Besuch auf Abstand: Bildungsdezernent Winfried Ottmann (Mitte) informierte sich an der Bertha-von-Suttner-Schule beim neuen Schulleiter Harald Klose (links) und Thomas Kurz als Mitglied der Schulleitung über den Umgang mit Corona.
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Besuch auf Abstand: Bildungsdezernent Winfried Ottmann (Mitte) informierte sich an der Bertha-von-Suttner-Schule beim neuen Schulleiter Harald Klose (links) und Thomas Kurz als Mitglied der Schulleitung über den Umgang mit Corona.

Bildungsdezernent informiert sich

Bertha-von-Suttner-Schule: Corona-Pandemie belastet das Budget

Einen Besuch auf Abstand hat Bildungsdezernent Winfried Ottmann vor einigen Tagen der Bertha-von-Suttner-Schule abgestattet. Ziel seines Besuches war laut Mitteilung, den neuen Schulleiter Harald Klose, der seit April die Geschicke der weiterführenden Schule in Nidderau lenkt, kennenzulernen und sich über die aktuelle Situation zu informieren.

Nidderau – Nach einer kurzen Vorstellung und Beschreibung von Kloses bisheriger beruflicher Stationen – er leitete zuvor kommissarisch die Tümpelgarten-Schule in Hanau – schilderte dieser seine durchweg positiven Eindrücke und Erfahrungen der ersten Monate als Schulleiter an der „Bertha“. „Die bisherige Zeit ist wie im Flug vergangen“, erklärte Klose. Abgesehen von einer kurzen Entspannung in den Sommerferien sei die neue Aufgabe unter dem Einfluss der Corona-Pandemie „schon sehr herausfordernd“ gewesen, obgleich die Schule mit ihren Konzepten sehr gut aufgestellt sei.

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr müssen ausfallen

Besonders bedauerlich findet der neue Schulleiter deshalb, dass viele wichtige Schulveranstaltungen wie das 50-jährige Bestehen der „Bertha“, der Tag der offenen Tür, der Grusel-Leseabend oder das Weihnachtskonzert nicht stattfinden können. Bildungsdezernent Ottmann interessierte sich vor allem für die Umsetzung der Hygienevorgaben des Gesundheitsamtes, die konkreten Hygienemaßnahmen vor Ort und die Unterrichtsorganisation im Wechselmodell nach Stufe 3 des Kultusministeriums. Klose erklärte, wie derzeit alle Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn im wöchentlichen Wechsel beschult werden.

„Damit der Kontakt zu den Lernenden auch in den Distanzwochen nicht verloren geht, bieten die Lehrkräfte eine ergänzende digitale Begleitung und Beratung über Office Teams an“, so Harald Klose. „Es gibt an der Schule ein mit allen Gremien beschlossenes Hygienekonzept, das unter Beachtung der Vorgaben des Gesundheitsamtes erstellt wurde“, führte der neue Schulleiter weiter aus.

Kreis unterstützt Schule in der Krise mit 2500 Euro

Nach den Herbstferien seien dann außerdem Aufsichten der Lehrkräfte erhöht und der Mensabetrieb der aktuellen Situation angepasst worden. Leider hätten die Ausgaben für Hygienemaßnahmen, zum Beispiel die Kosten durch den stark gestiegenen Verbrauch von Seife und Papierhandtüchern und teilweisen Umbaumaßnahmen im Sanitärbereich, inzwischen zu einer angespannten Budgetsituation geführt. Dazu erklärte der Bildungsdezernent, er wisse sehr wohl um den Mehrbedarf der Schulen aufgrund der Corona-Maßnahmen. Deshalb erhielten alle Schulen auch eine Budgetaufstockung entsprechend ihrer Schülerzahlen. „Für die "Bertha" mit 900 Schülerinnen und Schülern sind das immerhin 2500 Euro“, so Ottmann.

Weiteres Thema war die positive Entwicklung der Schülerzahlen an der Bertha-von-Suttner-Schule. Zuletzt waren es 158 Anmeldungen in der Jahrgangsstufe fünf. Harald Klose zeigte sich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden und bedankte sich für das Interesse und die Unterstützung des Bildungsdezernenten und für dessen Besuch.  jow

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