Zeigt weiterhin die Richtung an: Giovanni Palermo bleibt dem FSV Bischofsheim erhalten. archiv
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Zeigt weiterhin die Richtung an: Giovanni Palermo bleibt dem FSV Bischofsheim erhalten. archiv

Fußball-Kreisoberliga Hanau

Mit Palermo die Gruppenliga im Blick: FSV Bischofsheim verlängert Kontrakt mit seinem Trainer

Giovanni Palermo wird auch in der Spielzeit 2021/22 das Traineramt beim Hanauer Fußball-Kreisoberligisten FSV Bischofsheim ausüben. Nach der Zusage des 48-Jährigen will der langjährige Gruppenligist spätestens im März mit der Kaderplanung beginnen.

Maintal – Nach einem vor der Runde vollzogenen personellen Umbruch belegt das junge Team der Maintaler in der aktuell wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison mit 18 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Sollte die Saison doch noch fortgesetzt und zumindest die erste Halbserie beendet werden, wird für die „Frösche“ in der Tabelle nach oben und unten nicht mehr viel gehen. Der erste Tabellenplatz, den Germania Niederrodenbach belegt, ist zehn Punkte entfernt, zu den Abstiegsrängen ist das Polster groß genug. Die Blicke gehen am Fechenheimer Weg also bereits Richtung neuer Runde. Perspektivisch wollen Palermo und Vorstand des FSV die Rückkehr in die Gruppenliga Frankfurt Ost anpeilen, ohne sich bei diesem Vorhaben jedoch zeitlich unter Druck setzen zu wollen. „In der Gruppenliga wird einfach der bessere Fußball gespielt“, meint Palermo, der lange Jahre in seinem Wohnort Hochstadt für den FCH in dieser Liga kickte und die Lila-Weißen auch mehrere Spielzeiten in dieser Liga coachte.

Vor seinem Wechsel nach Bischofsheim war der Familienvater als Trainer für den Offenbacher Kreisoberligisten Spvgg. Dietesheim tätig. Den Wechsel ins heimatnahe Bischofsheim hat Palermo nicht bereut. „Mir gefällt es gut beim FSV, ich bin mit den Verantwortlichen des Vereins ständig im Austausch.“

Palermo zieht positives Zwischenfazit

Seine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus, auch wenn es für einen Platz in der Spitzengruppe bislang noch nicht gereicht hat. „Wir wussten vorher, dass wir nach dem Umbruch vor einer schweren Saison stehen. Wir haben eine gute junge Truppe, die in Zukunft noch einiges erreichen kann. Ich bin sehr zufrieden. Vieles ist in Bischofsheim so, wie ich es mir gewünscht habe.“

Für den Sportlichen Leiter der Bischofsheimer, Andreas Wünsche, war es folgerichtig, die Zusammenarbeit mit dem im vergangenen Sommer verpflichteten Trainer fortzusetzen. Bis zur Saisonunterbrechung Ende Oktober habe Palermo die Verantwortlichen mit seiner engagierten Arbeit überzeugt. „Es passt“, fasst der Sportchef kurz und knapp zusammen.

In einem weiteren Punkt sind sich Palermo und Wünsche einig: Sobald die Pandemie den Mannschaftssport wieder zulassen wird, stehen die Fußballvereine vor großen Herausforderungen. „Natürlich will man sportlich immer das Maximale erreichen, aber zunächst müssen die Vereine das gemeinschaftliche und gesellige Zusammenkommen wieder hinkriegen. Das wird nach solch einer langen Pause nicht einfach“, denkt Palermo. Wünsche drückt es noch ein bisschen drastischer aus: „Es geht auch für den FSV Bischofsheim in Corona-Zeiten um das wirtschaftliche und soziale Überleben.“

Wünsche ist daher froh, mit Trainer Palermo einen „absoluten Teamplayer und Vereinsmenschen“ an seiner Seite zu wissen und hebt die menschlichen Qualitäten des Hochstädters hervor. „Giovanni verkörpert Werte, die wunderbar zu denen unseres Vereins passen.“ (Von Frank Schneider)

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