bölke, Geschäftsführer des Krankenhauses, freute sich über das Eintreffen der Einmal-Mundschutzmasken. „Die Unterstützung aus China entspannt die Situation bei uns im Haus ein wenig.“ Immerhin rund 1500 dieser einfachen Masken werden jeden Tag im Klinikum benötigt.

Über Jürgen Scheuermann nahm die Partnerstadt Kontakt mit Hanau auf und kündigte Hilfe an. In den ersten Wochen der Pandemie hatte auch die Brüder Grimm-Stadt die Chinesen unterstützt.  


+++ Update 8. April, 09.34 Uhr +++

Die Hotlines und Hilfsangebote der Stadt Hanau in Sachen Corona sind über die Feiertage eingeschränkt erreichbar.  Das Bürgertelefon (0 61 81/6 76 60 20 01) ist deshalb an Karfreitag und Ostersonntag nicht besetzt. Am Samstag und am Ostermontag werden Anrufe in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr entgegengenommen. Für Hanauer, die sich nicht selber mit Lebensmitteln versorgen können, hat die Stadt einenLieferservice eingerichtet. Dieser pausiert an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag, ist am Samstag aber von 9 bis 13 Uhr unter 0 61 81/6 76 60 20 02 oder per E-Mail an versorgung@ hanau.de erreichbar. Die Sozial-Hotline, die normalerweise montags bis freitags unter 0 61 81/6 76 60 20 03 Fragen zu sozialen Themen und rund um den Job beantwortet, pausiert laut Mitteilung an Karfreitag und Ostermontag. 


Zwei Tote und 18 neue Infizierte am Dienstag

+++ Update 7. April, 18.00 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Dienstag18 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Infizierten kommen aus Hanau (6), Bad Soden-Salmünster, Brachttal, Steinau (je 2), Gelnhausen, Jossgrund, Maintal, Nidderau, Ronneburg und Schöneck. Zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Ronneburg kamen hinzu, so dass die Zahl der an Covid-19 Gestorbenen aus dem Main-Kinzig-Kreis bei nunmehr fünf liegt.

Insgesamt sind seit Beginn der Ausbreitung im Main-Kinzig-Kreis 283 Menschen an Covid-19 erkrankt. Zieht man die mittlerweile 63 Genesenen sowie die Sterbefälle ab, sind aktuell noch 217 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, darunter die meisten in Hanau (61), Maintal (20) und Bad Soden-Salmünster (14). Die meisten Genesenen verzeichnet die Gemeinde Rodenbach (16). Stationär behandelt werden müssen derzeit 37 Menschen. 


+++ Update 7. April, 13.52 Uhr +++


Nagelneu: Der RMV-Automat auf dem Hanauer Marktplatz.

Premiere bei der Hanauer Straßenbahn (HSB): Ab dem heutigen Dienstag sollen am Marktplatz und Freiheitsplatz erstmals Fahrkartenautomaten des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in Betrieb gehen, wie ein Sprecher der HSB unserer Zeitung mitteilte. Aufgestellt wurden an beiden Standortenje zwei Automaten. Wie bisher schon in den Bahnhöfen, wird es an den neuen Geräten bis auf die Jahreskarten das gesamte RMV-Fahrkartensortiment, also auch Einzelfahrscheine, gegenBar- oder Kartenzahlung geben. Bekanntlich wurde der Ticketverkauf durch die Busfahrer wegen der Coronavirus-Krise bis auf Weiteres eingestellt. Dennoch ist die Mitfahrt in Bussen nur mit einem gültigen Fahrschein erlaubt.

+++ Update 7. April, 11.25 Uhr +++

Wohin eigentlich mit Sperrmüll, Elektroschrott und Gartenabfällen? Diese Frage dürften sich viele Menschen stellen, die die Corona-Zwangspause zum Frühjahrsputz nutzen. Im Main-Kinzig-Kreis ist diese Frage nicht leicht zu beantworten, denn eine einheitliche Regelung gibt es nicht. Wir haben aber einen Überblick für euch.


+++ Update 7. April, 10.58 Uhr +++

Zu Ostern gibt es frische Blumen! Zumindest in Hanau. Die Stadt hat beschlossen, dass Blumenläden ab sofort wiederöffnen dürfen.


+++ Update 7. April, 09.32 Uhr +++


Das herrliche Frühlingswetter, das uns schon am Wochenende erfreute, soll bis Ostern anhalten. Doch, wo sonst bei diesen tollen äußeren Bedingungen zahllose Menschen ein Sonnenbad im Grünen nehmen würden, dominieren in Corona-Zeiten Absperrbänder und Warnhinweise. Und dies gilt nicht nur – wie auf unserem Bild – für die Hanauer Mainwiesen unweit des Philippsruher Schlossparks. Um der Ausbreitung des Virus wenigstens einigermaßen Herr zu werden, werden die Kontakteinschränkungen mindestens noch bis zum Ende der Osterferien andauern. 


Acht neue Fälle am Montag

+++ 6. April, 18.21 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Montagacht neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die positiven Laborbefunde betreffen Menschen aus Hanau (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Gelnhausen, Hasselroth, Langenselbold und Maintal. Damit steigt die Gesamtzahl aller laborbestätigten Fälle auf 265.

Derweil ist ein weiterer Bewohner des Pflegeheims im Ostkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er wohnte im Kontaktfeld der ersten Betroffenen, die bereits am Wochenende als Covid-19-Erkrankte gemeldet worden war und stationär behandelt wird. Der Erkrankte gehörte zu jenen Personen, für die das Gesundheitsamt aufgrund der Nähe zur Infizierten umgehend eine Isolierung angeordnet hatte, aufgrund der vergleichsweise milden Symptomatik wird er aber innerhalb der Einrichtung und nicht stationär isoliert.


+++ Update 6. April, 13.21 Uhr +++

Trauerfeiern, Hochzeiten, Gottesdienste: Wie die Kirchen in der Region mit der Corona-Krise umgehen, lesen Sie hier.


Trotz Corona: Städtische Baustellen in Hanau laufen weiter

+++ Update 6. April, 11.23 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass die städtischen Eigenbetriebe Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) und Hanau Infrastruktur Service (HIS) aktuell weitgehend uneingeschränkt an mehreren Baustellen arbeiten. Auch die Stadtwerke Hanau und deren Tochter Hanau Netz GmbH führen begonnenen Leitungsbau beispielsweise auf dem Pioneer-Gelände fort. Allerdings machen sie momentan neue Baustellen nur dann auf, wenn diese unbedingt nötig sind, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Bis auf Weiteres sei, so die Stadt, genug Baumaterial vorhanden.

Für die Umgestaltung des Platzes an der Wallonisch-Niederländischen Kirche beispielsweise könne das von HIS beauftragte Unternehmen auf genug Pflastersteine zurückgreifen, die momentan wie geplant weiter um das Baudenkmal herum verlegt werden.  Auch für den weiteren Straßenbau in der Steinheimer Straße hat HIS rechtzeitig genug Baumaterial ordern können. „Baustelle läuft“ heißt es auch für die Instandsetzung der Gustav-Hoch-Straße, den Straßenbau In den Tannen (Ernst-Barthel-Straße), den Kanalbau in der Pilgerstraße und den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen „Am Mainkanal“. In der Frankfurter Landstraße steht im Zusammenhang mit dem Entstehen einer Bahnunterführung in wenigen Tagen der Kanalbau ab Otto-Hahn-Schule an.

Bei den drei laufenden Schulbauten von IBM – der Erweiterung der Nachmittagsbetreuung in der Klein-Auheimer Friedrich-Ebert-Schule und der Steinheimer Geschwister-Scholl-Schule sowie dem Neubau der Mensa und Erweiterung der Nachmittagsbetreuung Kaufmännischen Schulen/Erich-Kästner-Schule gibt es zurzeit nochkeine zeitlichen Verzögerungen. Ähnlich verhält es sich bei der Sanierung des Neustädter Rathauses. Weil sich im derzeit ebenfalls zu sanierenden Feuerwehrhaus Klein-Auheim in den Räumen die Baufirmen nicht aus dem Weg gehen können, haben sie sich mit IBM darauf verständigt, nun teilweise ihre Gewerke nacheinander fortzusetzen.


+++ Update 6. April, 09.44 Uhr +++

Auf frische Brötchen muss man auch in der Corona-Krise nicht verzichten. Wer den Gang zum Bäcker lieber vermeiden will, kann sich die Brötchen auch ganz bequem vor die Haustür liefern lassen. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.


+++ Update 6. April, 08.59 Uhr +++



Vorbildliche Marktbesucher Wochenende, Sonnenschein und strenge Corona-Kontaktregeln: Die Menschen in Hessen zeigen sich nach einer ersten Einschätzung der Polizei überwiegend diszipliniert. Wie auf dem Foto vom Hanauer Wochenmarkt am Samstag zu sehen, halten die Menschen auch hier die Abstandsregeln ein und ‧tragen überwiegend einen Mundschutz.


+++ Update 5. April, 13.31 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis ist eine Pflegeheim-Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere positive Labortestergebnisse aus der Einrichtung im Ostkreis liegen im Moment nicht vor. Die Seniorin befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen der Infizierten sind isoliert, ihr Gesundheitszustand wird engmaschig durch das Gesundheitsamt überwacht. Das gilt auch für zehn Angestellte des Hauses, für die der Main-Kinzig-Kreis häusliche Isolierung angeordnet hat.

Die Pflege und Versorgung aller  Bewohner ist unter strengen Auflagen des Gesundheitsamts in der Einrichtung sichergestellt. Das Gesundheitsamt steht in permanentem Austausch zur Einrichtungsleitung. Die Einrichtung selbst wird die Angehörigen der zu pflegenden Senioren informieren.

16 neue Fälle am Samstag

+++ Update 4. April, 15.08 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Samstag 16 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (5), Maintal (3), Jossgrund (2), Bad Soden-Salmünster, Birstein, Brachttal, Bruchköbel, Erlensee und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 255. Stellt man die mittlerweile 57 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 195 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind. Die meisten davon kommen aus Hanau (52), Maintal (19) und Bad Soden-Salmünster (11). Von den 57 mittlerweile wieder genesenen Bürgerinnen und Bürger wohnen die meisten in Rodenbach (16) und Freigericht (4).


+++ Update 4. April, 12.52 Uhr +++

Die Hanauerin Manuela Müller lebt in Nairobi, der Hauptstadt von Kenia. Wie Corona das Leben in der Millionenmetropole verändert hat, lesen Siehier. 


+++ Update 4. April, 11.01 Uhr +++

Jeder kann einen kleinen Teil zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen: Diesen Satz nahm sich Rudolf Hotz aus der Straße Am Schlitzboden in Bruchköbel zu Herzen. Er hat unserer Zeitung folgende Zeilen gesendet: „Als Hausmeister einer kleinen Wohnanlage stelle ich fest, dass es in den Wohngebieten kaum noch freie Parkplätze für die im Einsatz befindlichen Pflegekräfte der Pflegedienste gibt. Viele Anwohner arbeiten im Homeoffice oder sind ganz zu Hause, und ihre Fahrzeuge sind damit abgestellt. Ich habe daher entschieden, dass Pflegekräfte während ihres Pflegeeinsatzes in der Nachbarschaft auf unseren markierten Parkplätzen im Hof parken dürfen. Vielleicht können ja noch weitere Maßnahmen die Arbeit der Pflegekräfte unterstützen und damit etwas leichter machen.“ Wir finden: Gute Aktion!


+++ Update 4. April, 09.52 Uhr +++

Der Vorstand des Hanau Marketing Vereins (HMV) hat einstimmig entschieden, die Mitgliedsbeiträge für seine 160 Mitglieder für 2020 auszusetzen. „Das ist ein wichtiges Zeichen für unsere Mitgliedsbetriebe. Jetzt sind Solidarität und Zusammenhalt gefragt“, sagt Mehmet Kandemir, Vorsitzender des HMV. Die wichtigen und notwendigen Maßnahmen im Rahmen der Corona-Krise würden viele Händler und Gastronomen ins Mark treffen, da gelte es, als Verein Entlastungen zu schaffen. „Uns ist bewusst, dass wir damit keine Existenzen retten werden, aber wir wollen unseren Mitgliedern signalisieren, dass wir ihre Sorgen ernst nehmen.“

17 neue Fälle am Freitag

+++ Update 3. April, 16.31 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag17 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (8), Bad Soden-Salmünster, Bruchköbel (je 2), Brachttal, Erlensee, Großkrotzenburg, Steinau und Wächtersbach. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 240. Stellt man die mittlerweile 54 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 183 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind.

Die meisten davon kommen aus Hanau (47), Maintal (16), Bad Soden-Salmünster, Schlüchtern und Steinau (je 10). Insgesamt 31 Patienten aus dem Kreisgebiet mit einer bestätigten Infektion werden in den Kliniken innerhalb des Main-Kinzig-Kreises stationär betreut.


+++ Update 3. April, 15.22 Uhr +++

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens, also auch auf Hochzeiten. Weil nur im ganz kleinen Kreis gefeiert werden darf, wurden alleine beim Hanauer Standesamt schon 40 Hochzeiten abgesagt.

Wir haben außerdem Paare aus der Region gefragt, was aus ihren Hochzeitsplänen wird.

Polizei kündigt verstärkte Kontrollen am Wochenende an

+++ Update 3. April, 12.53 Uhr +++

Das schöne Wetter wird viele ins Freie locken und Bürger werden die Möglichkeit eines Spaziergangs oder einer sportlichen Betätigung nutzen. Trotz der frühlingshaften Temperaturen und des guten Wetters ist es derzeit aber beispielsweise verboten, sich längerfristig in Parkanlagen für ein Picknick oder zum Sonnen niederzulassen. Gegen einen Spaziergang mit der Familie, Radfahren oder Joggen in gebührendem Abstand zueinander, ist nichts einzuwenden. Die Polizei und die Mitarbeiter der Ordnungsämter werden verstärkt auf die Einhaltung der Regeln achten und konsequent auf Verstöße reagieren.

Das Polizeipräsidium Südosthessen wird gemeinsam mit den örtlich zuständigen Ordnungsämtern am kommenden Wochenende ein besonderes Augenmerk auf das gesamte Mainufer (zwischen Offenbach und Hanau), beliebte Ausflugsziele (z. B. Wilhelmsbad in Hanau oder Seligenstadt), Grünanlagen (Kurparks wie beispielsweise in Bad Soden-Salmünster und Bad Orb) und auf zentrale Plätze in den Städten und Gemeinden (z.B. Freiheits- sowie Marktplatz in Hanau) legen. 


+++ Update 3. April, 11.51 Uhr +++

Die Landwirtschaft steht vor einem riesigen Problem, weil hunderttausende Erntehelfer ausfallen. Auf dem Kinzigheimer Hof in Bruchköbel sind normalerweise über 300 Erntehelfer aus Rumänien oder Polen im Einsatz. Über Facebook hat der nun einen Aufruf gestartet,

um die Ernte zu retten.


+++ Update 3. April, 10.50 Uhr +++

70 Mitarbeiter des Klinikums Hanau müssen vorsorglich inQuarantäne, nachdem sie Kontakt zu drei Corona-Infizierten hatten. Was das für das Krankenhaus bedeutet,lesen Sie hier.


Dritter Todesfall: Frau aus Niederdorfelden stirbt

+++ Update 2. April, 19.06 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Donnerstag weitere 20 laborbestätigte Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Hanau (7), Maintal (3), Schlüchtern (3), Steinau (2), Langenselbold, Rodenbach, Schöneck, Bruchköbel und Biebergemünd. 

