Nach der Nullnummer zum Auftakt gegen Oberndorf hofft Türk Gücü Hanau auf Tore in Obertshausen. Avdulla Dragoshi (vorne) könnte heute seinen Teil dazu beitragen.
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Nach der Nullnummer zum Auftakt gegen Oberndorf hofft Türk Gücü Hanau auf Tore in Obertshausen. Avdulla Dragoshi (vorne) könnte heute seinen Teil dazu beitragen.

GRUPPENLIGA

Türk Gücü vor hoher Auswärtshürde - Dörnigheim trifft auf Kohnkes Klein-Krotzenburger

Auch der dritte Spieltag der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost (alle Spiele am heutigen Mittwoch) bleibt nicht von einem coronabedingten Spielausfall verschont. Gestern informierte Klassenleiter Thorsten Bastian darüber, dass die Partie zwischen dem FC Gelnhausen und der SG Marköbel kurzfristig abgesetzt wird. Im unmittelbaren Umfeld der Gelnhäuser Mannschaft gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Erst nach Vorlage des Ergebnisses wird Bastian über das weitere Vorgehen entscheiden. Der gut gestartete SVG Steinheim freut sich auf den Vergleich mit Titelaspirant Sportfreunde Seligenstadt.

Region Hanau – Die SG Rosenhöhe Offenbach steht nach dem famosen 10:1 gegen den FC Gelnhausen bei der zuletzt mit einem 5:1-Sieg in Nieder-Roden ebenfalls überzeugenden SG Bruchköbel auf dem Prüfstand. Eine schwere Aufgabe erwartet Türk Gücü Hanau bei den heimstarken Kickers aus Obertshausen.

Kickers Obertshausen - Türk Gücü Hanau (Mittwoch, 19 Uhr): „Wer solche Gegentore kassiert, der kann kein Spiel gewinnen“, sprach Obertshausens Trainer Marcel Dindorf von einer verdienten Niederlage in Steinheim. Im Heimspiel gegen Türk Gücü Hanau wünscht er sich vor dem gegnerischen Tor mehr Effizienz. „Spiele gegen Kickers Obertshausen sind immer unangenehm, aber wir haben gegen Oberndorf einem Aufstiegsanwärter Paroli bieten können, auch wenn es leider nicht zu drei Punkten gereicht hat“, meint Tim Müller.

Verzichten muss der Türk-Gücü-Spielertrainer auf die Urlauber Burak Tok, Madi Barnett, Cedric Liuzzo sowie den beruflich verhinderten Murat Selcuk. Kerem Yücel ist letztmals rotgesperrt. „Wir müssen erst mal wieder in den Wettbewerbsrhythmus kommen, man hat deutlich gesehen, dass Oberndorf da schon weiter war“, so Müller.

Germania Dörnigheim - Germania Klein-Krotzenburg (Mittwoch, 19 Uhr): Mit Stürmer Michael Kohnke scheint Germania Klein-Krotzenburg einen guten Fang gemacht zu haben. Beim 3:0 zum Auftakt gegen Langen traf der Ex-Altwiedermuser, der im Vorjahr für den SC 1960 Hanau spielte, zweimal.

In Dörnigheim ist Kohnke als langjähriger Bischofsheimer kein Unbekannter. Die Maintaler wollen vorne mitspielen und ihre Heimpremiere gewinnen. Dank des gestiegenen Selbstvertrauens könnte das letztjährige Schlusslicht aus Hainburg diesmal ein ebenbürtiger Gegner sein.

„Die aktuelle Klein-Krotzenburger Mannschaft ist nicht mehr vergleichbar mit dem Team der Vorsaison. Dennoch sehe ich gute Chancen, dass wir unseren Heimvorteil nutzen können“, sagt Germania-Trainer Sven Reuter. Personalsorgen hat er keine. Der zuletzt fehlende Ugur Erdogan kehrt in den Kader zurück. „Er ist für unser Spiel sehr wichtig“, erklärt Reuter.

SVG Steinheim - Sportfreunde Seligenstadt (Mittwoch, 19 Uhr): „Für mich ist Seligenstadt der Topfavorit der Runde, doch wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen“, sagt SVG-Vorsitzender Bernd Hartmann. Gegen Obertshausen (3:0) klappte das hervorragend. Steinheims Trainer Raduan Belaajel muss weiter auf Alexander Blocher sowie die gesperrten Paa-Kofi Boateng und Anil Ucar verzichten.

Die Sportfreunde reisen ausgeruht an, denn das für vergangenen Samstag angesetzte Match gegen Viktoria Nidda wurde wegen eines Corona-Verdachtsfalls im Niddaer Lager kurzfristig abgesetzt. Dieser Verdachtsfall hat sich indes nicht bestätigt.

SG Nieder-Roden - FC Hanau 93 II (Mittwoch, 19 Uhr): Die SG Nieder-Roden will Wiedergutmachung für die 1:5-Niederlage gegen die SG Bruchköbel betreiben und die ersten Heimpunkte einfahren. Hanau 93 II startete mit einem 4:1-Sieg beim FSV Bad Orb II blendend. „In Nieder-Roden treffen wir auf eine gestandene Gruppenligamannschaft. Wenn meine Jungs eine ähnliche Leistung wie in Bad Orb abrufen, werden wir auch dort nicht in Schwierigkeiten geraten“, meint HFC-Trainer Burim Gashi.

SG Bruchköbel - SG Rosenhöhe Offenbach (Mittwoch, 20 Uhr): Zwei Gewinner des vergangenen Sonntags kreuzen ihre Klingen. Die SG Bruchköbel gab mit einem 5:1 in Nieder-Roden einen feinen Einstand, die SG Rosenhöhe ließ es gegen den FC Gelnhausen mit 10:1 krachen. Robin Weber ist in bestechender Form und traf fünfmal. „Bruchköbel ist jetzt ein Riesenbrocken. Sie sind auf Betriebstemperatur und für mich ein Gegner, der in dieser Saison im vorderen Tabellendrittel landen wird“, so SGR-Trainer Tevfik Kilinc. Die SG Bruchköbel muss am Mittwochabend aus unterschiedlichsten Gründen auf verschiedene Spieler verzichten. Trainer Claus Schäfer bedauert, dass die Bemühungen, mit dem Gegner einen Ausweichtermin zu finden, erfolglos geblieben sind.  fs

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