Ein Fernsehteam von Kabel Eins war kürzlich für die Dreharbeiten zur Doku-Soap "Mein Lokal, Dein Lokal" im Dörnigheimer Restaurant "Fleuer de Sel". Foto: Habermann

Maintal-Dörnigheim

Kabel Eins im Dörnigheimer Lokal "Fleuer de Sel" zu Gast

Maintal. Mit Spannung wartet die Besitzerin des Dörnigheimer Lokals „Fleur de Sel“, Christine Theumer, auf den September. Denn dann wird die Folge der Doku-Soap „Mein Lokal, Dein Lokal“ auf Kabel Eins ausgestrahlt, in der auch ihr Lokal zu sehen sein wird. Im Wettbewerb mit vier anderen Restaurants aus Frankfurt und Umgebung wird dann entschieden, welcher Gastronom den „Goldenen Teller“ erhält.

Von Rainer Habermann„Ich war sehr überrascht, als ich den Anruf vom Sender bekam, dass unser Restaurant ausgewählt wurde“, freut sich Christine Theumer, die gemeinsam mit ihrem Bruder Patrick als Koch und ihren Eltern im Service das Lokal mit französischen Spezialitäten betreibt.

„Mein Lokal, Dein Lokal“ wird von der Produktionsfirma „Good Times“ betreut. Deren Kamerateam mit Aufnahmeleiterin Joëlle Habermann erklärt: „Teilweise bewerben sich die Restaurants bei uns um eine Teilnahme, teilweise aber rufen wir auch direkt an, weil wir denken, die Lokalität passt gut ins Bild.“ So war es auch beim „Fleur de Sel“, das die Palette Frankfurter und Oberurseler Gastronomen nach Westen abrundet.Auswahl dank französischer Küche„Die französische Küche war das Hauptmotiv für uns, Frau Theumer einzubeziehen in die Rollen als Gastgeber und Gäste“, spinnt Habermann den Faden weiter. Für Christine Theumer war es gänzlich neues Terrain: „Anfangs hatten wir alle ein wenig Angst. Aber dann siegte die Abenteuerlust“, grinst die Inhaberin. „Heute habe ich das Gefühl, es ist ein Heimspiel, mit meinem Bruder, der Schwägerin und meinen Eltern als Team um mich“, sagt die Chefin im Familienbetrieb.

Das „Fleur de Sel“ hatte Christine Theumer im November 2011 eröffnet, nach einem längeren Frankreichaufenthalt, an der Côte d'Azur und in der Provence. Ihre Mutter ist Französin, und sie hatte ein gewichtiges Wort mitzureden bei der Namensfindung für die „Salzblume“, das edle Meersalz, das als hauchdünne Schicht auf der Wasseroberfläche entsteht, in speziellen Becken und in Handarbeit mit Holzschaufeln abgeschöpft wird.Hochkaräter als Konkurrenz um den „Goldenen Teller“Ihre Mitbewerber in der Frankfurt-Staffel werden ebenfalls Hochkaräter in Sachen guter Bewirtung sein. Die Apfelweinwirtschaft „Zum Rühl“ aus Oberursel, das „Hooters“ in Sachsenhausen, die Frankfurter Restaurants „Do Brasil“ und das „Atelier Wilma“ stellen sich den Herausforderungen, kämpfen um den „Goldenen Teller“. Und um ein Preisgeld von 3000 Euro.

Ihre Chefs zeigen sich jeweils als Gäste, in den übrigen Lokalen, und als Gastgeber in ihren eigenen. Auf einer Punkteskala von eins bis zehn bewerten die Profi-Gäste ihre – ebenso professionellen – Gastgeber, lassen dabei auch so manches Mal kein gutes Haar an den Konkurrenten, loben andererseits überschwänglich, wenn es ihnen geschmeckt hat. Und der Service stimmte, natürlich. Denn wie heißt der Untertitel der Doku-Soap so schön: „Wo schmeckt's am besten?“

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