Zudem ist eine weitere Person (Jahrgang 1922) am Donnerstag im St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau an der COVID-19-Erkrankunggestorben. Sie war wohnhaft in der Gemeinde Niederdorfelden. Damit steigt die Zahl derTodesfälle im Zusammenhang mit der neuartigen Lungenkrankheit im Main-Kinzig-Kreis auf drei.

Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten aus dem Kreisgebiet liegt nach der offiziellen Statistik nun bei 227. Stellt man die mittlerweile 39 genesenen Personen gegenüber und zieht drei Todesfälle ab, so ergibt sich die Zahl von 185 Menschen, die aktuell noch an Covid-19 erkrankt sind. Die meisten davon kommen aus Hanau (41), Maintal (16) und Rodenbach (12).

In allen 29 Kommunen des Main-Kinzig-Kreises außer in Flörsbachtal, Hammersbach und Neuberg sind bereits Infektionen durch Labore bestätigt worden. Insgesamt 30 Patienten mit einer bestätigten Infektion werden im Main-Kinzig-Kreis stationär betreut.


+++ Update 2. April, 16.43 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat für 66 Mitarbeiter desKlinikums Hanau vorsorglich häusliche Isolierung angeordnet. Sie hatten in den vergangenen Tagen engen Kontakt zu einem Coronavirus-Infizierten in der Klinik und könnten sich dabei angesteckt haben. Um nun erst gar keinen medizinischen Engpass in Hanau entstehen zu lassen, hat der Main-Kinzig-Kreis umgehend personelle Unterstützung angeboten. „Wir disponieren über die Leitstelle des Gefahrenabwehrzentrums im Moment schon mit besonderer Rücksicht auf die Kapazitätsgrenzen in Hanau. Aber die Situation wird natürlich von Tag zu Tag für das Krankenhauswesen herausfordernder, wir brauchen also kurzfristig eine Lösung für die personellen Ausfälle", heißt es in der Mitteilung.

Das Gefahrenabwehrzentrum stelle eine Liste mit entsprechend ausgebildeten Medizinern zusammen und Hanau zur Verfügung zu. Das ist kurzfristig möglich, weil der Main-Kinzig-Kreis in Vorausschau schonMitte März eine Abfrage unterÄrzten vorgenommen hat, die derzeit nicht, nicht mehr oder nur in Teilzeit praktizieren. Auf diesen Aufruf hin, in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer, haben sich bis heute schon über 60 Frauen und Männer gemeldet, „teils auch mit intensivmedizinischer Erfahrung, worauf wir nun gerne zurückgreifen“, sagte Landrat Thorsten Stolz laut Mitteilung.

Pflegeheim-Mitarbeiterin positiv getestet

+++ Update 2. April, 16.18 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis ist eine Pflegeheim-Mitarbeiterin aus der sozialen Betreuung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere positive Labortestergebnisse aus der Einrichtung im Westkreis liegen derzeit nicht vor. Die vom Gesundheitsamt für eine solche Situation anzuordnenden Schutzvorkehrungen hatte die Einrichtung von sich aus schon frühzeitig umgesetzt, wie der Main-Kinzig-Kreis mitteilt. Unter anderem seien die weiteren Mitarbeiter nur noch unter voller Schutzausrüstung im Einsatz tätig gewesen.

Die Pflege und Versorgung aller Bewohnerinnen und Bewohner ist unter strengen Auflagen des Gesundheitsamts in dem Pflegeheim sichergestellt. Die Kontaktpersonen der Infizierten werden derzeitisoliert und getestet, darunter auch alle Beschäftigten aus der sozialen Betreuung. Das Gesundheitsamt steht in permanentem Austausch zur Einrichtungsleitung und überwacht engmaschig den gesundheitlichen Zustand sowohl der Bewohnerinnen und Bewohner als auch des Personals. Die Einrichtung selbst wird die Angehörigen der zu pflegenden Seniorinnen und Senioren informieren.


+++ Update 2. April, 13.27 Uhr +++

Unternehmen der freien Wirtschaft und weitere Institutionen können nicht benötigte Restbestände an Schutztextilien und Schutzmaterial ans Gefahrenabwehrzentrum des Kreises unter stab.gaz@mkk.de melden und damit die medizinische Grundversorgung stärken. Die Materialien werden in vollem Umfang dorthin verteilt, wo der Bedarf am größten ist. Darüber hinaus sammelt der Kreis ab sofort zentral im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums Meldungen darüber ein, welche medizinischen EinrichtungenBeatmungsgeräte besitzen. Die verpflichtende Meldung für jede Einrichtung wird über die Adresse beatmungsgeraete@mkk.de beziehungsweise übers CoroNetz auf der Homepage des Kreises registriert und weitergegeben.

Hanau schließt zwei Parkhäuser

+++ Update 2. April, 11.28 Uhr +++

#stayathome ist das Motto dieser Krise. Und weil die Menschen eben Zuhause bleiben sollen und Geschäfte geschlossen bleiben, ist in den Städten weniger los. Das merkt die Stadt Hanau an den Belegungszahlen der Parkhäuser und Tiefgarage n, die nur noch bei 25 Prozent liegen. Als Reaktion darauf wurden zwei Parkhäuser geschlossen. Weitere könnten folgen.

+++ Update 2. April, 10.44 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat die Bevölkerung kürzlich dazu aufgerufen, in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen. Wir haben uns auf dem Wochenmarkt umgesehen, wie die Menschen dieses Gebot umsetzen. Außerdem haben wir uns mit Experten unterhalten, die die Sinnhaftigkeit von Schutzmasken bestätigt haben.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Hanau zieht um


+++ Update 2. April, 09.14 Uhr +++

Gestern wurde vermeldet, dass70 Mitarbeiter des Klinikums in Quarantäne müssen (siehe Update 1. April, 17.00 Uhr). Klinikum-Geschäftsführer Volkmar Bölke betont in diesem Zusammenhang: „Das Klinikum Hanau ist, Stand jetzt, voll einsatzfähig und für die Behandlung von Patienten gut vorbereitet. Richtig ist auch, dass wir bereits jetzt im Vergleich zu anderen Krankenhäusern in Hessen besonders viele Corona-Fälle aufnehmen mussten. Wir bewerten die Situation mehrfach täglich neu.“

Um die Lage zu entspannen, zieht der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) vorübergehend ins fußläufig erreichbare Jugendbildungszentrum Hans-Böckler (Sandeldamm 19), besser als Hans-Böckler-Haus bekannt. Der ÄBD ist telefonisch unter 11 61 17 erreichbar. Er ist eine weitere Anlaufstelle für alle, die Symptome verspüren und den Umgang damit abklären wollen. Geöffnet ist der Dienst ab dem heutigen Donnerstag, 19 Uhr, immer montags, dienstags und donnerstags von 19 bis 2 Uhr, mittwochs und freitags von 14 bis 2 Uhr sowie am Wochenende von Samstag 7 Uhr bis Montag 7 Uhr. Wer befürchtet, sich mit Corona angesteckt zu haben, meldet sich beim Bürgertelefon des Kreis-Gesundheitsamtes unter 0 60 51/8 51 00 00, bei der Hotline des Landes Hessen unter 08 00/5 55 46 66 oder beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst.

+++ Update 1. April, 17.16 Uhr +++

Für den Mittwoch meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises zusätzliche 21 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Personen kommen aus Hanau (4) Maintal (3), Langenselbold, Bruchköbel, Erlensee (2), Hasselroth, Gründau, Steinau (4), Brachttal, Linsengericht und Schöneck (2). Parallel wurden sechs Fälle als gesund gemeldet.


82-Jähriger stirbt im Klinikum Hanau

+++ Update 1. April, 17.00 Uhr +++

In der Nacht zum Mittwoch ist im Klinikum Hanau ein 82-Jähriger Mann an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung gestorben. Er ist daszweite Corona-Todesopfer in Hanau. Der Verstorbene war, wie zwei weitere Patienten, laut Mitteilung der Stadt bereits vor einer Woche im Klinikum wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen worden.

Da während ihrer Aufenthalte Corona-Infektionen nachgewiesen wurden, hat das Klinikum Hanau in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt vorsorglich 70 Klinik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärztinnen und Ärzte, Pflege-Personal und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus weiteren patientennahen Berufsgruppen, inhäusliche Quarantäne geschickt. Klinikum-Geschäftsführer Volkmar Bölke: "Die drei Patienten hatten bei ihrer stationären Aufnahme keinen Kontakt zu einem Corona-Fall und waren auch nicht in einem bis dahin benannten Risiko-Gebiet."

Seit Samstag werden grundsätzlich alle Patienten mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber isoliert. Ist ein stationärer Aufenthalt notwendig, so erfolgt dieser auf der COVID-19-Aufnahme-Station in einem Einzelzimmer. Zurzeit befinden sich 24 Patientinnen und Patienten im Klinikum, darunter neun auf der Intensivstation.


+++ Update 1. April, 15.25 Uhr +++

Die Wohnungsnotfallhilfe der Stiftung Lichtblick, eine Einrichtung der evangelischen Marienkirchengemeinde, wird mit Unterstützung der Baugesellschaft , der Agentur Einzigkartig, der Druckerei MC Druck und der Stadt Hanau ein besonderes Angebot für wohnungslose Menschen, die die offiziellen Hilfsangebote nicht annehmen können, schaffen: Von heute an soll ein sogenannter„Gabenzaun“ am Johanneskirchplatz hinter der Alten Johanneskirche stehen. Die Mitarbeiter von Lichtblick, des betreuten Wohnens für wohnungslose und obdachlose Menschen, werden den „Gabenzaun“ einmal mit Gabentüten bestücken. Die Tüten mit Gaben sollen helfen, Obdachlose und Bedürftige zu unterstützen, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Wer helfen möchte, sollte die Gaben (Obst, Süßwaren, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bekleidung entsprechend der Jahreszeit) in Plastik verpacken und das Obst vorher waschen. Da besonders auf Hygiene geachtet werden müssen, müssen die Tüten beschriftet werden, damit man von außen sehen kann, ws aich darin befindet. 

Fit im Wohnzimmer

+++ Update 1. April, 13.53 Uhr +++

Sich körperlich fit zu halten, ist derzeit gar nicht so leicht. Bei HA-Redakteurin Mirjam Fritzsche ist das heimische Wohnzimmer zum Fitnessstudio geworden. Dort kann sie über eine Videokonferenz weiter an ihrem Zumba-Kurs teilnehmen. 


+++ Update 1. April, 13.01 Uhr +++

In den schwierigen Zeiten von Corona vermeldet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern nun gute Nachrichten: Dr. Norbert Reichhold, Präsident der IHK, sei von mehreren Unternehmen darüber informiert worden, dass die ersten Hilfsgelder vom Land bereits angewiesen worden seien. Zwar werde es in den kommenden Tagen aufgrund des großen Ansturms von Antragstellern nicht mehr in jedem Fall ganz so schnell laufen können, aber „das System funktioniert. Die Hilfe kann guten Gewissens angefordert werden“, schlussfolgert der IHK-Präsident. 

Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen, die derzeit aus Gründen derCoronavirus-Pandemie mit Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen hätten, können online beim Regierungspräsidium in Kassel Hilfsgelder beantragen. Die Mitarbeiter der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern stehen betroffenen Unternehmen beim Ausfüllen der Anträge beratend zur Seite unter Telefon 0 61 81/9 29 00 oder per E-Mail an die Adresse info@hanau.ihk.de. Mit der Corona-Soforthilfe soll ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt werden. Dieser beträgt nach Angaben des Ministers (inklusive Bundesförderung) für Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten maximal 10 000 Euro für drei Monate. 

Unternehmen stellen auf Kurzarbeit um


+++ Update 1. April, 11.01 Uhr +++

Viele Unternehmen müssen aufgrund der Corona-Krise auf Kurzarbeit umstellen. Insgesamt rechnet die Bundesregierung mit 2,35 Millionen Kurzarbeitern wegen Corona. Alles was Sie zum Thema Kurzarbeit wissen müssen, lesen Siehier. 

+++ Update 1. April, 09.38 Uhr +++

Entgegen der Verfügung der Stadt Hanau hatten am Wochenende verschiedeneEisdielen geöffnet. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung. Der Krisenstab weist deshalb noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass dieses für Eisdielen seit dem 23. März verboten ist. Darüber hinaus müssen auch Bars, Clubs, Diskotheken, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen bleiben, wenn der Schwerpunkt nicht auf dem Anbieten von Speisen liegt. Restaurants und Speisegaststätten dürfen nur noch Abholung oder Lieferung von Speisen anbieten. Im Wartebereich muss ein Abstand von 1,5 Meter gewährleistet werden. Zudem gelten strenge Hygienemaßnahmen, die ausgehängt werden müssen. 

21 bestätigte Corona-Fälle am Dienstag

+++ Update 31. März, 16.50 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Dienstag21 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle, wohnhaft in Hanau (6), Freigericht (3), Gelnhausen, Schlüchtern (je 2), Bad Soden-Salmünster, Gründau, Hasselroth, Jossgrund, Maintal, Ronneburg, Schöneck und Sinntal. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt kreisweit nun bei 183. Davon gelten inzwischen 32 Personen als wieder genesen. Die Zahl der aktuell noch als infiziert getesteten Personen liegt damit aktuell bei 151, davon gibt es die meisten in Hanau (30), Rodenbach (14) und Gelnhausen (11). Insgesamt 28 Infizierte werden aktuellstationär behandelt.

Schausteller helfen Stadt aus

+++ Update 31. März, 15.52 Uhr +++

Sonst beleben sie mit Riesenrad, Autoscooter und Kinderkarussell die Fest- und Rummelplätze. Jetzt sorgt die Corona-Krise dafür, dass alle Fahrgeschäfte ruhen müssen. Untätig rumsitzen können die Hanauer Schausteller aber nicht. Daher haben sie ihre Hilfe angeboten. Die wird vom Eigentrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS), der unter anderem zuständig für die Abfallwirtschaft und Straßenreinigung ist, gerne genutzt.

+++ Update 31. März, 13.39 Uhr +++

840 Menschen leben derzeit in den Flüchtlingsunterkünften auf dem Sportsfield-Gelände in Hanau-Wolfgang. Auch hier gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Corona-Krise, wie zum Beispiel ein Besuchsverbot. Eine Corona-Erkrankung gibt es bisher noch nicht. Auch, weil sich die Bewohner vorbildhaft verhalten.

+++ Update 31. März, 11.53 Uhr +++

Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau, hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen.


Da es an diesen derzeit mangelt, nähen viele Privatpersonen und Initiativen selbst behelfsmäßige Schutzmasken, die das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zumindest verringern. In Nidderau nähen die Windecker Landfrauen fleißig Schutzmasken und auch Flüchtlinge haben eine Aktion ins Leben gerufen.


In Bruchköbel näht eine Änderungsschneiderei Schutzmasken und verschenkt diese.

Imbissbuden auf Hanauer Wochenmarkt verboten

+++ Update 31. März, 10.49 Uhr +++

Auf dem Hanauer Wochenmarkt dürfen vom morgigen Mittwoch an keine zum sofortigen Verzehr zubereiteten Speisen mehr verkauft werden. Es habe zuletzt an verschiedenen Stellen Gruppen gegeben, die gemeinsam gegessen hätten. Um dies aufzulösen, dürfen Imbisse und der Espresso-Stand ab sofort nicht mehr am Wochenmarkt teilnehmen.


+++ Update 31. März, 09.54 Uhr +++

Es sind harte Zeiten fürUnternehmer. „Wir bekommen jede Woche mehrere hundert Anfragen per Telefon und übers CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises“, berichtet Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann. „Es geht vielen Kleinunternehmen um die nackte Existenz, und kleine wie mittlere Firmen sorgen sich massiv um die Zukunft der Jobs ihrer Mitarbeiter.“ Die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises ist online und auch per Telefon erreichbar: 0 60 51/8 51 37 00. Sie informiert etwa über das Soforthilfeprogramm, mit dem Hessen Kleinunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, Selbstständige, Freiberufler und Künstler unterstützt, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in eine existenzbedrohende Lage beziehungsweise einen Liquiditätsengpass geraten sind. 

Elf neue Fälle am Montag - 16 Erkrankte wieder gesund


+++ Update 30. März, 17.46 Uhr +++

Am vergangenen Wochenende konnte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt weitere 16 am Coronavirus erkrankte Personen für gesund erklären. Insgesamt haben inzwischen 27 Personen die Infektion überstanden. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg am Montag um weitere elf Patienten an, so dass die addierte Zahl jetzt bei 162 liegt. Die neuen Meldungen kommen aus Maintal, Nidderau, Gelnhausen, Linsengericht, Rodenbach, Bad Soden-Salmünster und Hanau (5). Die Zahl der aktuell noch als infiziert getesteten Personen liegt aktuell bei 135.


+++ Update 30. März, 15.14 Uhr +++

Der Hanauer Technologiekonzern Heraeus  gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Derzeit steigt die Nachfrage nach UV-Licht vor allem aus China. Denn es könnte bei der Bekämpfung des Coronavirus hilfreich sein.


+++ Update 30. März, 13.33 Uhr +++

Kreis startet Märchenstunde: Ab dem heutigen Montag, 30. März, 15 Uhr, wird täglich eine etwa 20-minütige Sendereihe mit Märchen der Brüder Grimm geschaltet. Die Sendungen werden auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises (www.mkk.de) und auf der Facebookseite des Main-Kinzig-Kreises zu sehen sein.  Die Märchen werden von verschiedenen bekannten Märchenerzählerinnen und Erzählern aus der Region im Brüder Grimm Haus Steinau vorgetragen und aufgenommen.

Kaminsky bittet um Spenden für Schauspieler der Brüder-Grimm-Festspiele


+++ Update 30. März, 12.15 Uhr +++

In einem persönlichen Brief hat sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky an die Sponsoren und Unterstützer der Brüder-Grimm-Festspiele gewandt und um Verständnis für die Absage der Veranstaltungsreihe gebeten. Zugleich warb Kaminsky dafür, die Festspiele und insbesondere die betroffenen Künstler auch in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Die bereits geleisteten Arbeiten und vertraglichen Verpflichtungen müssten aus dem städtischen Zuschuss finanziert werden. Durch den Wegfall der Ticketeinnahmen würden aber insbesondere die freiberuflichen Autoren, Regisseure, Mitarbeiter und Schauspieler in eine erhebliche und oft existenzbedrohende Situation geraten. Deshalb habe man einen Unterstützungsfonds für die Betroffenen eingerichtet, der sich aus Spenden und nicht zurückgegebenen Tickets speisen soll. Frankfurt-Ticket hat  eine unkomplizierte Spendenmöglichkeit auf seiner Website geschaffen. Zudem hat die Sparkasse Hanau ein Spendenkonto unter der Nummer IBAN DE92 5065 0023 0000 0500 05 eingerichtet. 



+++ Update 30. März, 11.00 Uhr +++

Da gerade Alte und Kranke stark von dem Virus betroffen sind, fordert Sozial- und Gesundheitsdezernentin Simmler höchste Sensibilität in den Altenpflegeeinrichtungen.

Dramatische Zustände in Flüchtlingsunterkünften

+++ Update 30. März, 10.55 Uhr +++

Auch in den Flüchtlingsunterkünften wird die Situation durch die Corona-Krise kritischer. Der Vorstand sucht nach einer Lösung. 

+++ Update 30. März, 10.29 Uhr +++

Wir nutzen noch einmal die Gelegenheit, um auf eine tolle Kampagne der Stadt Hanau aufmerksam zu machen. Jeden Tag werden unter #hanauhelden zwei Menschen vorgestellt, die unser alltägliches Leben am Laufen halten. Alle Hanauer Helden findet ihr hier. 


+++ Update, 29. März, 15.45 Uhr +++

Die Zahl der laborbestätigten Fälle von Coronavirus ist am Sonntag nur umdrei Personen gestiegen. Diese kommen aus Niederdorfelden, Hanau und Gelnhausen. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Main-Kinzig-Kreis stieg damit auf aktuell 151.

Kreis will sich für Schutzausrüstung einsetzen

+++ Update, 29. März, 13.10 Uhr +++

Um den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unvermindert fortsetzen zu können, wird der Main-Kinzig-Kreis sich in eigener Verantwortung weiter für die Bereitstellung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel einsetzen,so die Pressestelle. Bereits 200 Pakete mit insgesamt rund 21.000 Schutzmasken und etwa 1.100 Overalls wurden bislang ausgegeben, um hier die Arbeit sicherzustellen. 

+++ Update, 29. März, 12.20 Uhr +++

Weil die Sperrmüll-Abholung von zuhause wegen der Corona-Krise derzeit eingestellt ist, hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) zumindest die gewohnteSamstag-Öffnung im Wertstoffhof Daimlerstraße am Samstag wiederaufgenommen. Mit dem Unterschied, dass diesmal nur Sperrmüll und keine andere Abfallart angeliefert werden durfte.

Keine Pause in der Krise: Bauarbeiter sind wichtige Stütze der Wirtschaft

+++ Update, 29. März, 11.10 Uhr +++

Die einen Homeoffice, die anderen Handwerk: Bauarbeiter packen auch in Corona-Zeiten zu – und sind damit eine zentrale Stütze der heimischen Wirtschaft.

+++ Update, 29. März, 10.52 Uhr +++

Auch die Hanauer Justiz läuft zu Zeiten der Corona-Krise auf Notbetrieb. Einen Stillstand gibt es dennoch nicht

22 Coronavirus-Fälle am Samstag

+++ Update, 28. März, 15.10 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es 22 weitere Coronavirus-Fälle, die das Gesundheitsamt am Samstag gemeldet hat. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle s tieg damit auf aktuell 148.

+++ Update, 28. März, 14.30 Uhr +++

Das Bürgertelefon in Hanau läuft täglich auf Hochtouren. Rund 200 Anrufe gehen hier am Tag ein. Betreut wird die Hotline von 16 Mitarbeitern. 

+++ Update, 28. März, 12.25 Uhr +++

Das Franziskushaus in Hanau hat trotz Corona weiter geöffnet. Auch die Hilfsangebote der StrassenEngel bleiben bestehen.

Kreisspitze mobilisiert Reservebestand an Schutzausrüstung für Ärzte

+++ Update, 28. März, 12.15 Uhr +++

Die Kreisspitze hat einen eigenen Reservebestand an Schutzausrüstung für die heimischen Praxen mobilisiert und stellt ihn übers Wochenende jenen 180 niedergelassenen Ärzten zur Verfügung, die ansonsten in den kommenden Tagen ihren Betrieb eingestellt hätten. „Es kann nicht sein, dass die Bürger nicht mehr zu ihrem Arzt gehen können, nur weil der Mediziner keinen Materialnachschub für seine Arbeit erhält. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, Reservebestände des Kreises in Teilen an die Praxen weiterzugeben, die einen größeren Bedarf gemeldet hatten“, begründete Landrat Thorsten Stolz die Lösung. 

+++ Update, 28. März, 11.45 Uhr +++

Die Hanauer Straßenbahn (HSB) dünnt ab Montag, 30. März, den Fahrplan ihrer Busse aus. Grund ist der Corona-bedingten Rückgang der Fahrgastzahlen. Hinzu kommt, „dass wir vorsorglich mit unserem Personalreservoir haushalten müssen, wenn weitere Krankmeldungen zu erwarten sind“, so HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte. Konkret verkehren alle HSB-Linien ab 30. März von Montag bis Freitag wie samstags – plus teils zusätzlicher Frühfahrten und Taktverdichtungen. Der sogenannte Samstag-Plus-Fahrplan ist im Internet im Download-Bereich abrufbar. 

+++ Update 28. März, 11.05 Uhr +++

Zu jeder Zeit Zugang auf mehr als 200 000 elektronische Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, Hörspiele und Filme von zu Hause – das bietet die Stadtbibliothek Hanau dank der Beteiligung am Onleiheverbund Hessen. Als besonderen Service in Corona-Zeiten hat der Verbund jetzt einezusätzliche Registrierungsmöglichkeit geschaffen, um allen Bürgern den Zugang zu den E-Books, Audios, Zeitungen und Zeitschriften im Onleiheverbund der hessischen Stadtbibliotheken zu ermöglichen. Auch ohne Bibliotheksausweis sind damit alle elektronischen Medien zugänglich. Die Registrierung ist online möglich. 

+++ Update 28. März, 11.00 Uhr +++

Trotz der Coronakrise sollen pünktlich im April die ersten Bewohner auf Pioneer einziehen.


+++ Update 27. März, 17.11 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag21 neue Fälle von Covid-19 gemeldet. Die betroffenen Personen leben in Rodenbach (4), Linsengericht (3), Gelnhausen, Hanau, Hasselroth, Nidderau, Schlüchtern (je 2), Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg, Jossgrund und Maintal. Damit stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Erkrankungenauf 127. Derzeit müssen sieben Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus dem Kreisgebiet stationär behandelt werden. Derweil hat das Gesundheitsamt nun insgesamt zehn dieser 127 Erkrankten wieder aus der häuslichen Isolierungentlassen.

+++ Update 27. März, 15.41 Uhr +++

Man soll ja bekanntlich immer das Positive sehen, so auch in der aktuellen Situation. Zum Beispiel haben wir endlich Zeit, mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Und wer bei den örtlichen Händlern ein Buch bestellt, bekommt das sogar mit dem Rad geliefert. So wie bei der Hanauer Buchhandlung "Bücher bei Dausien". 

+++ Update 27. März, 14.55 Uhr +++

Dem Gesundheitsamt sind, Stand 27. März, 13 Uhr, 114 Fälle von Coronavirus-Infektionen aus dem Main-Kinzig-Kreis gemeldet worden. Das bedeutet acht weitere Fälle am Freitag.


+++ Update 27. März, 13.35 Uhr +++

Mieter der Hanauer Baugesellschaft, die von Kurzarbeit oder Entlassung betroffen sind, können auf eine Mietminderung hoffen.  In begründeten Härtefällen erlässt die Baugesellschaft einen Teil der Miete. Das kann bei entsprechendem Nachweis für den Zeitraum von April bis einschließlich September 2020 gelten. Das können laut Mitteilung bis zu 35 Prozent der Kaltmiete sein.

Mieter, die einen Teilerlass beanspruchen wollen, müssen insbesondere folgendes vorlegen: den Einkommens- oder Umsatznachweis für die Monate Januar bis März 2020; einen schriftlichen Nachweis über eine Corona-bedingte Kündigung, unbezahlten Urlaub oder Kurzarbeit. Dies muss für die gesamte Dauer der geforderten Hilfe nachgewiesen werden. Zudem ziehe die Baugesellschaft in die Entscheidung über einen Teilerlass Faktoren aus dem bestehenden Mietverhältnis heran. Dazu gehöre die Länge des bestehenden Mietverhältnisses. Eine Rolle spielten auch die Zahlungsmoral in der Vergangenheit, insbesondere der letzten drei Jahre, sowie eine positive Zukunftsprognose unter Auswertung der Mieterakte. 


+++ Update 27. März, 13.14 Uhr +++

Warum werden nicht alle Menschen getestet? Mit welchem Anstieg der Fallzahlen ist im Kreis noch zu rechnen? Sind die Kliniken gut vorbereitet? Das Kreisgesundheitsamt hat die wichtigsten Fragen rund um Corona beantwortet. 

Erlensee öffnet Kitas für Notbetreuung

+++ Update 27. März, 11.45 Uhr +++

Die Stadt Erlensee hat aufgrund der Neuregelung der Notbetreuung entschieden, alle sechs Kindertagesstätten  wieder zu öffnen, anstatt die Kinder an einem einzigen Standort zu betreuen, wie in der letzten Woche geschehen. So könne besser gewährleistet werden, dass die vorgegebene Gruppenstärke auf fünf (wenn notwendig bis zu zehn) Kinder beschränkt ist und im Falle einer Corona-Infektion nur ein kleiner Personenkreis betroffen sei. Eltern, die aufgrund der neuen Verordnung einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben, sollen sich direkt an ihre Kindertagesstätte wenden.

AusInfektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung laut Bürgermeister Erb auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Kinder dürften nicht betreut werden, wenn die Eltern oder das KindKrankheitssymptome aufwiesen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit diesen noch nicht 14 Tage vergangen seien oder sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet aufgehalten haben.


+++ Update 27. März, 11.02 Uhr +++

Die Volksbank Raiffeisenbank (VR) Main-Kinzig-Büdingen eG hat sich zum Schutz ihrer Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden dazu entschlossen, den persönlichen Service und die persönliche Erreichbarkeit vor Ort bis auf Weiteres auf 14 Geschäftsstellen zu konzentrieren. Diese sind in Altenstadt, Bad Soden, Biebergemünd-Kassel, Büdingen, Erlensee-Langendiebach, Flörsbachtal-Lohrhaupten, Freigericht-Somborn, Gedern, Langenselbold, Linsengericht-Altenhaßlau, Nidda, Nidderau-Ostheim, Schotten und Wächtersbach.

 Kundenberater aus den vorübergehend geschlossenen Geschäftsstellen seientelefonisch sowie auf elektronischem Wege erreichbar. Die Geldautomaten, Selbstbedienungs-Terminals und Kontoauszugsdrucker bleiben an allen Standorten uneingeschränkt in Betrieb. Briefkästen werden regelmäßig geleert, versichert die Bank in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter des Kundenservice-Centers der Bank stehen unter der Rufnummer 0 60 42/88 81 88 telefonisch zur Verfügung.

Hanauer Tafel bleibt weiterhin geöffnet

+++ Update 27. März, 10.41 Uhr +++

Während viele Tafeln in Hessen inzwischen aufgrund des Coronavirus geschlossen haben, bleibt die Hanauer Tafel laut Mitteilung weiterhin zu den üblichen Ausgabezeiten Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der „Kleine Laden“ für gebrauchte Kleidung und Hausrat sowie das Büro zur Beantragung von Tafelausweisen bleiben jedoch vorläufiggeschlossen

Das Team der Tafel hat folgende Schutzmaßnahmen eingeführt: Der Warteraum ist geschlossen. Die Kunden sollen erst zu ihrem Abholtermin kommen, eine Mitarbeiterin weist sie ein und ruft sie zur Abholung auf. Die Essensabholer sollen sich weiträumig auf dem Bürgersteig vor und gegenüber dem Tafeleingang verteilen, bis sie zur Abholung aufgerufen werden. Darüber hinaus können sich nur vier Kunden gleichzeitig im Tafelladen aufhalten.

+++ Update 27. März, 09.27 Uhr +++

Auch wenn es gerade bei schönem Wetter schwerfällt: Die Corona-Krise zwingt uns alle zum Abstandhalten, so wie es diese beiden Spaziergänger am Mainufer in Großauheim mehr als vorbildlich machen. Und das Rausgehen ist ja weiter erlaubt. Ein bisschen frische Luft tut Körper und Seele gut. Aber denkt dabei immer dran:Haltet Abstand!

So geht Abstandhalten: Zwei Spaziergänger am Großauheimer Mainufer machen es vor.

+++ Update 26. März, 17.24 Uhr +++

Am Donnerstag hat der Kreis sechs weitere Infektionen gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der registrierten Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis insgesamt bei 106. Davon befinden sich 98 Personen derzeit noch in häuslicher Isolierung, acht Personen werden inzwischen stationär behandelt, davon zwei auf der Intensivstation.

Laut Auskunft des Gesundheitsamtes könnten in den kommenden Tagen einige Personen alsgesund wieder in das Alltagsleben zurückkehren. Voraussetzung ist eine fachliche Bestätigung durch die Behörde, dass keine Gefahr der Übertragung mehr besteht. Das kann durch einen abschließenden negativen Test oder nach einer entsprechend langen Zeit ohne Symptome erfolgen.

+++ Update 26. März, 16.34 Uhr +++

In Hanau hat es den ersten Corona-Todesfall gegeben. Eine über 90-jährige Hanauerin (Jahrgang 1927) verstarb in häuslicher Quarantäne. Hier geht es zum Artikel.

Stadtpolizei Hanau ist verstärkt im Einsatz

+++ Update 26. März, 15.40 Uhr +++

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Um die Gesundheit der Hanauer zu schützen, ist die Stadtpolizei stärker im Einsatz. Wir haben sie begleitet.

+++ Update 26. März, 14.40 Uhr +++

Sie gehören zu den Helden dieser Krise: Lkw-Fahrer. Ihrem Einsatz haben wir es zu verdanken, dass unsere Versorgung weiter gewährleistet bleibt. In Nidderau hat eine Tochter ihrem Vater, einem Lkw-Fahrer, mit einer rührenden Aktion gedankt.

+++ Update 26. März, 14.14 Uhr +++

Vor dem morgigen Wochenmarkt hat die Stadt Bruchköbel noch einmal darauf hingewiesen, die örtlichen Händler zu unterstützen. Unter dem Motto„Bruchköbel steht zusammen“ wurde jetzt eine Kampagne gestartet, an der viele Einzelhändler teilnehmen. Jedoch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, sich an die Vorgaben zu halten, die einen Mindestabstand von anderthalb Metern, besser zwei Metern vorsehen. 

Abstand halten gilt auch auf dem Bruchköbeler Wochenmarkt.

+++ Update 26. März, 13.34 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) erwartet infolge der Corona-Krise für die Stadtkasse Gewerbesteuer-Rückgänge „im zweistelligen Millionenbereich“. Um handlungsfähig zu bleiben, will er aber trotzdem die Stadtverordneten bitten, den ursprünglichen Haushaltsentwurf zu genehmigen.

Fußball-Verband berät über mögliche Szenarien

+++ Update 26. März, 12.12 Uhr +++

Weiter geht's mit dem Sport. Und das gleich im Dopppelpack. Der Hessische Handball-Verband hat die Auf- und Abstiegsregelung, die durch den Saisonabbruch zu Kritik geführt hatte, bestätigt. Der Fußball-Verband berät derweil, welche Szenarien in Frage kommen. Auch bei den Kickern scheint ein Saisonabbruch gut möglich zu sein. Einzelheiten lesen Sie hier.

Entschieden ist mittlerweile die Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio ins Jahr 2021. Für viele Sportler war die intensive und lange Vorbereitung somit umsonst. So auch für den Hanauer Hermann Husslein und Doreen Vennekamp aus Hüttengesäß. Beide finden die Entscheidung zur Verschiebung dennoch absolut richtig.

+++ Update 26. März, 11.51 Uhr +++

Von in Not geratenen Schauspielern kommen wir zu einem Berufszweig, dem es derzeit genauso ergeht: den Musikern. Abgesagte Feste und Veranstaltungen bedeuten auch abgesagte Auftritt. Wie sich das auf die Musiker auswirkt, lesen Sie hier.

Hoffen auf Solidarität mit Schauspielern

+++ Update 26. März, 10.58 Uhr +++

Bereits gekaufte Tickets für dieabgesagten Brüder-Grimm-Festspiele werden zurückgenommen und erstattet. Sie können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Infos unter 0 69/ 13 40 400, per E-Mail an info@ frankfurt-ticket.de sowie im Internet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Intendant Frank-Lorenz Engel bitten darum, die Festspiele und vor allem die inNot geratenen Schauspieler zu unterstützen. Wer durch das Spenden seiner erworbenen Karte seine Solidarität mit dem Ensemble zeige, sei hochwillkommen.

+++ Update 26. März, 10.34 Uhr +++

Colin und Lisa Stein aus Wachenbuchen waren Anfang März im Skiurlaub im Risikogebiet Tirol. Nach ihrer frühzeitigen Rückkehr haben sie sich sofort freiwillig in häusliche Quarantäne begeben. Uns haben die beiden einen Einblick in ihren seitherigen Alltag gegeben.

+++ Update 26. März, 09.19 Uhr +++

Die Abiturprüfungen in Hessen werden trotz der Corona-Krise fortgesetzt. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder geeinigt. In Hessen und somit auch in unserer Region gelten weiter Sonderregelungen: Wegen der Ansteckungsgefahr werden die Prüfungsgruppen klein und die Abstände zwischen den Abiturienten groß gehalten. 

Wie hier an der Hanauer Hohen Landesschule haben vielerorts die Freunde der Abiturienten auf ihren aufmunternden Transparenten Bezug auf Corona genommen.


Neuer Höchstwert: 19 neue Fälle am Mittwoch - Insgesamt 100 im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 25. März, 17.34 Uhr +++

Nach 19 neuen laborbestätigtenCoronavirus-Fällen am Mittwoch ist die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 100 gestiegen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Die betroffenen Personen kommen sowohl aus dem West- wie auch aus dem Ostkreis. Es ist der bisher höchste Anstieg an einem einzigen Tag im Main-Kinzig-Kreis. „Die Verbreitung des Coronavirus ist noch lange nicht gestoppt, wenngleich wir große Hoffnungen haben, dass sich die Verbreitungsdynamik durch die Kontaktbeschränkungen in einigen Tagen abschwächt“, erklärt Landrat Thorsten Stolz in einer Mitteilung.

+++ Update 25. März, 15.03 Uhr +++

Zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels zwischen Maintal und Sinntal hat der Main-Kinzig-Kreis eine Plattform auf den Weg gebracht, um alle Anbieter zu erfassen, die für ihre Kunden einen Lieferservice organisieren. Hier geht's zum Artikel.

Im Italien-Urlaub mit Corona infiziert

+++ Update 25. März, 13.28 Uhr +++

Wir bleiben bei der Kunst. Evi Diegel aus Eichen ist seit vielen Jahren Vorsitzende der Nidder-Bühne. Sie war Anfang März im Urlaub in Italien und hat sich dort mit dem Coronavirus infiziert. Die Krankheit verlief bei der 70-Jährigen glücklicherweise milde, derzeit befindet sie sich noch in Quarantäne. Mit uns hat sie über ihre Erlebnisse in Italien gesprochen.

+++ Update 25. März, 13.16 Uhr +++

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die Bildende Kunst aus: Wie der Congress Park Hanau mitteilt, finden außer im April auch im Mai daher keine Ausstellungen statt. Die Ausstellungen der Reihe „Kunst im CPH“ im April und im Mai müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Damit entfällt die gemeinsame Vernissage von Alexander Carrigan (ahl) und Antonia Feind-Trompke (Lukas Gilde) am 24. April ebenso wie die gemeinsame Vernissage von Irina Brettmann (Palette Hanau) und Lisa van Bonn (Kunst-werk Hanau) am 29. Mai.

Corona-Pandemie: Klinikum Hanau sieht sich gut aufgestellt

+++ Update 25. März, 12.09 Uhr +++

Im Klinikum Hanau laufen die Vorbereitungen auf weitere Corona-Fälle. Aktuell stehen auf der sogenannten „Corona-Station“ laut einer Mitteilung der Stadt acht Betten in Einzelzimmern zur Verfügung, weitere 22 Betten auf zwei Stationen seien vorbereitet und könnten sofort belegt werden. Mehr Infos gibt's hier.

+++ Update 25. März, 11.37 Uhr +++

Bisweilen kuriose Blüten treibt die Corona-Krise in Gelnhausen: Weil die Vorlage des Haushaltsentwurfs zwingend in einer öffentlichen Sitzung erfolgen muss, wird die nächste Stadtverordnetenversammlung in Gelnhausen am heutigen Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor dem Rathaus stattfinden. Dort sollen kurz und bündig die formalen Erfordernisse absolviert werden. Ein Großteil der Mandatsträger hat sich schon für den Termin auf dem Obermarkt entschuldigt, es wird eine Art von Mindestanwesenheit geben. 

Drastische Sicherheitsmaßnahmen in den Supermärkten

+++ Update 25. März, 11.11 Uhr +++

Mindestabstand, Plexiglasscheiben, begrenzte Kundenanzahl: Gerade in den so wichtigen Supermärkten ist während der Corona-Krise nichts, wie es einmal war. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden kürzlich noch einmal drastisch verschärft. Wir haben uns in den Supermärkten in der Region umgesehen.

+++ Update 25. März, 10.45 Uhr +++

Gestern haben wir über die unverantwortlicheLagerfeuer-Party in Steinheim berichtet. Die Stadt hat im Zuge dessen nochmals auf dieverschärften Bestimmungen während der Corona-Krise hingewiesen. So wirkt sich die Reduzierung der erlaubten Sozialkontakte auch bei geplanten Hochzeiten aus. Bereits vereinbarte Termine beim Standesamt Hanau könnten zwar stattfinden, allerdings stehe nicht mehr der Trausaal im Schloss Philippsruhe zur Verfügung. Trauungen fänden ab sofort im Ordnungsamt statt. Es dürften zudemnur noch die Brautleute an der Zeremonie teilnehmen. Neue Termine für Eheschließungen würden derzeit nicht vergeben.

Auch für Bestattungen und Trauerfeiern, die weiterhin stattfinden, gelte, dass die Trauergemeinde so klein wie möglich ausfallen sollte. Die Stadt Hanau habe hier die Maximalzahl auf zehn Personen festgelegt. 

+++ Update 25. März, 08.57 Uhr +++

Angesichts der Corona-Pandemie verschieben sich in Hessen 36 Bürgermeisterwahlen die ursprünglich in der Zeit von April bis Oktober durchgeführt werden sollten auf frühestens 1. November. Betroffen von dieser Regelungen sind auch die Bürgermeisterwahlen in Steinau an der Straße (26. April), Rodenbach (10. Mai) und Neuberg (25. Oktober). „Angesichts der Corona-Pandemie gibt es keine Alternative, als die in den bevorstehenden Monaten geplanten Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide in Hessen zu verschieben. Damit wird eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung durch das hochinfektiöse Coronavirus in den Wahllokalen verhindert", betonte Innenminister Peter Beuth. Angesichts der terminlichen Nähe zu den Kommunalwahlen in Hessen können die kommunalen Vertretungskörperschaften eigenständig beschließen, die Wahl des Bürgermeisters ausnahmsweise erst gemeinsam mit den Kommunalwahlen 2021 durchzuführen.

Fünf neue Fälle am Dienstag

+++ Update 24. März, 17.49 Uhr +++

Die Zahl der Corona-Infektionen ist am Dienstag um weitere fünf Personen gestiegen. Die Betroffenen kommen aus Sinntal, Schöneck, Maintal, Bad Soden-Salmünster und Bad Orb. Damit sind für den Main-Kinzig-Kreis jetzt 81 positive Fälle registriert. Das Gesundheitsamt rechnet aber damit, dass zum Ende dieser Woche die ersten Fälle ohne die Gefahr einer Ansteckung bereits wieder aus der häuslichen Absonderung entlassen werden können.

+++ Update 24. März, 17.35 Uhr +++

Die Absagen aller Veranstaltungen haben auch in der Region dramatische Folgen. So steht zum Beispiel die Renovierung der Ronneburg auf der Kippe.

+++ Update 24. März, 16.39 Uhr +++

Um die Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen im Kreis während der Corona-Krise zu unterstützen, sollen nun Beratungen für Solo-Selbstständige und Mittelständler bezuschusst werden. Infos gibt's hier.

+++ Update 24. März, 16.02 Uhr +++

Von den Unverbesserlichen kommen wir zu den Helden der Corona-Krise. Die Stadt Hanau macht mit einer Kampagne in den sozialen Medien auf die zahlreichen Menschen aufmerksam, die häufig unbemerkt von der Öffentlichkeit ihre aktuell lebensnotwendige Arbeit für die Allgemeinheit tun. Wir finden: Klasse Aktion! 

Unfassbar: Lagerfeuer-Party in Steinheim

+++ Update 24. März, 15.22 Uhr +++

Man sollte eigentlich meinen, dass mittlerweile auch der Letzte begriffen hat, dass man zum Wohle aller Zuhause bleibt. Dass es anscheinend nicht so ist, beweist diese Meldung aus Steinheim: Hier haben mehrere Menschen am Montagabend eine Lagerfeuer-Party gefeiert.

+++ Update 24. März, 14.15 Uhr +++

Wohl dem, der in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverbot einen Garten hat. Den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden zu hocken, kann ganz schön an die Substanz gehen. Mitglieder von Kleingartenverein können sich derzeit glücklich schätzen - und tun das auch. „Wir sind glücklicher denn je, diesen Garten zu haben", sagen sie. Wir haben sie besucht.

Kritik an Abiturprüfungen in Sporthalle

+++ Update 24. März, 13.29 Uhr +++

Trotz der Corona-Krise werden in Hessen derzeit die Abiturprüfungen geschrieben. So auch an der Lindenauschule in Großauheim. Weil die Schule die Prüfungen in die Lindenauhalle verlegt hatte, gab es Kritik von Seiten der Eltern. Nun hat sich die Schule dazu geäußert.

+++ Update 24. März, 11.59 Uhr +++

Auch und gerade während der Corona-Krise bleiben Blutspenden eminent wichtig. Das Deutsche Rote Kreuz hat sich im Main-Kinzig-Kreis an die besonderen Bedingungen angepasst und Vorkehrungen getroffen. Die Bereitschaft zu spenden ist erfreulich hoch.

Hanau richtet 24-köpfigen Krisenstab ein

+++ Update 24. März, 11.23 Uhr +++

Um die Vorgehensweisen in Hanau während der Corona-Krise zu koordinieren, hat die Stadt einenKrisenstab eingerichtet. 24 Mitarbeiter sind im umfunktionierten Schulungsraum der Hauptfeuerwache im Einsatz. Weil sie auf begrenztem Raum zusammenarbeiten, sind sie auch für den Ernstfall einer Corona-Infektion gewappnet.

+++ Update 24. März, 10.28 Uhr +++

Am Sonntag hat die Stadt Hanau Hamsterkäufe mit einer Allgemeinverfügung verboten. Die Bilanz nach dem ersten Tag fällt laut Stadt positiv aus. Und auch für Menschen, die für Nachbarn oder Hilfsbedürftige einkaufen, hat die Stadt eine Lösung gefunden. Hier geht's zum Artikel.

+++ Update 23. März, 09.21 Uhr +++

Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) versucht laut Mitteilung, die gewohnte Taktung und Qualität der Abfallentsorgung aufrecht zu erhalten, solange es möglich ist. Sollte es zu einem personellen Engpass kommen, leere HIS vorrangig die Behälter für Restmüll und Bioabfall. Zusätzliche Abholtouren seien in der aktuellen Situation nicht möglich. Im Stadtgebiet stehen für Papier, Pappe und Kartonagen zusätzlich 41 Abfallbehälter zur Entsorgung zur Verfügung. Sie werden dreimal wöchentlich geleert.

Sperrmüll holt HIS bereits seit einigen Tagen nicht mehr ab. Sollte sich in Großwohnanlagen Sperrmüll ansammeln, muss die Hausverwaltung Containerdienste beauftragen. Als Alternative bietet HIS von Samstag, 28. März, wieder die Möglichkeit, auf dem Betriebshof in der Daimlerstraße 5 samstags von 8 bis 13 Uhr ausschließlich Sperrmüll kostenlos abzugeben. Darüber hinaus lässt sich Grüngut ab Donnerstag, 26. März, zentral zur Annahmestelle in Klein-Auheim (Fasaneriestraße) bringen. Die Annahmestelle ist jeweils montags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Gelbe Säcke können ab Mittwoch, 26. März, in der Einfahrt zum HIS-Betriebshof (Daimlerstraße) abgeholt werden. 

Drei neue Corona-Fälle am Montag

+++ Update 23. März, 17.00 Uhr +++

Drei neue Coronavirus-Fälle am Montag: Das Gesundheitsamt meldet mit zwei laborbestätigten Fällen aus Wächtersbach und einem Fall aus Sinntal insgesamt drei neue Fälle am Montag. Alle drei befinden sich in häuslicher Isolierung.

+++ Update 23. März, 16.13 Uhr +++

Der Magistrat der Stadt Bruchköbel beginnt am heutigen Montagabend, über Lautsprecherdurchsagen die Bürger zu bitten, möglichst Zuhause zu bleiben. Ab 18 Uhr werden in der Kernstadt und allen Stadtteilen Feuerwehrfahrzeuge mit den Durchsagen unterwegs sein.

Bürgermeister Günter Maibach: „Wir wollen mit den Durchsagen möglichst viele Bürger erreichen und noch einmal denErnst der Lage deutlich machen. Zudem wollen wir Bürger, die kein Internet haben, über die Nummer des Bruchköbeler Infotelefons ( 06181/ 975 900) informieren.“

+++ Update 23. März, 15.14 Uhr +++

Die Zeit der Corona-Krise ist auch eine Zeit der Solidarität. Das beweisen zahlreiche Organisationen und Gruppen in der Region, die beispielsweise für Angehörige der Risikogruppe Einkäufe erledigen. So auch die P fadfinder im besonders betroffenen Rodenbach. Und auch in Nidderau gibt es eine besondere Aktion: Dort organisieren Privatleute und Gewerbetreibende kostenlose Lebensmittel. 

Vorbildliches Verhalten auf dem Hanauer Wochenmarkt

+++ Update 23. März, 13.40 Uhr +++

Ein positives Beispiel für Rücksichtnahme und Wertschätzung haben nach Einschätzung von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Samstag Kunden und Beschicker des Hanauer Wochenmarkts geliefert. „Es ging da sehr geordnet zu: strukturierte Schlangen, ausreichend Abstand, Verständnis füreinander. Das war vorbildlich“, lobt der Oberbürgermeister. Sein besonderer Dank gilt den Händlern, die sich auf die außergewöhnliche Lage schnell eingestellt hätten und trotz der Widrigkeiten gekommen sind. „Unser Wochenmarkt trägt seinen Teil dazu bei, dass die Lebensmittelversorgung sichergestellt bleibt. Deshalb war es auch logisch, dass wir den Beschickern bis Jahresende die Gebühren erlassen“, so Kaminsky abschließend.

Abstand eingehalten: Auf dem Wochenmarkt in Hanau haben sich die Besucher an die Vorgaben gehalten.

+++ Update 23. März, 12.16 Uhr +++

Im Busverkehr gelten bereits seit einigen Tagen verschärfte Regeln, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. So dürfen Fahrgäste nur noch über die hinteren Türen einsteigen, Karten gibt es beim Fahrer nicht mehr zu kaufen. Gerade für ältere und weniger mobile Menschen ist das ein großes Problem. HSB und RMV arbeiten derzeit an einer Lösung. In Maintal zeigen sich die Busbetreiber kulant. Hier geht's zum Artikel.

Corona-Krise: Ärzte setzen auf Videosprechstunden

+++ Update 23. März, 11.01 Uhr +++

Die Videosprechstunde als Mittel gegen volle Wartezimmer in Arztpraxen und gegen den Ärztemangel? Die Idee ist nichts Neues. Seit über zwei Jahren dürfen niedergelassene Ärzte das Internet in der Kommunikation und Behandlung ihrer Patienten einsetzen. Doch interessiert hat es dort kaum jemanden. Bis jetzt.

+++ Update 23. März, 10.27 Uhr +++

Wann rollt in Hessen wieder der Fußball? Diese Frage lässt sich derzeit nicht beantworten. Sämtliche Ligen pausieren, an eine Fortsetzung ist mit Blick auf die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus nicht zu denken. Wir haben mit dem Regionalbeauftragten Thorsten Bastian gesprochen, wie er die derzeitige Situation einschätzt. An eine Fortsetzung der Fußballsaison glaubt er nicht.

+++ Update 23. März, 09.59 Uhr +++

Die große Welle von Covid-19-Patienten wird erst noch erwartet, aber schon jetzt spüren Patienten in Hessen die Folgen. Nach einer Verordnung der Landesregierung müssen die Kliniken planbare Operationen und Eingriffe, die derzeit medizinisch nicht notwendig sind, verschieben. „Eine Schwierigkeiten ist, dass wir nicht wissen, wie lange wir aufschieben müssen“, sagte der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger. Beispielsweise laute eine Frage, die sich Ärzte jetzt stellten: "Ist ein kleiner Eingriff etwas, was sich in zwei Monaten zu einem großen Thema entwickelt hat?“

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zeigte sich auch erfreut darüber, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seinen Gesetzentwurf zum sogenannten Rettungsschirm für Krankenhäuser unter dem Eindruck des bundesweiten Protestes und dem Einsatz der Landes-Gesundheitsminister offenbar erheblich nachbessert und die Entschädigungszahlungen höher ausfallen als ursprünglich von Spahn geplant. „Auch wenn die Details noch nicht kennen, scheint die Richtung zu stimmen“, kommentierte Kaminsky. 

+++ Update 23. März, 09.34 Uhr +++

Zwei Maintaler Unternehmer haben am Sonntag mit Lichtprojektionen ein Zeichen im Kampf gegen das Coronavirus gesetzt. Ahmed Cetiner und Thomas Gigerich projizierten in den Abendstunden Botschaften wie „Bleibt gesund“ oder "Stay home“ an bekannte Gebäude der Region. Darunter die Ronneburg (im Bild) und auch das Hanauer Rathaus. Am Stadtkrankenhaus war die Aufschrift „Danke“ zu lesen. „Damit wollten wir vor allem den Menschen, die in dermedizinischen Verantwortung stehen, unsere Anerkennung ausdrücken“, so Cetiner.

Sechs neue Fälle am Sonntag 

+++ Update 22. März, 17.43 Uhr  +++

Am Sonntag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sechs Infektionen mit dem Coronavirus aufgenommen. Damit liegt die Gesamtzahl im Main-Kinzig-Kreis jetzt bei 73 positiven Fällen. Auch bei den neuen Patienten könnten die Wege der Ansteckung gut nachvollzogen werden, so Kreissprecher John Mewes. Damit bewähre sich laut Kreis weiterhin die vom Robert-Koch-Institut favorisierte Strategie, die Infektketten zu verfolgen und zu unterbrechen.

Die jetzt registrierten Fälle kommen aus Bruchköbel, Gelnhausen, Maintal, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Weitere Angaben zu den Personen veröffentlicht das Gesundheitsamt nicht. Die betroffenen Personen sollen vor der zum Teil „sehr aufgeheizten Stimmung“ geschützt werden, heißt es in der Mitteilung.

Ebenfalls kein Grund zur Sorge besteht bei der medizinischen Notfallversorgun g, auch abseits der Coronakrise. „An den Klinikstandorten in Gelnhausen und Hanau gibt es ausreichend Kapazitäten, so dass kein Notfallpatient abgewiesen werden muss“, widerspricht die Kreisspitze einem verbreiteten Gerücht und verweist auf zuverlässige Informationsangebote wie das vom Main-Kinzig-Kreis aufgebaute CoroNetz. Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Tagen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auch unter den schwierigen Bedingungen arbeitsfähig zu sein.

+++ Update 22. März, 14.42 Uhr +++

Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus haben dafür gesorgt, dass vielen Selbstständigen von heute auf morgen die Einnahmen weggebrochen sind. Das trifft unter anderem auf Musiker und Künstler zu. Wir haben mit dem Hanauer Dirk Eisermann gesprochen.

Er ist Konzertveranstalter und Orchester-Manager der Neuen Philharmonie Frankfurt.

Stadt Hanau verbietet Hamsterkäufe

+++ Update 22. März, 13.16 Uhr +++

Die Stadt Hanau greift im Kampf gegen Hamsterkäufe durch. Ab Montag dürfen in den noch geöffneten Geschäften nur noch Waren inhaushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Zum Artikel geht es hier entlang.

+++ Update 22. März, 12.20 Uhr +++

Eine ganze Reihe weiterer Betriebe müssen im Main-Kinzig-Kreis ab dem heutigen Sonntag, 22. März, geschlossen bleiben. Das betrifft Dienstleistungen, dienah am Menschen verrichtet werden, außer aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich. Betroffen sind explizit Frisörläden, Piercingstudios, Nagelstudios, Tattoostudios und kosmetische Fußpflegepraxen.

Die Anordnung gilt laut Mitteilung nicht für Physiotherapiepraxen, medizinische Fußpflegepraxen und gleichartige medizinische Dienstleister. Die Anordnungen sind zunächst wirksam bis zum 19. April 2020. Eine Verlängerung der Frist ist möglich und wird rechtzeitig angekündigt.

+++ Update 22. März, 11.23 Uhr +++

Auch wenn Rathaus, Technisches Rathaus, Ordnungsbehörde und städtische Gesellschaften in Hanau derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen sind, bieten sich per Internet einige Alternativen, um Dienstleistungen online zu erledigen, sowie über E-Mail oder Telefon. Wie das funktioniert, lesen Sie hier. 

Gemeinsame Musik-Aktion als Zeichen der Solidarität

+++ Update 22. März, 09.14 Uhr +++

Dass räumliche Distanz und motivierender Beistand kein Gegensatz sein müssen, davon ist der Hessische Musikverband überzeugt und hat deshalb die Aktion „Musik vom Balkon“ initiiert. Musiker und alle, die sich beteiligen wollen, sollen sich am heutigen Sonntag um 18 Uhr ihr Instrument nehmen und als Zeichen der europäischen Verbundenheit zum Auftakt die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ spielen und anschließend alles, „was leicht von Lippen und Fingern geht“, so der Aufruf des Verbands. 

+++ Update 21. März, 17.03 Uhr +++

Wer sich in diesen Tagen fortbewegen muss, der sollte öffentliche Verkehrsmittel meiden. Das ist klar. Stattdessen ist es ratsam, auf das Fahrrad umzusteigen - wenn man denn schon unbedingt unterwegs sein muss. Wer aber noch kein Fahrrad hat, steht jetzt vor einem Problem. Denn die Geschäfte müssen ihren Verkauf schließen. Um die Menschen trotzdem mobil machen zu können, hoffen die Fahrradhändler nun auf eine Ausnahmeregelung.

Sechs neue Corona-Fälle am Samstag

+++ Update 21. März, 16.30 Uhr +++

DasGesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Samstag sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen, darunter drei Personen aus Rodenbach sowie jeweils eine aus Bruchköbel, Ronneburg und Sinntal. Allen sechs Personen ordnete das Gesundheitsamthäusliche Isolierung an.

+++ Update 21. März, 14.45 Uhr +++

Wir bleiben beim Handball, haben aber schlechte Nachrichten. Aufgrund der Corona-Krise muss nämlich die 2. HANAUER Handball-Gala verschoben werden. Eigentlich sollte am 9. Mai gemeinsam der Abschluss dieser Saison gefeiert werden. Noch steht allerdings kein Ersatztermin fest. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++ Update 21. März, 14.32 Uhr +++

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt auch die klassenhöchsten Handballvereine der Region vor unerwartete Herausforderungen: Kein Mannschaftstraining mehr, keine Spiele an den Wochenenden, keine Veranstaltungen und neben einer Einschränkung des alltäglichen Vereinslebens auch finanzielle Risiken durch Einnahmeausfälle. Wir haben bei der HSG Hanau und der SG Bruchköbel nachgefragt, wie sie mit der Ausnahmesituation umgehen. Hier geht's lang.

Corona-Krise: Das sind die wichtigsten Kontaktdaten

+++ Update 21. März, 13.45 Uhr +++

Wir haben für euch die wichtigsten Nummern zu verschiedenen Anliegen rund um die Corona-Krise zusammengefasst. Hier geht's lang.

+++ Update 21. März, 13.11 Uhr +++

DieCorona-Pandemie wirkt sich gravierend auf die Auslastung der Produktion bei derVeritas AG aus. Daher hat das Unternehmen für die Beschäftigten an den deutschen Standorten Kurzarbeit eingeleitet. Nach PSA haben auch VW, Daimler, Ford und BMW kurzfristig Werksschließungen beschlossen und die Abrufe von Produkten eingestellt. Für die Veritas AG bedeute dies, ihre Produktion schnellstmöglich entsprechend anzupassen zu müssen. Es kommt daher für die Beschäftigten in Produktion und Verwaltung an den deutschen Standorten in Gelnhausen und Neustadt  in erheblichem Umfang zu Kurzarbeit. 

+++ Update 21. März, 12.55 Uhr +++

Homeoffice und Homeschooling: Zwei prägende Begriffe der Corona-Krise. Doch wie ist das eigentlich, wenn Eltern und Kinder gemeinsam Zuhause arbeiten und lernen? Ein Erfahrungsbericht unserer Redakteurin Kerstin Biehl.

Solidarität in der Krise: Kirchen in Hanau läuten jeden Tag um 12 Uhr

+++ Update 21. März, 11.31 Uhr +++

Die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Hanau schaffen mit den Glocken der Kirchen, mit Kerzen und mit einem Gebet Gemeinschaft, ohne dabei zusammen zu sein. Ab Sonntag läuten laut Mitteilung die Glocken in vielen Kirchtürmen an jedem Tag um 12 Uhr mittags. Während des Läutens wird in der Kirche das Gebet zur Woche sowie ein Vaterunser gebetet. Dabei wird die Osterkerze entzündet. Die Menschen zuhause sind eingeladen, eine Kerze zu entzünden und das Gebet mitzusprechen. Wer mag, stellt die Kerze abends ins Fenster und lässt den Schein auch nach draußen dringen als Zeichen der Ermutigung und Gemeinschaft. Viele Kirchen sind am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet zum persönlichen Gebet. 

+++ Update 21. März, 10.25 Uhr +++

Kein Grund zur Sorge besteht für die Hanauer Bürger in Sachen Trinkwasser- und Energieversorgung. Diese sei laut Stadtwerken und Hanau Netz GmbH weder beeinträchtigt noch gefährdet. Außerdem wurden für den Ernstfall Notfallpläne erstellt.  Und auch laufende Bauprojekte werden in Hanau weiter bedient. Alle Informationen gibt es hier.

RMV schränkt Angebot weiter ein

+++ Update 21. März, 09.45 Uhr +++

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) schränkt sein Angebot im regionalen Schienenverkehr wegen der Coronakrise weiter ein. So fahren die S-Bahnen seit dem gestrigen Freitag im 30-Minuten-Grundtakt, also ohne Verstärkerfahrten auf den Linien S 1, S 2, S 5, S 6 und S 8, wie der RMV mitteilte. Auf einigen Zuglinien wie RE 59 oder RB 75 seien die Fahrpläne bereits am Donnerstag ausgedünnt worden, weitere Anpassungen stehen vom nächsten Montag auf anderen Linien im regionalen Schienenverkehr an, so der RMV.

So sollen viele Züge auch montags bis freitags meist nach demSamstagsfahrplan fahren. Ziel der Anpassungen sei, das Angebot im Personennahverkehr auch dann stabil zu halten, wenn weniger Fahrpersonal verfügbar sei.

+++ Update 20. März, 17.24 Uhr +++

Das Land Hessen hat die Maßnahmen gegen eine Verbreitung des Coronavirus verstärkt. Ebenso wie die Stadt Hanaau. So sind ab 12 Uhr nur noch Zusammenkünfte von bis zu fünf Menschen erlaubt, um die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu reduzieren. Ab Samstagmittag müssen auchalle Restaurants, Gaststätten, Imbissgeschäfte und Eisdielen in Hanau schließen.  Mit der neuen Allgemeinverfügung in Hanau gilt, dass die Betriebe nur noch gastronomischeLieferdienste für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen dürfen. Schließen müssen in Hanau mit der neuen Regelung auch alle Nagel- und Tattoostudios, Kosmetikstudios, Sonnenstudios sowie Friseurgeschäfte.


Mit der neuen Verfügung soll eine generelle Ausgangssperre überflüssig gemacht werden. "Ausgangssperren können nur das allerletzte Mittel sein", so Kaminsky. Jedoch würden sich einige nicht an die derzeitigen Regelungen halten: "Leider ist zu beobachten, dass bei einigen Mitmenschen der Ernst der Lage und die Bedeutung noch nicht angekommen sind."

Deshalb auch hier noch einmal der Hinweis von unserer Seite:Bleibt Zuhause! Schützt euch und andere!

Neun neue Infizierte am Freitag - 64 Erkrankte insgesamt

+++ Update 20. März, 17.13 Uhr +++

Das Gesundheitsamt meldete am Freitag neun neue Fälle von Coronavirus-Erkrankungen im Kreisgebiet. Für alle neun Personen aus Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Gelnhausen, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau, Sinntal, Steinau und Wächtersbach ordnete das Gesundheitsamt eine häusliche Isolierung an. Damit liegt die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis laut Mitteilung bei 64. Zwei Menschen aus dem Kreisgebiet werden derzeit stationär behandelt, eine dritte Person aus dem Altkreis Hanau wurde am Freitag aus dem Krankenhaus bereits wieder entlassen.

+++ Update 20. März, 16.03 Uhr +++

Rund 2500 Personen sind laut einer Mitteilung der Stadt Hanau innerhalb der ersten 48 Stunden im Schleusenzelt vor dem Klinikum Hanau gezählt worden. Seit Dienstagnachmittag ist die Absperrung rund um das Klinikum geschlossen und das Areal damit ausschließlich über den kleinen Parkplatz zugänglich.

Bürgertelefone für jede Stadt

+++ Update 20. März, 15.52 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis sollen am Wochenende und am Start der kommenden Woche in allen 29 Städten und GemeindenBürgertelefone an den Start gehen. Sie sollen insbesondere eine Erreichbarkeit vor Ort gewährleisten und konkrete Hilfestellungen rund um die Fragen der örtlichen Versorgung  leisten. Außerdem soll das Gesundheitsamt entlastet werden. Weitere Informationen und alle Telefonnummern gibt es hier.

+++ Update 20. März, 15.31 Uhr +++

Besonders für alte Menschen sind soziale Kontakte eminent wichtig. Aufgrund des Coronavirus soll sozialer Austausch jedoch so gut es geht verhindert werden. Das trifft Alten- und Pflegeheime besonders hart.

+++ Update 20. März, 14.10 Uhr +++

Trotz der Corona-Krise finden die Abiturprüfungen in Hessen statt. Am Donnerstag haben für rund 23 500 Abiturienten in ganz Hessen die Abschlussprüfungen  begonnen. Auch in der Region kam vorübergehend wieder Leben in die seit Montag geschlossenen Schulen. Wir waren dabei.

Und auch wenn Kindertagesstätten grundsätzlich geschlossen sind, wird eine Notbetreuung für Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen aufrechterhalten. So zum Beispiel auch in der Kita Pusteblume in Langenselbold.

Brüder-Grimm-Festspiele und Lamboyfest abgesagt

+++ Update 20. März, 13.39 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat angesichts der Corona-Krise zu drastischen Mitteln gegriffen. Die deutschlandweit bekannten Brüder-Grimm-Festspiele wurden abgesagt. Und auch dasMärchenfest im Mai und das Lamboyfest im Juni werden nicht stattfinden. "Mir blutet das Herz", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Uns auch.

+++ Update 20. März, 12.25 Uhr +++

Kein Atemschutz, kein Desinfektionsmittel: Die Situation bei Hausärzten ist aufgrund der Corona-Krise dramatisch.  Viele Ärzte fühlen sich im Stich gelassen. So stellt sich die Situation in der Region da.

+++ Update 20. März, 11.54 Uhr +++

Die Stadt Langenselbold hat die Zugänge zum Strandbad Kinzigsee abgeriegelt. Am vergangenen Sonntag hatten dort zahlreiche Menschen das schöne Wetter genossen und sich auch in Gruppen versammelt. Doch das soll angesichts derCorona-Krise derzeit unbedingt vermieden werden. Jetzt ist der Zugang auf das Gelände nicht mehr möglich, was allerdings bislang viele Menschen nicht davon abhielt, entlang des Ufers auf den frei zugänglichen Wegen spazieren zu gehen. Vor allemältere Bürger, die besonders gefährdet sind, waren dort in den vergangenen Tagen anzutreffen.

An dieser Stelle auch nochmal von unserer Seite die eindringliche Bitte: Schützt euch und andere! Bleibt Zuhause!

+++ Update 20. März, 10.24 Uhr +++

Das WortAusnahmezustand trifft dieser Tage auf sämtliche Lebensbereiche zu, in besonderem Maß jedoch auf Apotheken. „Wir schließen morgens auf, stellen uns hinter den Ladentisch und verlassen die Position bis abends nicht mehr“, schildert Bianca Burghardt, Inhaberin der Sonnenapotheke in Ostheim. Wir haben mit ihr über ihre wichtige Arbeit gesprochen.

+++ Update 20. März, 10.08 Uhr +++

Nicht lahmgelegt durch den Coronavirus ist derKreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises. Mit drei Metern Abstand zwischen den Tischen tagte er jetzt im Barbarossasaal des Forums, erklärte Mitglied Dr. Ralf-Rainer Piesold. Bis auf vier Mitglieder, die aus Vorsicht oder gesundheitlichen Gründen fernblieben, sei das Gremium beschlussfähig gewesen und habe sich mit Personal- und Auftragsvergabeverfahren befasst. Wichtige Meetings oder Konferenzen werden laut Piesold derzeit digital erledigt und liefen über Konferenzschaltungen, was sich als probates Mittel ín der Krise erweise. Wegen Mittelzuweisungen oder Auftragsvergaben müsse der Kreisausschuss tagen.

+++ Update 20. März, 09.15 Uhr +++

Der Hanauer Reifenhersteller Goodyear hat die Produktion eingestellt. Dies sei als Reaktion auf die rasche Corona-Ausbreitung und den plötzlichen Rückgang der Marktnachfrage in der Region Europa, Naher Osten und Afrika geschehen. Der Schutz der Mitarbeiter stehe im Vordergrund. Alle europäischen Werke bleiben bis mindestens 3. April geschlossen, heißt es.

Zwölf neue Corona-Fälle am Donnerstag

+++ Update 19. März, 17.52 Uhr +++

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis steigt an. An diesem Donnerstag (19.3.) meldete das Gesundheitsamtzwölf neue Infizierte, zwei aus Hanau und Gelnhausen und jeweils einen Fall aus Bad Soden-Salmünster, Hasselroth, Linsengericht, Maintal, Nidderau, Rodenbach, Ronneburg und Schlüchtern. Die betroffene Person aus Ronneburg, eine Frau Jahrgang 1979, muss dabei stationär aufgenommen werden. Sie ist damit im Kreis der dritte Coronovirus-Fall, der in einem Krankenhaus behandelt wird. Insgesamt gibt es seit vergangener Woche 55 Fälle.

+++ Update 19. März, 16.45 Uhr +++

Die zahlreichen Hilfsaktionen im Main-Kinzig-Kreis haben wir gestern schon erwähnt (hier geht es zum Artikel). Auch in der Politik ist man sich einig: es muss geholfen werden. Daher haben sich parteienübergreifend Jugendorganisationen im Kreis zusammengefunden, um Risikogruppen Hilfe anzubieten.

Nachtrag: Nun ruft auch die Stadt Hanau einen Lieferservice für Menschen in Not ins Leben.

+++ Update 19. März, 16.20 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat in einer Mitteilung an die Bürger appelliert, die Corona-Testzentren nicht durch voreilige Test unnötig zu überlasten. Zum Artikel geht es hier entlang

+++ Update 19. März, 13.51 Uhr +++

Zwischendurch mal etwas Sport. Auch beimTischtennis ist derzeit ungewiss, ob die Saison fortgesetzt wird oder nicht. Bis zum 17. April ist, Stand jetzt, erstmal Pause. Wir haben mit Thomas Geyer vom SV Mittelbuchen gesprochen. Sein Trainer kommt aus China und hat Geyer von den Auswirkungen des Coronavirus berichtet.

+++ Update 19. März, 12.05 Uhr +++

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises nimmt bis auf Weiteres keine Anlieferungen von Abfall aus Privathaushalten mehr an. Betroffen seien davon die Annahme von Altpapier, Rest- und Sperrmüll, Elektrogeräten und Erde sowie Bauschutt im Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen-Hailer und an der Annahmestelle Schlüchtern-Hohenzell. Ebenfalls bis auf Weiteres eingestellt wird die Annahme von Sonderabfall am Schadstoffmobil und an der stationären Sammelstelle in der Gartenstraße in Schlüchtern.

Aktuell noch für den Publikumsverkehr geöffnet sind die Kompostanlagen und die Annahmestellen für Elektrogeräte in Schlüchtern und Nidderau. Auch die Anmeldung großer und schwerer Haushaltsgeräte für die Abholung ist weiterhin möglich. Weitere Infos unter: www.abfall-mkk.de

+++ Update 19. März, 11.21 Uhr +++ 

Die Stadt Hanau will die Unternehmen nicht im Stich lassen, hat sie unlängst betont. Auch die Arbeitsagentur bietet in der Krisenzeit ihre Unterstützung an. Im Netz oder telefonisch  unter  08 00/4 55 55 20 sowie unter 0 61 81/67 27 11 können sich Unternehmen über dasKurzarbeitergeld informieren. Auch Arbeitnehmer können sich unter www.arbeitsagentur.de diesbezüglich informieren.

+++ Update 19. März, 10.38 Uhr +++

Wir bleiben bei den Supermärkten: diese stehen in der Corona-Krise besonders im Mittelpunkt. Panische Einkäufe, leere Regale und rücksichtslose Kunden sind leider häufig zu beobachten. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat jetzt Stellung bezogen. Und zwar deutlich: 

"Hamsterkäufe sind asozial."

+++ Update 19. März, 10.05 Uhr +++

Während viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen, haben Wochenmarkt und Supermärkte weiter geöffnet. Wir waren in der Hanauer Innenstadt unterwegs und haben einen schwach besuchten Wochenmarkt vorgefunden. In den Supermärkten dagegen war das Gedränge groß. Ob die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausreichen? Daran haben auch einige Marktbeschicker Zweifel. Aber lesen Sie selbst.

+++ Update 19. März, 09.52 Uhr +++

Apropos Telefon: Der Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis hat auf die derzeitige Lage reagiert und ist ab sofort nur noch telefonisch oder per E-Mail erreichbar. auf die derzeitige Lage und schränkt seine Beratungsdienste im Publikumsbereich entsprechend ein. Von der Regelung betroffen sind alle Beratungsdienste in Hanau, Gelnhausen und im Caritas-Zentrum Bad Orb. Weitere Infos unter www.caritas-mkk.de oder telefonisch unter der 0 61 81/92 33 50.

Täglich 10 000 Anrufe beim Bürgertelefon

+++ Update 19. März, 09.39 Uhr +++

Das zusätzliche Angebot des Kreises soll vor allem das eingerichtete Bürgertelefon und andere Anlaufstellen entlasten, teilte der Kreis mit. Bis zu 10 000 Anrufe seien täglich aufgelaufen, die zehn Beschäftigten konnten nur einen Bruchteil davon annehmen.  Auch eine medizinische Priorisierung sei auf diesem Weg kaum noch möglich.

+++ Update 19. März, 09.02 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis wird ab sofort sein Informationsangebot zum Coronavirus und den Folgen erheblich ausweiten und bringt das digitale Service- und Informationsangebot „CoroNetz“ an den Start. Im Mittelpunkt stehen alle Themen rund um Gesundheit und Hygiene sowie andere betroffene Lebensbereiche.  Sie ist über die Website www.mkk.de direkt zu erreichen oder über die dortige Rubrik „Aktuelles“.

Über ein Online-Formular sollen dort vor allem Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion digital erfasst werden. Dafür gibt es ein klar strukturiertes Abfrageprofil. Die Formulare gehen dann direkt in die entsprechend priorisierten digitalen Postfächer. Auf diese Weise erhalten auch ‧Ärzte, medizinisches Personal oder andere besondere Berufsgruppen einen schnelleren Zugang zum Gesundheitsamt. 

Zehn neue Fälle im Kreis

+++ Update 18. März, 17.56 Uhr +++

Die Zahl der Infektionen steigt weiter an. Insgesamt sind dem Main-Kinzig-Kreis am Mittwochzehn neue Fälle gemeldet worden. Die Personen wohnen in Bruchköbel (2), Freigericht, Nidderau, Hanau (3), Gelnhausen und Rodenbach und befinden sich laut Kreisangaben in häuslicher Isolierung. Die Ermittlungen zu den Ansteckungswegen seien noch nicht abgeschlossen. Ein Mann aus Schöneck, Jahrgang 1952, musste stationär aufgenommen werden. Am späten Nachmittag musste eine weitere Person zur Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Hier sei allerdings die Infektion noch nicht eindeutig bestätigt. 

Die große Mehrzahl der Erkrankungsfälle, auch im Main-Kinzig-Kreis, verlaufe nach wie vormilde. Über 40 bestätigte Fälle von Covid-19 befinden sich in strikterhäuslicher Absonderung, zeigen dabei überwiegend nur leichte Erkältungssymptome, vergleichbar mit einem grippalen Infekt, so der Kreis.

+++ Update 18. März, 15.49 Uhr +++

Während der Großteil des Einzelhandels aufgrund der Corona-Krise schließen muss, dürfen für die medizinische Versorgung und die Grundversorgung der Bevölkerung unerlässliche Geschäfte offen bleiben. Und das nun sogar auch sonntags und an Feiertagen, wie die Landesverordnung von Hessens Landesregierung bestimmt. Die Regelung gilt vorerst bis zum 19. April. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky begrüßte die Entscheidung: "Auch das kann dazu beitragen, Menschenansammlungen zu entzerren."

+++ Update 18. März, 13.30 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky fordert ein Corona-Testzentrum in Hanau. Er hat auch schon eine Idee für einen geeigneten Standort.

+++ Update 18. März, 12.22 Uhr +++

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus ist die Erreichbarkeit des Landgerichts Hanau für Publikumsverkehr eingeschränkt. Es wird darum gebeten, von persönlichen Vorsprachen nach Möglichkeit abzusehen und das Gericht nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten aufzusuchen. In Zweifelsfällen soll vorher telefonisch abgeklärt werden, ob eine persönliche Kontaktaufnahme erforderlich ist.

Bei einem Aufenthalt im Gebäude sind die jeweils aktuellen allgemeinen Verhaltensregeln strikt zu beachten. Anträge und andere Anliegen sollten vorrangig perTelefon, Telefax oder auf schriftlichem Weg gestellt und vorgebracht werden. Es wird darum gebeten nach Möglichkeit die auf der Homepage des Oberlandesgerichts Frankfurt angebotenen Online-Formulare zu verwenden. Anträge die persönlich zum Gericht gebracht werden, sollen an der Pforte abgegeben werden. Anträge auf Zeugen-, Dolmetscher- und Sachverständigenentschädigung sowie Apostillen und Legalisationen werden nur noch auf schriftlichem Weg bearbeitet. Förmliche Ladungen zu Gerichtsterminen sind von dieser Anordnung unberührt. Ihnen ist Folge zu leisten, solange keine ausdrückliche Abladung erfolgt. In Zweifelsfällen soll eine telefonische Nachfrage erfolgen. Diese Maßnahmen gelten vorläufig bis zum 30. April. 

Auch in Großkrotzenburg ist ein Arzt infiziert

+++ Update 18. März, 11.16 Uhr +++

Wie bereits in Maintal ist auch in Großkrotzenburg ein Allgemeinmediziner unter Quarantäne gestellt worden, weil es bei ihm einen positiven Corona-Befund gegeben hat. Bereits am Freitag, als der Main-Kinzig-Kreis einen Fall aus Großkrotzenburg gemeldet hat, verbreitete sich das Gerücht wie ein Lauffeuer. Bürgermeister Thorsten Bauroth bestätigte, dass die Praxis als Quarantänemaßnahme vorerst bis zum 20. März geschlossen sei.

Die anderen beiden Arztpraxen am Ort seien jedoch weitergeöffnet. Allerdings gebe es an der Schulstraße ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus. „Vor der Praxis steht einFieberzelt, in dem alle Patienten zunächst überprüft werden“, so Bürgermeister Bauroth.

+++ Update 18. März, 10.21 Uhr +++

Die Corona-Krise soll ihn nur kurz ausbremsen: Der HanauerHandballer Philipp Ahouansou steht auf dem Sprung in den Profi-Kader des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Mit uns hat er über die Auswirkungen der Corona-Krise und die Spielpause gesprochen.

+++ Update 18. März, 9.48 Uhr +++

Die Menschen in der Region stehen zusammen: Zahlreiche Vereine und Organisationen bietenHilfsdienste an, um für Angehörige der sogenannten Risikogruppe Einkäufe und Erledigungen zu machen. 

Und auch dieTafeln wollen weiter ihren wichtigen Betrieb aufrechterhalten. Zumindest so lange, wie das noch möglich ist.

+++ Update 18. März, 8.59 Uhr +++

Das Abitur soll nach derzeitiger Einschätzung der Landesregierung wie geplant morgen (19. März) beginnen. Laut ‧Kultusministerium können die notwendigen Bedingungen wie etwa ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Die Schulen seien angewiesen, die Prüfungsgruppen so klein wie möglich zu halten, am besten unter zehn Schülern. Es seien genügend Räumlichkeiten und Lehrkräfte als Aufsichtspersonal vorhanden.

Fünf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 17. März, 17.30 Uhr +++

Am Dienstag meldete der Main-Kinzig-Kreis fünf neue Infektionsfälle. Jeweils einen in Biebergemünd, Großkrotzenburg, Hanau, Schöneck und Schlüchtern. Für die Betroffenen ordnete das Gesundheitsamt häusliche Isolation an. Stationär wird derzeit kein Fall behandelt, alle 33 Erkrankten seit Donnerstag sind zu Hause räumlich abgesondert. Das gilt für eine entsprechende Zahl von ermittelten Kontaktpersonen sowie Rückkehrern aus Risikogebieten. 

+++ Update 17. März, 17.07 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat in einer Allgemeinverfügung weitreichende Schließungen veranlasst, die laut Mitteilung über die bisherigenLandesvorgaben hinausgehen. Ausnahmen gebe es nur noch in wenigen Einzelfällen. Geöffnet bleiben dürfen nach dieser Regelung ausschließlich Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Frisöre, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-/Gartenbau-/ und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Lieferdienste und Poststellen.

Für Hanauer Restaurants, Speisegaststätten und Kantinen elte ab Mittwoch, 18. März, dass diese nur noch bis 18 Uhr geöffnet haben dürfen. In den Räumen sind maximal 30 Personen gleichzeitig und mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter erlaubt. Außerhalb der erlaubten Öffnungszeiten dürfen Speisen und Getränke nur noch zum Mitnehmen oder im Lieferservice angeboten werden.

+++ Update 17. März, 16.34 Uhr +++

Auch wir als Zeitung befinden uns derzeit im Ausnahmezustand. Und das nach den Attentaten von Hanau bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen. Wir geben weiterhin alles, um Sie bestmöglich mit den neuesten Informationen aus der Region zu versorgen. Allerdings wird es auch bei uns Einschränkungen geben, wie unsere stellvertretende Chefredakteuren Yvonne Backhaus-Arnold erklärt.

Buslinien verkehren nach Ferienfahrplänen

+++ Update 17. März, 15.37 Uhr +++

Wie die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mitteilt, verkehren ab Montag, 23. März, die Buslinien nach den jeweiligen Ferienfahrplänen. Fahrten, die mit einem „S“ für Schülerverkehr gekennzeichnet sind, werden ab dann nicht mehr durchgeführt. Die Maßnahme gelte zunächst bis zum17. April.

+++ Update 17. März, 14.33 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat angekündigt, Unternehmen und Selbstständige in Zeiten der Corona-Krise unter die Arme zu greifen. "Wir lassen unsere Unternehmen und Selbstständigen in der Krise nicht allein!", verkündete Oberbürgermeister Claus Kaminsky in einer Mitteilung. Dafür sei die Steuerungsgruppe "Wirtschaftsstandort Hanau" gegründet worden.

Erste Entscheidungen wurden laut Mitteilung bereits gefällt: So sei beispielsweise eine Stundung oder Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen vorgesehen. Außerdem verzichtet die Stadt auf Sondernutzungsgebühren für Außenbestuhlung, Plakatierung, Marktstände. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

+++ Update 17. März, 13.55 Uhr +++

Seit Montag ist derUnterricht an Hessen Schulen ausgesetzt. Und das mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Vermittelt werden muss der Lernstoff natürlich trotzdem. Viele Schulen setzen auf Online-Dienste, um den Schülern Aufträge zu geben. Welche Maßnahmen die Schulen in der Region getroffen haben, lesen Sie hier.

+++ Update 17. März, 13.35 Uhr +++ 

Wir bleiben sportlich. Auch vom hessischen Volleyball-Verband wurde die Saison für beendet erklärt. Eine Auf- und Abstiegsregelung gibt es bisher jedoch noch nicht. Der TG Hanau könnte der Saisonabbruch die Meisterschaft kosten.

ProB: Basketballsaison für beendet erklärt 

+++ Update 17. März, 13.17 Uhr +++

Die Entscheidung im Basketball ist gefallen. Die Saison in der ProB wird nicht mehr fortgesetzt. Die Playoffs und Playdowns werden nicht ausgespielt. Stattdessen werden die Endtabellen herangezogen, um die sportlichen Aufsteiger zu ermitteln. Für die White Wings Hanau bedeutet das ein weiteres Jahr in der ProB. Und hier geht's zum Artikel.

+++ Update 17. März, 11.10 Uhr +++

Glaube spielt gerade in schwierigen Zeiten für viele Menschen eine wichtige Rolle. Alle Gottesdienstfeiern sind jedoch bis auf Weiteres abgesagt. Macht nix, dachte sich Pfarrer Lukasz Szafera von der Pfarrgruppe Steinheim/Klein-Auheim. Er sendete am Wochenende aus der Steinheimer Kreuzkapelle einen halbstündigen Video-Gottesdienst via Facebook. Es soll nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben.

Klinikum Hanau richtet Fieberzelt am Eingang ein

+++ Update 17. März, 10.50 Uhr +++

Das Klinikum Hanau hat seine Sicherheitsmaßnahmen weiter verschärft. Um denZugang für Corona-Infizierte zu verhindern, müssen alle, die das Klinikum betreten wollen, nun ein sogenanntes Fieberzelt durchqueren.

+++ Update 17. März, 10.16 Uhr +++

Auch der Hanau Laden in der Innenstadt bleibt geschlossen. So können Sie uns trotzdem erreichen: In Fragen von Abo- und Anzeigenservice sowie zur Zeitungszustellung stehen den Kunden die Ansprechpartner vom Vertrieb unter Telefon 0 61 81/2 90 34 44 oder per E-Mail an vertrieb@hanauer.de zur Verfügung. Beratungen zu Anzeigen gibt es unter der Telefonnummer 0 61 81/2 90 35 55 und per E-Mail an anzeigen@hanauer.de.

Bei Problemen mit demE-Paper schicken Sie bitte eine E-Mail an online@hanauer.de.

+++ Update 17. März, 09.53 Uhr +++

Die Corona-Krise ist für viele Menschen existenzbedrohend. Auch viele Vereine stehen vor herausfordernden Zeiten. Ein Spendenaufruf des Hessenligisten FC Hanau 1893 sorgte nun für Unmut. Wir haben mit anderen Amateurvereinen über den Aufruf der 93er und über drohende Existenzprobleme gesprochen.

+++ Update 17. März, 09.33 Uhr +++

Die für Mittwoch, 1. April, geplante HA-Konzertfahrt zur Veranstaltung „That's Life – Das Sinatra Musical“ wird verlegt. Wegen der amtlich erlassenen Vorsorgemaßnahmen in Sachen Corona-Virus kann die Veranstaltung in der Jahrhunderthalle Frankfurt zum ursprünglichen Termin nicht stattfinden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, soll aber alsbald bekannt gegeben werden. Alle erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir informieren zeitnah, sobald ein neuer Termin für die Leserfahrt von Hanau nach Frankfurt feststeht und bitten alle Ticketinhaber um Verständnis.

Über 1000 Menschen in häuslicher Isolation

+++ Update 17. März, 09.10 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis halten sich inzwischen über 1000 Menschen in häuslicher Isolation auf. Das teilte der Main-Kinzig-Kreis auf Anfrage mit. Seit Ausbruch des Conoravirus haben sich bislang 29 Personen infiziert, eine Frau aus Hanau hat die Krankheit mittlerweile überstanden. Das Virus ist inzwischen in zwölf Kommunen im Kreisgebiet aufgetreten.

Als direkte Kontaktpersonen der positiven Fälle sind derzeit circa 250 Personen in der häuslichen Absonderung. Hinzukommen etwa noch circa 400 Personen, die nach Rückkehr aus einem Risikogebiet aufgrund von grippeähnlichen Symptomen mindestens zwei Wochen zu Hause bleiben sollen. Einer ähnlichen Personenzahl (ohne Symptome) wurde empfohlen, nach ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet ebenfalls für zwei Wochen zu Hause zu bleiben. Eine weitere Gruppe wird diesen Rat vermutlich freiwillig befolgen.

+++ Update 16. März, 20.10 Uhr +++

Hessen schränkt ab Mittwoch (18.03.2020) das öffentliche Leben drastisch ein: Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Clubs und Bar sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Viele Geschäfte müssen schließen - ausgenommen davon seien unter anderem Banken, Lebensmittelgeschäfte, Lieferdienste, Apotheken und andere Geschäfte des täglichen Bedarfs.

Lebensmittelläden haben auch sonntags geöffnet

Gaststätten und Restaurants sollen ab 18.00 Uhr schließen, davor aber offen bleiben, da sie für viele Menschen die Nahrungsversorgung sicherstellen. Auch Bestellungen und Lieferungen sollen weiter möglich sein. Das Sonntagsverkaufverbot wird aufgehoben. Handwerker und Dienstleister sollen weiterhin ihrer Arbeit nachgehen dürfen.

„Wir sehen, dass viele Menschen Angst um ihre Arbeit haben“, sagte Bouffier zudem. Mit der Agentur der Arbeit habe man daher das Kurzarbeitergeld beschlossen. Zusammen mit den Banken solle eine „großzügige Regelung“ für Kredite und Bürgschaften getroffen werden - die genaue Regelung könne jede erst am Ende der Woche festgelegt werden. Mit einem Nachtragshaushalt will man in Höhe von einer Milliarde Euro Soforthilfen leisten. Dazu sollen fünf Milliarden Euro Darlehenshilfe bereitgestellt werden. Dem müsse noch das Parlament zustimmen - das soll nächste Woche erfolgen.

+++ Update 16. März, 19.40 Uhr +++

Die Stadt greift, wie Land und Bund, zu drastischen Mitteln, um das Corona-Virus einzudämmen. Städtische Spielplätze sind ab sofort nicht mehr zugänglich. das Rathaus mit allen Abteilungen bleibt geschlossen. Drastische Einschränkungen gelten auch für Beerdigungen und Trauerfeiern auf den Hanauer Friedhöfen. Für diese sind ab sofort nur nochzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen.

+++ Update 16. März, 19.31 Uhr +++

Auch die Hanauer Politik macht Pause: "Alle Sitzungen von Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Ausschüssen sowie vom Ausländerbeirat und den Ortsbeiräten werden  bis auf Weiteres gestrichen. Auch die Sitzungen der Betriebskommissionen sind vorläufig ausgesetzt", teilte die Stadt mit.

Zuvor habe man genau geprüft, welche Konsequenzen eine mögliche Verschiebung auf anstehende Beschlüsse habe. Nach heutigem Stand wird die Stadtverordnetenversammlung das nächste Mal am 11. Mai tagen.

+++ Update 16. März, 17.12 Uhr +++

Der Maintaler Allgemeinmediziner Thomas Blaschek ist mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte er auf der Homepage des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) mit, in dem er im Stadtteil Hochstadt mit zwei weiteren Ärzten praktiziert.

Die Infektion habe vermutlich am Dienstag stattgefunden. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich jemand in sein Sprechstunde am Dienstag oder Mittwoch angesteckt habe, am Donnerstag und Freitag habe er frei gehabt. "Der Test zeigte am Sonntag den Beginn einer Viruslast, sodass nach eingehender Rücksprache mit dem Labor und dem Leiter des Kreisgesundheitsamtes Gelnhausen, Dr. Giernat, besprochen wurde, dass eine Infektionsgefahr für meine Patienten, Kollegen und Mitarbeiter sehr unwahrscheinlich ist", teilte der Arzt mit.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau und Töchtern befinde er sich jetzt in häuslicher Quarantäne. Die Praxis bleibe aber weiterhin geöffnet.

+++ Update 16. März, 17.04 Uhr +++

Die Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises wird ihre Dienstzeiten an die aktuelle Situation anpassen und bereitet sich auf einen Notbetrieb in allen Bereichen vor. Am heutigen Montag und am Dienstag wird die Verwaltung zunächst noch die Folgen der Schließung der 100 Schulen sowie der Kinderbetreuungseinrichtungen abwickeln, teilte der Kreis mit. Vor allem das Jugendamt sei heute besonders gefordert gewesen.

+++ Update 16. März, 16.52 Uhr +++

Die Frau eines am Wochenende positiv Getesteten ist als Lehrerin an der Heinrich-Heine-Schule in Hanau tätigt, teilte der Kreis mit. Das gesamte Kollegium der Schule wurdehäuslich isoliert

28 Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 16. März, 16.45 Uhr +++

Am Montag sind dem Gesundheitsamt drei neue Corona-Fälle im Kreis gemeldet worden. Betroffen sind ein Mann aus Bruchköbel (Jahrgang 1973), ein Mann aus Ronneburg (Jahrgang 1980) sowie ein Mann aus Bad Soden-Salmünster (Jahrgang 1981). Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit dem vergangenen Donnerstag ist damit auf 28 gestiegen.

+++ Update 16. März, 13.54 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hofft auf großzügiges Verständnis bei Arbeitgebern, wenn Arbeitnehmer aufgrund der aktuellen Betreuungslage ausfallen. "Es ist uns sehr wohl bewusst, welche persönlichen Erschwernisse und welcher Organisationsaufwand durch den Wegfall einer geordneten Kinderbetreuung in Kita und Schule entstehen können", so der OB.

+++ Update 16. März, 11.53 Uhr +++

Hamsterkäufe und leere Regale in den Supermärkten bestimmen derzeit die Nachrichten. Doch wie sah es am Wochenende eigentlich auf dem Hanauer Wochenmarkt aus? Wir haben uns umgesehen - und nur wenige Menschen mit Mundschutz getroffen.

+++ Update 16. März, 11.25 Uhr +++

Auch diePolizei Hessen reagiert auf das Coronavirus. Der Besucherverkehr in den Polizeidienststellen wird laut Mitteilung auf das erforderliche Maß eingeschränkt. Besuche in Polizeidienststellen sollen vorher telefonisch abgestimmt werden.

Der Service der Polizei und die Erreichbarkeit inNotfällen bleiben selbstverständlich erhalten. Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor unter 110 immer erreichbar.

+++ Update 16. März, 11.09 Uhr +++

Mit häuslicher Quarantäne für Erkrankte wird versucht, die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen. Wie die rechtliche Lage in einem solchen Fall in Mietshäusern ist, erfahrt ihr in unserem Artikel.

25 bestätigte Fälle im Kreis

+++ Update 15. März, 19.54 Uhr +++

Die Zahl der Erkrankten durch den Coronavirus ist nach einer Pressemitteilung der Kreis-Pressestelle im Bereich des Main-Kinzig-Kreises am Samstag und Sonntag um weitere insgesamt zwölf Meldungen angestiegen: Hiermit liegt die Gesamtzahl der derzeit bestätigten Fälle bei 25. Rodenbach bildet mit aktuell neun Meldungen einen Schwerpunkt.

Öffentliche und auch private Veranstaltungen im Gebiet des Kreises sind untersagt, für die mehr als 100 teilnehmende Personen zu erwarten sind. 

es gilt ein Besuchsverbot für Besucher von Einrichtungen, in denen in überwiegender Zahl Menschen aus Risikogruppen untergebracht sind, insbesondere Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie Reha- und Kurkliniken. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April.

+++ Update 15. März, 16.35 Uhr +++

Das städtischen Klinikum installiert am Montag Nachmittag ein Fieberzelt. Patienten werden dort nach ihren Beschwerden kategorisiert und eventuell gleich abgesondert. "Das Zelt hat vor allem eine Schleusenfunktion, die verhindern soll, dass Corona-Infizierte das Haus betreten," erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass bisher der Zugang zum Klinikum für jedermann möglich ist, ohne dass zuvor überprüft wird, ob eventuell ein Risiko der Übertragung von Infektionen besteht.

+++ Update 15. März, 11.15 Uhr +++

An der Kopernikusschule in Freigericht besteht bei einer Lehrkraft der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, keinesfalls mehr die Räumlichkeiten aufzusuchen. Noch ist nicht bekannt, mit wie vielen Kollegen und Schülern die betroffene Person Kontakt hatte. Testergebnisse sollen bis Dienstag vorliegen.

Schüler sollen auf keinen Fall kommen

Der Montag war auch in der Kopernikusschule eigentlich dafür vorgesehen, dass sich die Kinder und Jugendlichen noch mit Lehrkräften über die Unterrichtsmaßnahmen im „Homeoffice“ bis zu den Osterferien abstimmen können. Schüler sollen jedoch auf keinen Fall am Montag an der Schule erscheinen.

Die schriftlichen Abiturprüfungen sind bislang weiterhin für Donnerstag (19. März 2020) angesetzt. „Wir können sie trotz der Schulschließung durchführen, weil die Abiturientinnen und Abiturienten die Schule erst wieder am Donnerstag betreten werden und bislang kein eindeutig festgestellter Fall von COVID-19 aufgetreten ist. Für diese Prüfungen treffen wir in Absprache mit Kultusministerium und Staatlichem Schulamt besondere Vorkehrungen zur Vorbeugung vor Infektionen“, heißt es auf der Homepage der Schule.

+++ Update 15. März, 10.41 Uhr +++

Grundlegende Informationen zu Coronavirus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline unter 08 00/5 55 46 66.

Die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern hat für die heimische Wirtschaft einen Infobereich auf ihrer Website eingerichtet.

+++ Update 15. März, 10.32 Uhr +++

Der Kreis verweist an dieser Stelle noch einmal auf das Bürgertelefon, das montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist unter  0 60 51/8 51 00 00.

Wichtig: Das Angebot soll nur für medizinische Fragen, wie zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen genutzt werden. Auch können sich Bürger über die aktuelle Erlasslage für die Bevölkerung informieren.

+++ Update 15. März,  10.14 Uhr +++

Aufgrund der angeordneten Schließung von Schulen und Kindertagesstätten bittet der Kreis Eltern, sich möglichst frühzeitig um dieprivate Betreuung ihrer Kinder ab Montag zu kümmern. Der Erlass der Landesregierung lasse eine Notbetreuung nur in stark eingegrenztem Umfang zu.

Notbetreuungsangebot gilt nur für bestimmte Berufsgruppen

„Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis einschließlich 6 ist eineNotbetreuung in kleinen Gruppen während der regulären Unterrichtszeit sowie im Rahmen der bereits in der Schule bestehenden Betreuungszeiten zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient ausschließlich dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenanntenkritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich, Beschäftigte im Bereich von Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr, Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche", heißt es vom Kultusministerium.

+++ Update 15. März,  09.45 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat acht weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet. Dabei handelt es sich laut Mitteilung um zwei Personen, die vor Kurzem aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, fünf aus einer gemeinsamen Infektionskette, die von Rodenbach ausging, sowie einen Fall, dessen möglicher Ansteckungsweg derzeit noch ermittelt wird.

Acht weitere Fälle im Kreis

Der gemeinsamen Rodenbacher Infektionskette zuzuordnen sind im Einzelnen eine Frau aus Freigericht (Jahrgang 1969) sowie zwei Männer (Jahrgang 1963 und 1973) und zwei Frauen (Jahrgang 1980 und 1981) aus Rodenbach. Alle haben sich voraussichtlich über eine Person angesteckt, die kürzlich aus einer Skiregion zurückgekehrt ist. 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich eine Frau aus Bad Soden-Salmünster (Jahrgang 1964) und ein Mann aus Gründau (Jahrgang 1959), unabhängig voneinander, ebenfalls auf ihrer Urlaubsreise angesteckt. Noch nicht geklärt ist der Ansteckungsweg einer Frau aus Nidderau (Jahrgang 1949).

++ Update 13. März, 17.51 Uhr +++

Wie Ministerpräsident Volker Bouffier im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt hat, wird es in Hessen bis zum Ende derOsterferien keinen Unterricht geben. Die Schulen bleiben aber offen, um Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von medizinischem Personal zu ermöglichen. Außerdem soll auch das Abitur abgelegt werden, so Bouffier.

Kindertagesstätten werden geschlossen, mit einer gesonderten Ausnahmeregelung für medizinisches Personal. Der Vorlesungsbeginn an den Universitäten wurde auf den 20. April verschoben.

Bürgertelefon auch an Wochenenden erreichbar

+++ Update 13. März, 16.17 Uhr +++

Ab sofort hat die Stadt Hanau unter der Telefonnummer 0 61 81/6 76 41 17 ein Bürgertelefon geschaltet, das am heutigen Freitag bis 20 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 18 Uhr erreichbar ist. Ab Montag ist das Telefon von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

+++ Update 13. März, 16.17 Uhr +++

Das sind die Zahlen: Im Main-Kinzig-Kreis wurden bisher 70 Personen auf das Coronavirus getestet. Es gibt 13 bestätigte Fälle. Bisher befindet sich keiner der Erkrankten im Krankenhaus, die Symptome sollenmild sein.

+++ Update 13. März, 16.05 Uhr +++

Auch für die Hanauer Straßenbahn wurden Maßnahmen beschlossen. Fahrgäste dürfen nur noch an den hinteren Ein- und Ausgängen einsteigen. Das Fahrpersonal soll durch eine Sicherheitszone geschützt werden.

Die Stadt betont ausdrücklich, dass die Regelung nicht vom Fahrscheinkauf entbindet.

HSB-Verkaufsstellen gibt es in der RMV-MobilitätsZentrale am Busbahnhof Freiheitsplatz sowie in Kesselstadt (Trinkhalle Schöbel), Lamboy (Bäckerei Brotkorb), Steinheim (MS Pavillon), Großauheim/Waldsiedlung (Apostos Nastos) und Bruchköbel (Schreibwaren Schenker). Tickets sind darüber hinaus erhältlich in den Hanauer Bahnhöfen an den dortigen RMV-Fahrkartenautomaten. Online lassen sich Fahrscheine erwerben über die RMV-App und den DB-Navigator.

+++ Update 13. März, 15.57 Uhr +++

Im Hanauer Sankt Vinzenz-Krankenhaus wurde eine Station vorsorglich geräumt, um sie als Quarantänebereich vorzuhalten. Geplante und nicht zwingend notwendige Operationen werden verschoben. Ein eigens dort eingerichteter Krisenstab bewerte die Lage laut Mitteilung ständig neu.

Auch die Besuchsregelung wurde deutlich verschärft. Ab sofort ist nur noch "ein gesunder Besucher pro Patient und Tag" zugelassen.

Hanau schließt alle öffentlichen Einrichtungen

+++ Update 13. März, 15.43 Uhr +++

Die Stadt Hanau schließt alle Kindertagesstätten und Einrichtungen bis zum 10. April. Dazu zählen auch Schwimmbäder, Museen, Kulturforen und Bürgerhäuser.


+++ Update 13. März, 15.27 Uhr +++

Wie außerdem bekannt wurde, gibt es im Main-Kinzig-Kreis mittlerweile 13 bestätigte Corona-Fälle. Die zwei neuesten Erkrankten kommen aus Großkrotzenburg und Hanau. 


+++ Update 13. März, 15.19 Uhr +++

Damit kommen Kreis und Stadt Hanau der Entscheidung des Landes Hessen zuvor. Landrat Thorsten Stolz und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky üben diesbezüglich Kritik am Vorgehen des Landes.

Coronavirus: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

+++ Update 13. März, 15.14 Uhr +++

DieSchulen im Kreis bleiben ab Montag, 16. März, geschlossen. Das teilten der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau bei einer Pressekonferenz mit. 

Die Regelung auf Seiten des Kreises gilt bis einschließlich 3. April, die Schulen der Stadt Hanau bleiben bis einschließlich 10. April geschlossen.

+++ Update 13. März, 14.49 Uhr +++

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) plant das Land Hessen, alle Schulen und Kitas zu schließen. Am Nachmittag wollen die Verantwortlichen in einer Pressekonferenz über die aktuellen Entwicklungen berichten. 

+++ Update 13. März, 12 Uhr +++

Die neuen Corona-Meldungen betreffen nun auch die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach sowie Bereiche der Main-Kinzig-Kliniken, teilte der Kreis mit. Die Wächtersbacher Schulen bleiben vorsorglich geschlossen.

Klinik-Mitarbeiter an Coronavirus erkrankt

Unter den in dieser Woche neu gemeldeten Erkrankten befinden sich drei Mitarbeiter der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen. Die Kliniken haben darauf bereits reagiert: "Alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe werden, soweit medizinisch vertretbar, auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt", so der Kreis.

+++ Update 13. März, 11.44 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich laut Mitteilung des Kreises um zwei Frauen (jeweils Jahrgang 1970) aus Linsengericht und Bierstein. Die Fälle stehen im Zusammenhang mit einer Frau aus Wächtersbach, die kürzlich aus dem Skiurlaub zurückgekehrt ist.

Beide Frauen wurden umgehend häuslich isoliert, auch die Kontaktpersonen werden häuslich isoliert.

 +++Update 12. März, 17:25 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat entschieden, dass alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 300 Personen abzusagen sind. Bei Freiluftveranstaltungen liegt die Teilnehmergrenze bei 1000 Personen. Die Verfügung des Landrates ist verbindlich und gilt für alle Veranstaltungen ab Samstag, 14. März. Zunächst gelten die Maßnahmen bis Karfreitag, 10. April. Bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung sei eine zuverlässige Ermittlung der Kontaktpersonen völlig ausgeschlossen.

Für kleinere Veranstaltungen mit weniger als 300 Gästen gelte in Absprache mit den Gesundheitsexperten zudem die Empfehlung, eine Absage oder Verschiebung im Einzelfall zu prüfen. Hier könnten als weitere Kriterien der Charakter der Veranstaltung sowie die Zusammensetzung des Publikums herangezogen werden. "Kritisch zu bewerten sind dabei Zusammenkünfte mit überwiegend älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen, da diese bei einer Erkrankung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet seien", so der Kreis in einer Mitteilung.

Schulen und Betriebe nicht betroffen 

Die Kreisspitze betont ausdrücklich, dass Schulen, Bildungseinrichtungen und auch Betriebe mit mehr als 300 Personen von dieser Verfügung nicht betroffen sind. „Hier haben wir eine ganz andere räumliche und personelle Struktur mit klarer Zuordnung und Nachvollziehbarkeit“, erläutern Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Situation werde jeden Tag sehr differenziert bewertet und die Handlungsempfehlungen jeweils entsprechend angepasst.

+++ Erstmeldung 12. März, 13.59 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis sind laut Mitteilung des Kreises am Donnerstag auf einen Schlag mehrere neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle dazugekommen. Es handele sich um neun Frauen und Männer im überwiegend mittleren Lebensalter, die sich in einem Skigebiet beziehungsweise bei einem Rückkehrer aus dem Skiurlaub angesteckt haben sollen. Weitere Fälle befinden sich derzeit in der Abklärung, mit einer kurzfristigen Steigerung der Fallzahlen ist zu rechnen.

Laut Mitteilung des Kreises sind eine Frau aus Wächtersbach, die im Jahr 1982 geboren worden ist, ein Mann aus Freigericht, der 1958 geboren wurde, ein Mann Jahrgang 1982 aus Gründau, eine Frau Jahrgang 1971 aus Bad Soden-Salmünster, eine Frau aus Birstein, ebenfalls Jahrgang 1971, sowie jeweils zwei Männer und zwei Frauen aus Rodenbach, jeweils Jahrgang 1970, betroffen. Bei mindestens vier der genannten Personen ist ein gemeinsamer Ansteckungsweg plausibel anzunehmen.

Sofortige Maßnahmen: Personen wurden häuslich isoliert

Das Gesundheitsamt habe sämtliche bestätigten Fälle umgehend häuslich isoliert, ebenso die Personen, mit denen sie in den vergangenen Tagen näheren Kontakt hatten. Vorsichtshalber habe das Gesundheitsamt auch für die Kontaktpersonen bis zur Übermittlung der Laborergebnisse häusliche Isolierung angeordnet. Weder für sie noch für Personen aus ihrem Umfeld sei mit der häuslichen Isolierung jedoch schon eine bestimmte Diagnostik verbunden.

Nach ersten Erkenntnissen stehen die Fälle in Wächtersbach und Freigericht jeweils nicht im Zusammenhang mit einem der anderen Fälle. Das Gesundheitsamt erkenne jedoch Gemeinsamkeiten, da es sich bei ihnen, wie auch bei einer Rodenbacherin, um Rückkehrer aus Wintersportregionen handelt, in denen sie sich angesteckt haben könnten.

Erkrankte zeigen leichte Symptome

Derzeit zeigen die Erkrankten überwiegendleichte Symptome, die mit denen eines grippalen Infekts vergleichbar seien. Alle Personen in häuslicher Isolierung würden nun engmaschig vom Gesundheitsamt betreut, ihr gesundheitlicher Zustand wird regelmäßig kontrolliert.

Die angewandten Maßnahmen des Kreises haben zum Ziel, die Weiterverbreitung zu verhindern und zugleich die Bevölkerung vor einer Ansteckung zu schützen. Das teilte der Kreis weiter mit.

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